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FCB - Presse: Übersicht
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► |
WZ |
Tag des
Jugendfußballs 2009 |
01.05.09 |
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► |
WZ |
FC Büderich -
DSV 04 |
08.03.09 |
|
► |
WZ |
VfR Neuss - FC
Büderich |
08.02.09 |
|
► |
WZ |
Trainerverpflichtung Lutz Krumradt |
08.02.09 |
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► |
RP |
Junioren
Stadtmeisterschaft |
12.01.09 |
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► |
WZ |
Junioren
Stadtmeisterschaft |
12.01.09 |
|
► |
WZ |
Senioren
Stadtmeisterschaft 09 |
05.01.09 |
|
► |
WZ |
Ausgleich in
letzter Minute |
15.12.08 |
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► |
WZ |
DSV 04 - FCB |
28.10.08 |
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► |
WZ |
FCB - DSC 99 |
01.10.08 |
|
► |
WZ |
Saisontart |
18.08.08 |
|
► |
WZ |
FCB - F95:
Bericht 5 |
06.08.08 |
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► |
WZ |
FCB - F95:
Bericht 4 |
06.08.08 |
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► |
WZ |
FCB - F95:
Bericht 3 |
06.08.08 |
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► |
WZ |
FCB - F95:
Bericht 2 |
06.08.08 |
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► |
RP |
FCB - F95:
Bericht 1 |
06.08.08 |
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► |
WZ |
FCB - F95:
Vorbericht |
27.07.08 |
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► |
WZ |
Copa Angelo -
Bericht |
21.07.08 |
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► |
RP |
Copa Angelo -
Vorbericht |
17.07.08 |
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► |
RP |
Sami Allagui |
15.05.08 |
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► |
WZ |
Meerbuscher
Stadtmeisterschaft 2008 |
16.06.08 |
|
► |
WZ |
FCB - VfR
Krefeld-Fischeln |
01.06.08 |
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► |
WZ |
Tag des
Jugendfußballs |
01.05.08 |
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► |
WZ |
FCB - Union
Nettetal |
07.04.08 |
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► |
WZ |
Dormagen:
Bayer-FCB |
02.04.08 |
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► |
WZ |
Büderich:
Bayer-FCB |
31.03.08 |
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► |
TRA |
FCB -
Hilden-Nord |
24.03.08 |
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► |
NGZ |
FCB -
Hilden-Nord |
24.03.08 |
|
► |
WZ |
BV 04 -
FCB |
16.03.08 |
|
► |
NGZ |
FCB - Linner SV |
09.03.08 |
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► |
WZ |
Wersten 04 - FCB |
02.03.08 |
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► |
WZ |
Pokalspiel
FCB-SC West |
10.02.08 |
|
► |
WZ |
Hallen-Stadtmeisterschaft der Junioren 2008 |
15.01.08 |
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► |
RP |
Hallen-Stadtmeisterschaft der Junioren 2008 |
15.01.08 |
|
► |
WZ |
Hallen-Stadtmeisterschaft der Senioren 2008 |
06.01.08 |
|
► |
WZ |
Fußball-Rückblick 2007 |
28.12.07 |
|
► |
WZ |
FCB 3:3 in
Fischeln |
04.12.07 |
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► |
WZ |
Giesenkirchen
- FCB |
04.11.07 |
|
► |
WK |
Westkick
Vorschau Giesenkirchen |
02.11.07 |
|
► |
NGZ |
FCB - Vatangücü |
28.10.07 |
|
► |
RP |
FCB in Tönisberg |
22.10.07 |
|
► |
NGZ |
FCB in Tönisberg |
21.10.07 |
|
► |
RP |
U16-Länderspiel |
24.09.07 |
|
► |
NGZ |
FCB - Bayer
Dormagen |
24.09.07 |
|
► |
NGZ |
U16-Länderspiel |
22.09.07 |
|
► |
RP |
1M. - Böser
Ausrutscher gegen den Aufsteiger |
17.09.07 |
|
► |
WZ |
1M. - Die ersten Punkte |
17.09.07 |
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► |
WZ |
U16-Länderspiel
|
13.09.07 |
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► |
NGZ |
Widerstandslos
abfertigen lassen |
10.09.07 |
|
► |
NGZ |
Bitter,
bitterer, FC Büderich |
02.09.07 |
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► |
OD |
FCB 0:4
in Odenkirchen |
19.08.07 |
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► |
WZ |
Junioren-Fussball: Alles für eine gute Nachbarschaft |
14.08.07 |
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► |
NGZ |
1.FC-Süd
siegt zum Auftakt |
10.08.07 |
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► |
WZ |
Landesliga-Premiere verpatzt |
10.08.07 |
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► |
WZ |
Kader sinnvoll
ergänzt |
08.08.07 |
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► |
PI |
Start frei für
den Nachwuchs |
07.08.07 |
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► |
ET |
Flughafen-Cup
Saisonstart Landesliga |
05.08.07 |
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► |
RP |
RP Sonderseite 30.7.2007:
Fußball-Experten unter sich |
30.07.07 |
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► |
WZ |
Copa Angelo |
21.07.07 |
|
► |
WZ |
Copa Angelo |
16.07.07 |
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► |
WZ |
FCB-Sportwoche:
Jugend läuft zum FCB |
13.06.07 |
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► |
WZ |
1M. - DSC 99 - FCB |
30.04.07 |
|
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RP
28.03.2011 UEFA -
Länderspiel U17
Eliterunde Türkei -
Schweiz
DFB lobt den FC Büderich
VON CHRISTOPH BAUMEISTER
Meerbusch (RP) Mehr als 1100 Zuschauer waren im Stadion am Eisenbrand in Büderich Zeuge eines packenden U17-Länderspiels, das die Türkei mit 2:1 gegen die Schweiz gewann. Auf der Tribüne fand sich reichlich Fußballprominenz ein.
"Da bin ich wieder", sagte DFB-Sportdirektor Matthias Sammer und begrüßte Thomas Feldges, Vorstandsmitglied des FC Büderich, per Handschlag. Zum zweiten Mal weilte Sammer im Stadion am Eisenbrand. Im August 2010 war er beim U19-Länderspiel zwischen Deutschland und Belgien (5:2) erstmals zu Gast in Meerbusch, nun folgte am Samstagvormittag beim U17-Länderspiel zwischen der Türkei und der Schweiz sein zweiter Besuch. "Es ist schön wieder hier zu sein, denn sowohl die Atmosphäre als auch die Organisation sind richtig gut", lobte Sammer.
Genau 1104 Zuschauer sorgten für eine prächtige Kulisse und einen würdigen Rahmen für ein rassiges Fußballspiel zweier spielstarker Mannschaften. Die Anfangsphase gehörte den Eidgenossen, die folgerichtig auch in der 22. Minute durch Massivi Kevin Tsimba mit 1:0 in Führung gingen. Danach spielte zunächst nur noch die Türkei, die nur sechs Minuten später durch Kadir Ari zum 1:1 kam, was gleichzeitig auch der Halbzeitstand war.
"Es ist ein U17-Spiel auf sehr hohem Niveau. Aber man kann erkennen, dass solch junge Teams selbst innerhalb einer Halbzeit großen Leistungsschwankungen unterworfen sind", analysierte Sammer zur Pause. Dieses Bild änderte sich auch im zweiten Durchgang nicht, in dem beide Teams große Chancen zum Siegtreffer hatten. Dieser gelang in der 68. Minute Mehmet Sentürk – sehr zur Freude der vielen türkischen Fans, darunter Günay Alabas und seine beiden Söhne Gökay und Sezer. Während der Vater mehr das Spiel im Blick hatte, waren seine beiden Sprösslinge auf der Jagd nach Autogrammen von ehemaligen Profis, die reihenweise auf der Tribüne saßen, um die jungen Talente unter die Lupe zu nehmen.
Zum Beispiel Stjepan Tomas, früherer, 49-facher kroatischer Nationalspieler, und jetzt Scout in Diensten des russischen Clubs Rubin Kasan. Auch Mönchengladbachs Trainer Lucien Favre fand sich am Eisenbrand ein, um die Stars von morgen zu beobachten. Von denen werden in Zukunft wohl noch einige den Weg nach Büderich finden. Gestern bereitete sich dort die australische Nationalmannschaft auf das Testspiel gegen die deutsche Nationalelf am Dienstagabend in Mönchengladbach vor. Im Rahmen der Fifa-Frauen-WM werden Ende Juni dann sowohl das brasilianische als auch das deutschen Nationalteam mindestens einmal in Büderich trainieren.
"Das zeigt, welche großes Vertrauen wir seitens des DFB in den FC Büderich haben", erklärte Kyung-Yiub Lee, DFB-Turnierdirektor der Eliterunde. Zudem stellte er dem Club ein weiteres Juniorenländerspiel in Aussicht: "Mehr als 1100 Zuschauer bei einem Jugendländerspiel ohne deutsche Beteiligung – das ist wirklich aller Ehren wert und vor allem auch ein Verdienst des großes Engagements des FCB. Es spricht nichts dagegen, hier weitere Partien auszutragen."
WZ 1.5.2009 Büderich:
3000 Zuschauer beim Tag
des Jugendfußballs
Büderich.
Weit über 3000 Menschen
bevölkerten am Freitag
das Stadion am
Eisenbrand beim Tag des
Jugendfußballs. Auf 15
Spielfeldern wurde
parallel von den G- bis
zu den A-Junioren
gekickt, 130 Teams waren
im Einsatz.
Dem FC Büderich wurde
bereits zum zweiten Mal
die Ehre zuteil, die
Veranstaltung
auszurichten. „Wir haben
im vergangenen Jahr die
Organisation offenbar
ganz gut hingekriegt,
daher wurde unsere
neuerliche Bewerbung
wohlwollend behandelt“,
berichtet der
FCB-Vorsitzende Thomas
Küppers, der eine
Wiederholung nun jedoch
für unwahrscheinlich
hält.
Ohnehin war diese
Mammutveranstaltung wohl
nur an einem Tag
durchzuführen, da die
E-Jugend kein Turnier
ausspielte. Auch das
Kreispokalfinale der
C-Jugend wurde auf einen
anderen Termin
verschoben. Beim FCB
waren gestern 60 Helfer
quasi zwölf Stunden im
Einsatz. „Denen kann man
gar nicht Lob genug
zollen“, so Küppers.
Die Ergebnisse der
Kreispokal-Endspiele:
» D-Junioren: SG
Unterrath – Fortuna
Düsseldorf 0:3
» B-Junioren: Fortuna
Düsseldorf – Turu
Düsseldorf 5:1
» U15-Mädchen: SV
Hilden-Nord- SC Flingern
2:0
» A-Junioren: Fortuna
Düsseldorf – VfB Hilden
6:1
WZ 8.3.2009
Fußball: TuS ist wieder
Erster, Lichtblick für
den FC
Büderich holt verdienten
Punkt beim 2:2 gegen
DSV.
Bösinghoven/Büderich.
Der TuS Bösinghoven hat
in der Bezirksliga
wieder die
Tabellenspitze erobert.
Während die Mannschaft
von Trainer Wolfgang
Jeschke ihr Spiel gegen
Anadolu Türkspor Krefeld
am Sonntag relativ
locker mit 4:0 gewann,
patzte der VfB Uerdingen
in Wachtendonk (1:2).
Damit verdrängen die
Bösinghovener, die
ohnehin noch ein
Nachholspiel in der
Hinterhand haben, die
Krefelder wieder vom
Thron.
Bereits nach sieben
Minuten glänzte Kerim
Gürdal mit einer
Maßflanke, Vito Basile
brauchte nur noch
einzunicken. Wenig
später gelang Michael
Lurz auf Zuspiel von
Basile zwar das
Kunststück, den Ball am
leeren Tor
vorbeizuschieben, doch
per Handelfmeter machte
Jörg Stefanovic in der
42.Minute dann doch noch
vor der Pause das 2:0.
Neun Minuten nach dem
Seitenwechsel bekam
schließlich auch Lurz
die Chance, sein
Missgeschick aus der
ersten Halbzeit wieder
gut zu machen. Mit dem
3:0 war die Partie
vorzeitig entschieden,
erneut Basile erhöhte
noch auf 4:0 (73.).
Wermutstropfen: Thomas
Kuhl zog sich eine
schwere Knieverletzung
zu.
Nach drei Niederlagen im
neuen Jahr konnte auch
der FC Büderich in der
Parallelgruppe endlich
mal wieder ein
Erfolgserlebnis feiern.
Gegen den Düsseldorfer
SV reichte es allerdings
nur zu einem 2:2, einmal
mehr ließen die
Gastgeber zahlreiche
Chancen zum Siegtreffer
aus und fühlten sich
auch vom Schiedsrichter
benachteiligt.
Anfängerhaft stellten
sich die Büdericher in
Halbzeit eins bei
Eckbällen an, in der 15.
und 26. Minute führten
solche Standardsam
Sonntag jeweils zu
Treffern für den DSV.
Dazwischen lag der
Ausgleich nach einem
schnell ausgeführten
Freistoß, als Benny
Niesen Oliver Thederahn
einsetzte, der das 1:1
markierte.
Doch der FCB wusste sich
im zweiten Durchgang
weiter zu steigern und
kam durch Florian
Kreutzer nach einer
Stunde zum verdienten
Ausgleich. Conny Schäfer
hatte die Vorlage
geliefert. Im Anschluss
scheiterten sowohl
Thederahn als auch
Schäfer jeweils an der
Latte, ein
elfmeterreifes Foul an
Thederahn ahndete der
Referee zudem nicht.
Büderichs Zweite
(Kreisliga B) behauptete
mit einem souveränen 6:0
gegen den ASC
Ratingen-West
Aufstiegsplatz vier.
WZ 8.2.2009:
Sensation Verpasst
Nur knapp verpasste der
FC Büderich gestern eine
kleine Sensation. Beim
Bezirksliga-Tabellenführer
VfR Neuss ging der Gast
nach 48 Minuten nicht
unverdient durch Oliver Thederahn in Führung.
Doch nur sieben Minuten
später egalisierte Olaf
Weber, der in der 72.
Minute auch einen
geschickt herausgeholten
Foulelfmeter zum 2:1 für
die Neusser verwandelte.
Der gerechte Punktgewinn
blieb den Büderichern
verwehrt, da der
Linienrichter beim
vermeintlichen Tor zum
2:2 eine Abseitsstellung
gesehen haben wollte.
WZ 8.2.2009:
FC Büderich:
Überzeugendes Konzept
Der Neusser Lutz
Krumradt wird Nachfolger
von Micky Foehde als
Trainer des FC Büderich.
Lutz Krumradt wird ab
der kommenden Saison auf
der Trainerbank des FCB
Platz nehmen. (Foto:
Ingel) Büderich. Der
Bezirksligist FC
Büderich hat bereits die
Weichen für die neue
Saison gestellt und mit
Lutz Krumradt einen
neuen Trainer als
Nachfolger für Mickey
Foehde gefunden, der den
FCB nur noch bis zum
Ende der Spielzeit
betreuen wird.
Krumradt, zurzeit noch
Spielertrainer beim
Kreisligisten DJK
Gnadental, war unter
anderem beim
Oberligisten TSV Havelse
und beim
Verbandsligisten VfR
Neuss aktiv. Seine
Trainerlaufbahn begann
der 40-Jährige bei der
Reserve des TSV Bayer
Dormagen in der
Bezirksliga.
„Lutz Krumradt ist uns
zunächst einmal negativ
aufgefallen – weil er
gegen Büderich immer
getroffen hat“, scherzt
der 2.Vorsitzende des
FCB, Thomas Feldges. Im
Spätherbst 2007 habe es
erste Gespräche mit dem
Neusser gegeben, die im
vergangenen Monat dann
konkret geworden seien.
„Sein Konzept, junge
Spieler zu integrieren
und einen gepflegten
Offensiv-Fußball spielen
zu lassen, hat uns
überzeugt“, sagt Feldges,
der für die kommenden
zwei bis drei Jahre mit
Krumradt auf der
Trainerbank plant.
Worauf er sich
eingelassen hat, weiß
der zweifache
Familienvater sehr wohl.
„Der FC Büderich ist der
FC Schalke 04 der
Bezirksliga“, sagt
Krumradt angesichts der
vergleichsweise großen
Anhängerschaft des
Vereins.
Sein Ziel in Büderich ab
dem Frühjahr ist klar
umrissen: „Ich will
nicht nur in den
UEFA-Cup“, hat der
B-Lizenz-Inhaber auf
jeden Fall vor, um den
Aufstieg mitzuspielen,
nachdem der FCB in
dieser Saison nur
Mittelmaß darstellt –
ein Grund, warum der
Klub sich „in
beiderseitigem
Einvernehmen“ von Foehde
trennen wird.
Krumradt weiß, wie
schwer es ist, als
Absteiger aus der
Landesliga eine
Spielklasse tiefer
konstant gute Leistungen
zu bringen: „Man muss im
Kopf die Blockade
lösen.“
Das junge Team des FCB
sei jedenfalls, davon
ist er überzeugt,
„charakterlich
einwandfrei und in der
Lage, einen guten
Fußball zu spielen wie
ich ihn begrüße: Mit
schnellen Kontakten den
Ball nach vorne bringen
– und kein Langholz
spielen“.
WZ 12.1.2009
Fußball: Nur bei der
A-Jugend hat FCB
Nachholbedarf
Büderich holt bei
Stadtmeisterschaft der
Junioren sechs von
sieben Titeln. 400 junge
Kicker tragen 74 Partien
aus, es fallen 323 Tore.
Meerbusch.
„Und nicht wieder alle
auf den Ball gehen!“
Diesen zwar streng
ausgesprochenen,
letztlich aber väterlich
gemeinten Spruch aus
einem Trainermund war am
Sonntagvormittag der
wohl meist gesagte Satz
in der Sporthalle des
Meerbusch-Gymnasiums bei
der Stadtmeisterschaft
der Junioren-Fußballer.
Denn mit Disziplin und
Taktik hapert es bei
Bambini- und
F-Junioren-Kickern
zumeist noch ein wenig.
Doch das ist auch gut
so, ergebnisorientierter
Fußball wird die jungen
Talente noch schnell
genug einholen.
Wie kaum anders zu
erwarten, waren es
einmal mehr die
Nachwuchs-Fußballer des
FC Büderich, die den
Löwenanteil der sieben
zu vergebenden Titel
einsammelten. Allein
sechs Siegerpokale
gingen an die
Talentschmiede vom
Eisenbrand.
D-Junioren
Den Auftakt am Samstag
gestalteten die
D-Junioren. Die Bilanz
des Siegers FC Büderich:
zehn Punkte, 20:0 Tore.
Nur der ASV Lank trotzte
dem FCB ein torloses
Remis im (End-)Spiel zum
Schluss ab. Der ASV
wurde mit zehn Punkten,
aber der schlechteren
Tordifferenz Zweiter.
E-Junioren
Auch bei den E-Junioren
hieß der Sieger FC
Büderich. Der neue
Titelträger war absolut
konkurrenzlos (fünf
Siege, 23:3 Tore).
Allein der OSV Meerbusch
konnte dem FCB beim 1:2
Paroli bieten. Dritter
wurde Ausrichter Strümp.
C-Junioren
Titel Nummer drei am
Samstag ging an die
Büdericher C-Junioren,
die alle vier Spiele
gewannen, gegen Osterath
(3:2) aber fast
gestolpert wären.
Vizemeister wurde
dennoch der ASV Lank.
A-Junioren
Schnell vorbei bei nur
drei Teilnehmern war die
Stadtmeisterschaft der
A-Junioren. Klar
dominierendes Team war
der SSV Strümp, der
sowohl Büderich als auch
Osterath mit 7:1
besiegte.
Bambini
Am Sonntagmorgen
sicherte sich der FC
Büderich den vierten
Siegerpokal bei den
Bambini. Gegen den
Dritten SSV Strümp
leistete man sich ein
1:1-Remis, und auch der
Zweite ASV Lank war bei
der 0:1-Niederlage nah
dran an einem
Punktgewinn.
F-Junioren
Trotz einer
2:3-Niederlage gegen den
OSV Meerbusch holte sich
der FC Büderich auch den
Titel bei der F-Jugend.
Osterath versagten im
letzten Spiel gegen den
späteren Turnierzweiten
Strümp die Nerven, der
OSV verlor 0:3.
B-Junioren
Auch die letzte
Entscheidung des
Wochenendes ging an den
FC Büderich, der alle
drei Spiele gewann und
sogar den Zweiten SSV
Strümp klar mit 7:1
besiegte.
RP 12.1.2009
Meerbusch:
FC Büderich
dominiert
Meerbusch (RP)
Knapp 400
Nachwuchskicker sorgten
bei den
Hallenfußball-Stadtmeisterschaften
in Strümp für viele
spannende Spiele und
insgesamt 323 Tore.
Büderichs Junioren
errangen sieben von
möglichen acht Titeln.
Nur noch wenige Momente,
bis der Schiedsrichter
das nächste Spiel der
Hallenfußball-Jugendstadtmeisterschaften
anpfeift. Arm in Arm
stehen die zwölf Spieler
und drei Trainer der
E-Junioren des FC
Büderich im Kreis und
schwören sich auf die
kommende Aufgabe ein.
Mit einem lauten Schrei
werfen alle ihre Hände
nach oben, dann geht’s
los. Im Minutentakt
schenken die Büdericher
Nachwuchskicker dem ASV
Lank ein. „Wir haben die
Mannschaft aus drei
unserer sechs
E-Jugend-Teams zusammen
gewürfelt“, sagt Coach
Sven Schlüsselburg.
Davon ist auf dem
Hallenparkett nicht viel
zu sehen. Mit einem für
ihr Alter bereits
erstaunlich präzisem
Passspiel und guter
Raumaufteilung lassen
die Zehnjährigen ihrem
bemitleidenswerten
Kontrahenten keine
Chance. „Die Jungs
können schon richtig gut
Fußball spielen“, lobt
Schlüsselburg. Ein
bestimmtes System
umsetzen, ihre
Positionen halten und
schnelles Flachpassspiel
– all das hat die
E-Jugend des FCB bereits
verinnerlicht. „In der
Halle kommt uns das noch
viel mehr zu gute“, sagt
Schlüsselburg.
Zwischendurch
unterbricht er den Satz,
denn Kevin Müller hat
soeben das siebte Tor
erzielt. Bis zum
Schlusspfiff legt sein
Team noch zwei weitere
Treffer nach, gewinnt am
Ende deutlich mit 9:1.
„Das hat Spaß gemacht“,
sagt Kevin und strahlt
über beide Ohren. Er
dürfe heute
ausnahmsweise im
Mittelfeld spielen,
berichtet er.
„Normalerweise bin ich
Verteidiger.“
Mannschaftskamerad Henri
Wienands spielt
ebenfalls im Mittelfeld.
„Ich habe auch schon ein
paar Tore geschossen“,
erzählt der Knirps
stolz. „Wie viele, weiß
ich nicht. Ich habe
nicht mitgezählt.“ Dafür
haben die Organisatoren
des SSV, der die
Titelkämpfe in der
Sporthalle des
Meerbusch-Gymnasiums in
Strümp ausrichtet, alle
Treffer notiert. 23
Stück stehen am Ende bei
Büderichs E-Junioren auf
dem Konto – der
Siegerpokal ist ihnen
damit nicht zu nehmen.
Für den FCB war es nur
einer von sieben
Stadtmeistertiteln. Mit
Ausnahme der älteren
Jahrgänge kann derzeit
im Meerbuscher
Jugenfußball kein
anderer Verein dem
Fusionsklub das Wasser
reichen. Von den G- bis
hoch zu den B-Junioren
dominierten sie die
Wettbewerbe beinahe nach
Belieben. Sowohl die B-
und C- als auch die
eingangs erwähnten
E-Junioren blieben
verlustpunktfrei. Die
„Bambini“ sammelten 13
von möglichen 15
Punkten, die D-Junioren
zehn von möglichen zwölf
Zählern. Büderichs
F-Jugend musste zwar
eine 2:3-Niederlage
gegen den OSV Meerbusch
hinnehmen, gewann aber
alle übrigen vier
Partien und hatte so am
Ende trotzdem die Nase
vorne.
Als einzige Mannschaft
in die FCB-Phalanx
einbrechen konnte die
A-Jugend des SSV Strümp.
WZ 9.1.2009
Fußball:
74 Spiele an
einem Wochenende
Samstag und Sonntag
ermitteln die
Juniorenfußballer ihre
Stadtmeister in der
Halle. Der SSV Strümp
ist Ausrichter.
Im Vorjahr waren es
einmal mehr die
talentierten Kicker des
FC Büderich, die den
Stadtmeisterschaften der
Junioren in der Halle
ihren Stempel
aufdrückten. (Foto:
Ingel) Strümp. Nachdem
die Senioren bereits am
ersten Wochenende des
neuen Jahres um die
Fußballkrone in der
Halle gekickt haben, ist
am Samstag und am
Sonntag der Meerbuscher
Nachwuchs an der Reihe.
Die
Hallenfußball-Stadtmeisterschaft
der Junioren findet in
der Halle des
Meerbusch-Gymnasiums in
Strümp statt. Ausrichter
des zweitägigen
Mammut-Programms ist die
Jugendabteilung des SSV
Strümp. Im Vorjahr holte
sich der FC Büderich
gleich vier der sieben
zu vergebenden Titel.
Das Programm:
D-Junioren
Die D-Junioren
bestreiten am Freitag
den Auftakt, außer dem
FC Adler Nierst schicken
alle Meerbuscher Vereine
ein Team ins Rennen.
Gespielt wird einmal
zwölf Minuten, das
Auftaktspiel bestreiten
um 9.30 Uhr der TuS
Bösinghoven und der ASV
Lank. Nach der Partie
zwischen Lank und dem FC
Büderich um 11.35 Uhr
wird der Sieger
feststehen.
E-Junioren
Nach einer kurzen Pause
folgen die E-Junioren
(einmal zehn Minuten)
mit einem kompletten
Sechser-Teilnehmerfeld.
Der erste Anpfiff
erfolgt um 12.15 Uhr,
die finale Begegnung ab
15.05 Uhr bestreiten der
SSV Strümp und der OSV
Meerbusch. Gespielt wird
grundsätzlich nach dem
Modus „Jeder gegen
Jeden“.
C-Junioren
Wenn samstags
normalerweise die
Bundesligaspiele
angepfiffen werden,
erfolgt auch der
Startschuss bei den
C-Junioren. Fünf Teams
(ohne Nierst) ermitteln
ihren Meister, zum
Abschluss der zehn
Partien treffen der FC
Büderich und der ASV
Lank um 17.35 Uhr
aufeinander.
A-Junioren
Traditionell klein ist
das Teilnehmerfeld bei
den A-Junioren. Gerade
einmal drei Mannschaften
– OSV Meerbusch, SSV
Strümp, FC Büderich –
kriegen die Meerbuscher
Klubs zusammen. Das
Turnier beginnt um 18.10
Uhr, um 19 Uhr ist schon
alles gelaufen.
Bambini
Bei den Bambini,
inzwischen offiziell als
G-Junioren bezeichnet,
sieht das ganz anders
aus. Sechs Mannschaften
haben am Sonntag
zwischen 9.30 und 12.30
Uhr wahrscheinlich nur
den Ball im Visier,
taktische Fesseln kennen
die jüngsten Fußballer
in der Regel nicht.
F-Junioren
Etwas reifer in der
Spielanlage präsentieren
sich zumeist die ein bis
zwei Jahre älteren
F-Junioren, die ab 13
Uhr an der Reihe sind.
Auch hier kann jeder
Verein einen Vertreter
stellen, so dass das
Spektakel bis 16 Uhr
andauert.
B-Junioren
Zum Abschluss am Sonntag
ermitteln die B-Junioren
ihren Titelträger. Lank,
Büderich, Osterath und
Strümp schicken
Vertreter ins Rennen.
Beginn ist um 16.15 Uhr,
gegen 18 Uhr wird die
Stadtmeisterschaft dann
beendet sein.
RP 5.1.2009
Meerbusch
Büderich
entzaubert
den
TuS
Meerbusch (RP)
Bei den 24.
Meerbuscher
Hallenfußball-Stadtmeisterschaften
kam es zum erwarteten
Finale der beiden
Bezirksligisten Büderich
und Bösinghoven. Dabei
enttrohnte der FCB den
Titelverteidiger
souverän mit 6:0.
Büderichs Spieler
hüpften vor Freude im
Kreis, die Zuschauer
klatschten begeistert im
Takt, und FCB-Trainer
Micky Foehde grinste
unterm Hallendach. Mit
6:0 hatte seine
Mannschaft, die gestern
von Co-Trainer Frank
Gerhards betreut wurde,
im Finale der 24.
Hallenfußball-Stadtmeisterschaften
Titelverteidiger
Bösinghoven entzaubert.
„Hätten wir in der
Vorrunde der
Meisterschaft so gut
agiert, würden wir viel
weiter oben stehen“,
kommentierte Obmann
Thomas Feldges den
FCB-Triumph. Gleich nach
58 Sekunden eröffnete
Konstantin Schäfer den
Torreigen. Der mit sechs
Treffern bester Schütze
des Turniers jagte die
Kugel unhaltbar unter
die Latte. Eine Minute
später staubte Florian
Kreuzer zum 2:0 ab.
Bösinghoven kam mit
Büderichs feinen
Kombinationsfußball
überhaupt nicht zurecht,
erspielte sich kaum eine
klare Chance. Es kam
noch schlimmer, Schäfer
erhöhte auf 3:0. Die
Halle tobte. Zum ersten
Mal seit vielen Jahren
drückte der Großteil der
600 Zuschauer dem FCB
die Daumen. „Das war ein
ganz ungewohntes Gefühl
und hat richtig Spaß
gemacht“, meinte
FCB-Kapitän Benedikt
Niesen.
Der TuS erwies sich in
der Schlussphase als
schlechter Verlierer.
Nach einem groben
Einsteigen von
FCB-Keeper Marc Rüttgers
ließ sich Roberto
Gambino zu einer
Tätlichkeit hinreißen
und sah die rote Karte.
Der Titelverteidiger war
nach dieser einseitigen
Entscheidung außer Rand
und Band, kassierte noch
drei weitere
Zwei-Minuten-Strafen. So
hatte Büderich keine
Mühe, das Resultat durch
Ricardo Garca-Torres und
Oliver Thederan auf 5:0
zu schrauben. Den
Schlusspunkt setzte
Bastian Fröhlich mit
einem Hammer fast von
der Mittellinie. „Wir
haben uns zu dumm
angestellt. Der Sieg der
Büdericher ist absolut
verdient“, erkannte
TuS-Trainer Wolfgang
Jeschke an.
Im Halbfinale hatten die
beiden A-Ligisten die
Segel streichen müssen.
Der SSV Strümp unterlag
dem FCB glatt mit 0:4.
Mehr Gegenwehr leistete
der OSV Meerbusch, der
gegen Bösinghoven lange
Zeit knapp mit 2:3 im
Rückstand lag. Daniel
Bozek und zweimal Uwe
Hagedorn hatten den
Ausgleich auf dem Fuß,
ehe Michael Lurz 30
Sekunden vor Schluss
alles klar machte.
Im Spiel um Platz drei
drehte der OSV einen
1:2-Rückstand binnen
drei Minuten in ein 4:2
um. Klar unterlegen
waren in der Vorrunde
die Außenseiter Nierst
und Lank. Während die
Adler das Spiel um Rang
fünf mit 3:2 für sich
entschieden, durfte sich
Gastgeber ASV über den
Fairplay-Pokal und damit
verbundene 20 Liter
Freibier freuen.
Bei den zweiten
Mannschaften hatte sich
am Vortag der OSV
Meerbusch im Finale mit
3:2 nach Verlängerung
gegen Büderich
durchgesetzt.
Stadtmeister bei den
Alten Herren wurde
ebenfalls Osterath durch
ein 4:1 über den SSV
Strümp.
WZ 5.1.2009
Fußball: FCB ist in
allen Belangen
überlegen
Büderich schlägt einen
undisziplinierten TuS
Bösinghoven im Finale
mit 6:0.
Ausgelassen feiern die
Büdericher Spieler nach
dem Abpfiff des
Endspiels den
Titelgewinn. (Fotos:
Marc Ingel) Lank. So
etwas nennt man
gemeinhin eine
Demonstration der
Stärke: Der FC Büderich
hat die Vorherrschaft im
Meerbuscher Fußball
eindrucksvoll behauptet
und den Angriff des
aufstrebenden TuS
Bösinghoven abgewehrt.
Den Titel gewonnen, dazu
den besten Torschützen,
den besten Spieler und
den besten Torwart
gestellt – besser geht’s
einfach nicht.
Bei der
Stadtmeisterschaft in
der Forstenberg-Halle
gewann der FCB das
Endspiel gegen den
Bezirksliga-Aufsteiger
mit 6:0. Bereits nach 48
Sekunden hatte Conny
Schäfer den Ball
erstmals im Tornetz der
Bösinghovener versenkt.
Florian Kreutzer und
erneut Schäfer erhöhten
nach acht Minuten gar
auf 3:0, als Roberto
Gambino die Sicherungen
durchbrannten. Nach
einer Tätlichkeit gegen
FCB-Torhüter Marc
Rüttgers sah er die rote
Karte.
Bösinghoven schwächt
sich durch
Hinausstellungen selbst
Damit war das Finale vor
600 Zuschauern praktisch
schon entschieden.
Ricardo Garcia-Torres
markierte wenig später
das 4:0, dann kassierte
Mehmet Özer nach einem
Foul eine
Zwei-Minutenstrafe. Als
schließlich auch noch
TuS-Torwart Martin
Hahnen nach einer
Notbremse vom Feld flog,
stand die Partie kurz
vor einem Abbruch.
Doch die Situation
beruhigte sich wieder,
mit Marcel Penz ging ein
Bösinghovener
Feldspieler zwischen die
Pfosten. Der durfte zum
Einstand dann auch
gleich mal hinter sich
greifen, nachdem Oliver
Thederahn das 5:0
erzielt hatte. Bastian
Fröhlich sorgte mit
einem krachenden
Fernschuss für das
letzte Tor.
Büderich und Bösinghoven
trafen bereits im ersten
Spiel des Tages
aufeinander. In der
ausgeglichenen
Vorrunden-Partie der
Gruppe A trennte man
sich nach Toren von Özer
(1.) und Kreutzer (8.)
zum Auftakt 1:1.
Letztlich sorgte das
zweite Gegentor der
Nierster gegen Büderich
(2:7) für die
Entscheidung um den
Gruppensieg, da
Bösinghoven gegen die
Adler nur einen Treffer
kassierte (7:1).
In der Parallelgruppe
war es vor allem der SSV
Strümp, der für Aufsehen
sorgte und sowohl den
OSV Meerbusch als auch
den Gastgeber ASV Lank
entzauberte. Doch im
Halbfinale gegen
Büderich war Endstation.
Eindrucksvoll
demonstrierte der FCB
beim 4:0-Erfolg, wie
moderner Hallenfußball
zelebriert und dabei
auch die Bande
ausgenutzt wird. Die
Treffer teilten sich
Conny Schäfer und Oliver
Thederahn, die jeweils
zweimal trafen.
Enger ging es da im
anderen Semifinale zu.
Denn die Osterather
glichen nicht nur die
Führung der
Bösinghovener (Michael
Lurz) durch Thomas
Küsters aus, sondern
kämpften auch nach einem
1:3-Rückstand (Tore:
Jörg Stefanovic, Vito
Basile) unverdrossen
weiter.
Matthias Müller stellt
noch einmal den
Anschluss her, und die
Osterather hatten
durchaus ihre Chancen
zum Ausgleich.
Schlussendlich war es
dann erneut Lurz, der
dem TuS den Finaleinzug
sicherte.
WZ 15.12.2008
Fußball: Ausgleich in
letzter Minute
Büderich rettet Punkt
beim 1:1 in Unterbach.
Büderich.
Für den FC Büderich war
die Bezirksliga-Partie
am Samstag beim SC
Unterbach ein
Spiegelbild des
bisherigen
Saisonverlaufs.
Gegen den Tabellen-13.,
der neuerdings von dem
Ex-Profi Dietmar Schacht
trainiert wird, waren
die Gäste über 90
Minuten die klar
tonangebende Mannschaft,
die deutlich mehr vom
Spiel hatte, es aber im
gegnerischen Strafraum
an Durchsetzungsvermögen
vermissen ließ.
Nach torloser erster
Halbzeit änderte sich
auch im zweiten
Durchgang nichts an
diesem Bild, bis
Unterbach nach einem
Missverständnis zwischen
Torhüter Marc Rüttgers
und Andreas Haas
plötzlich 1:0 vorne lag
(80.).
Erst in der
Nachspielzeit gelang
Daniel Müller noch der
letztlich glückliche
Ausgleich.
Fußball: Gerechte Punkteteilung beim FC Büderich
FC Büderich trennt
sich vom DSV 2:2.
Daniel Müller und
Florian Kreutzer
erzielen die Tore.
Büderich.
Landesliga-Absteiger
FC Büderich kommt in
der Bezirksliga
weiterhin nicht so
richtig vom Fleck.
Beim Düsseldorfer SV
04 reichte es am
Freitagabend
lediglich zu einem
2:2-Remis. Immerhin
folgte nicht – wie
im bisherigen
Saisonverlauf stets
üblich – nach einem
Sieg die
obligatorische
Niederlage.
Es war eine
gerechte
Punkteteilung, beide
Teams waren über 90
Minuten absolut
gleichwertig. Das
erste Ausrufezeichen
setzten die Gäste,
als sich Oliver
Thederahn nach 17
Minuten durchsetzen
konnte, mit seinem
Schuss zwar am
DSV-Torhüter Oliver
Schilbock
scheiterte, Daniel
Müller den
Nachschuss aber
eiskalt versenkte.
Die Antwort der
Hausherren ließ
jedoch nicht lange
auf sich warten:
Nachdem Marc
Hinzmann mit
Fernschüssen zweimal
nur knapp
scheiterte, köpfte
Markus Hoffmann nach
einer Ecke das Leder
an FCB-Keeper Marc
Rüttgers vorbei zum
Ausgleich ein (31.).
Kurz nach dem
Seitenwechsel
scheiterte
FCB-Kapitän Benny
Niesen mit einem
fulminanten
Weitschuss an
Schilbock, doch
schon im Gegenzug
ging der DSV durch
Javier Lopez
erstmals in Führung.
Zum Glück aus
Büderich Sicht war
auf Thederahn
Verlass, der in der
62. Minute Florian
Kreutzer mit einer
Maßflanke bediente,
die der Stürmer zum
2:2 einnickte.
Und noch einmal
sorgte Thederahn für
Aufregung, als er
eine Schäfer-Flanke
fast noch zum
Siegtreffer nutzen
konnte (80.). Doch
am Ende blieb es
beim alles in allem
gerechten
Unentscheiden.
22.09.2008
Fußball: FC Büderich siegt mit viel Glück
Büderich/ Bösinghoven.
In der
Fußball-Bezirksliga
bleibt der FC Büderich
seiner Linie treu: Einer
Niederlage folgt stets
ein Sieg. So auch
gestern, als der FCB
gegen den Düsseldorfer
SC jedoch äußerst
glücklich mit 2:1
gewann. „Der Gegner war
uns technisch überlegen,
wir hatten allenfalls
die Lufthoheit“, hat der
Vorsitzende Thomas
Küppers beobachtet.
Und so
waren es zumeist
Standards, die Gefahr
vor dem Tor der
Düsseldorfer
hervorbrachten. Doch
zunächst einmal ging der
Gast mit 1:0 in Führung.
Die Büdericher mussten
bis zur 54. Minute
warten, ehe Florian
Kreutzer der Ausgleich
gelang. Erneut war es
der DSC, der in Front
zog, in der 69. Minute
verwandelte Oliver
Thederahn einen
Foulelfmeter zum 2:2.
Erstmals konnte der FCB
dann durch Marcel Gans
in Führung gehen, und
Kreutzer baute den
Vorsprung sechs Minuten
vor dem Abpfiff gar auf
4:2 aus. Doch nach dem
Anschlusstreffer der
Gäste in der
Schlussminute musste
noch einmal kurz
gezittert werden, ehe
die drei Punkte endlich
unter Dach und Fach
waren.
Büderichs Zweite
(Kreisliga B) unterlag
dagegen der Reserve des
DSC mit 0:1.
18.8.2008
Fussball: FCB patzt
zum Saisonstart
Büderich unterliegt
Norf nach spätem Tor mit
0:1.
Büderich.
Landesliga-Absteiger FC
Büderich hat seine
Bezirksliga-Premiere in
den Sand gesetzt. Gegen
den TSV Norf unterlag
die Mannschaft von
Trainer Micky Foehde
durch einen Treffer in
der 84. Minute mit 0:1.
Der Gastgeber vergab
bereits in der 3. Minute
durch Gans die Chance
zum 1:0. Im Anschluss
war es ein verteiltes
Spiel und alles sah nach
einer torlosen
Punkteteilung aus. In
der Schlussminute
scheiterte Neuzugang
Bastian Fröhlich am
Norfer Keeper.

Fortuna
siegte 7:0 beim FC
Büderich
Düsseldorf,
06.08.2008, Wolfgang
Bappert
,
Der Drittligist trat
beim Bezirksligisten mit
einer "verstärkten"
Reservemannschaft an und
vergab viele Chancen.
Kevin Dauser traf gegen
seinen Ex-Klub nicht.
Für ihn war es ein ganz
besonderes Spiel. Kevin
Dauser trat nämlich am
Dienstag Abend gegen
seine ehemaligen
Teamkollegen an, mit
denen er noch vor knapp
drei Monaten gemeinsam
gekickt hatte.
Vielleicht agierte er
deshalb beim 7:0-Sieg
der Fortuna im Testspiel
beim Bezirksligisten FC
Büderich so unauffällig,
dass er nach 45 Minuten
bereits ausgewechselt
wurde.
Zu diesem Zeitpunkt
stand es schon 3:0 für
den Drittligisten, der
allerdings mit einer
„verstärkten”
Reserve-Mannschaft
antrat. Denn bis auf
Hamza Cakir und Marco
Christ war kein Akteur
dabei, der derzeit
Anspruch auf einen
Stammplatz im Team von
Cheftrainer Norbert
Meier erheben könnte. Ab
der 75. Minute spielte
mit Sebastian Michalsky
(Wuppertaler SV II)
sogar ein Testspieler
der NRW-Ligamannschaft
mit.
Christian Erwig , in den
ersten beiden
Saisonspielen nicht
einmal im 18er-Kader,
bewies in Büderich
zumindest, dass er in
den Testspielen immer
trifft. Gestern zwei
Mal, wobei er in jeder
Halbzeit mit seinen
Treffern zum 1:0 und 4:0
jeweils den Torreigen
eröffnete.
Allerdings
demonstrierten die
Fortunen auch den 850
Zuschauern im Stadion
„Am Eisenbrand”, dass
die Chancenverwertung
nicht ihre derzeit
größte Stärke ist.
Beispielsweise hätte der
sehr engagiert
auftretende Deniz Kadah
neben seinem Treffer zum
3:0 noch weitere vier
bis fünf Tore erzielen
können.
Fortuna: Ratajczak –
Hampel, Cakir (75.
Michalsky), Altenbeck
(46. Caspari), Heeren –
Dauser (46. Walbaum),
Costa, Christ (75.
Behlau), Kadah (75. Zent)
– Erwig, Gaus (75. Ari).
Tore: 0:1 (10.) Erwig,
0:2 (12.) Costa, 0:3
(45.) Kadah, 0:4 (61.)
Erwig, 0:5 (66.) Hampel,
0:6 (67.) Heeren
(Foulelfmeter), 0:7
(82.) Hampel.
6.
August 2008 - 00:00
Uhr
7:0 gegen den FC
Büderich
Düsseldorf. „Bloß nicht
noch mehr Verletzte“,
wird sich Norbert Meier
wohl vor dem Testspiel,
das Fortuna Düsseldorf
am Dienstag mit 7:0
gegen den
Bezirksligisten FC
Büderich gewann, gedacht
haben. Der
Fortuna-Trainer schickte
nicht einen Spieler auf
den grünen Rasen des
Stadions „Am
Eisenbrand“, der am
Samstag in Stuttgart von
Beginn an aufgelaufen
war. Vor allem die
Fortunen, die in den
ersten beiden
Saisonspielen nicht oder
nur wenig zum Einsatz
gekommen waren, sollten
sich in Büderich zeigen.
In Claus Costa, Marco
Christ, Henri Heeren,
Deniz Kadah, Oliver
Hampel, Hamza Cakir,
Marcel Gaus, Johannes
Walbaum und Torhüter
Michael Ratajczak waren
aber immerhin noch neun
von 15 gesunden
Drittliga-Spielern
dabei.
Ratajczak – Heeren,
Altenbeck (46. Walbaum),
Cakir (76. Michalsky),
Hampel – Costa, Christ
(76. Behlau), Kadah (76.
Zent), Dauser (46.
Caspari) – Gaus (75.
Erkan), Erwig
0:1 (11.) Erwig, 0:2
(13.) Costa, 0:3 (45.)
Kadah, 0:4 (61.) Erwig,
0:5 (66.) Hampel, 0:6
(67., FE) Heeren, 0:7
(82.) Hampel
Komplettiert wurde das
Aufgebot am Dienstag von
Spielern aus der zweiten
Mannschaft, inklusive
des Testspielers
Sebastian Michalsky
(Wuppertaler SV II).
Kevin Dauser, der vor
dieser Saison vom Gegner
Büderich gekommen war,
um die zweite
Fortuna-Mannschaft zu
verstärken, gelang bei
seiner Rückkehr vor 850
Zuschauern kein Treffer.
Und in der Halbzeit
blieb er für Christoph
Caspari in der Kabine.
Freilich unverletzt.
Lokalsport
Stars zum Anfassen
VON BERND SCHWICKERATH
Nach 45 Minuten war
seine Rückkehr zumindest
auf sportlicher Ebene
beendet. Als
Schiedsrichter Patrick
Voßnacke beim
Freundschaftsspiel
zwischen dem FC Büderich
und Fortuna Düsseldorf
(0:7) zur Halbzeit in
seine Pfeife blies, war
ein besonderer
Arbeitstags für Kevin
Dauser bereits vorbei.
Wie vorher abgesprochen
bekam der Ex-Büdericher
nach dem dritten Spiel
innerhalb von vier Tagen
von Trainer Uwe Klein
die wohlverdiente Pause.
Nach Hause gehen wollte
der Neu-Fortune aber
noch lange nicht. Noch
bis spät in die Nacht
blieb er mit seinen
ehemaligen
Mannschaftskollegen an
seiner alten
Wirkungsstätte und ließ
den Tag ausklingen.
„Es war schon ein
besonderes Spiel für
mich. Ich habe hier
schließlich mein
komplettes Leben
verbracht“, resümierte
der 20-Jährige, der
nicht nur nach dem Spiel
die Nähe zu seinen alten
Kollegen suchte, sondern
auch vorher gemeinsam
mit FCB-Mittelfeldakteur
Oliver Thederahn
angereist war. Da störte
es ihn auch weniger,
dass er keinen der
sieben Treffer
(Torschützen: Christian
Erwig, Oliver Hampel/je
2, Henry Heeren, Claus
Costa und Deniz Kadah)
zum Düsseldorfer
Kantersieg beisteuern
konnte.
Das Ergebnis stand bei
diesem Spiel ohnehin
nicht im Vordergrund.
„Es war ein nettes Spiel
für die Zuschauer. Vor
allem für die Kinder war
es schön, die Stars
hautnah zu erleben“,
sagte FCB-Vorsitzender
Thomas Küppers.
Auch Trainer Micky Föhde
war trotz der hohen
Niederlage gewohnt gut
gelaunt: „Alles in allem
hat das Spiel einen
verdienten Sieger“,
feixte der Trainer, der
jedoch trotz aller
Freude über einen
gelungenen Auftritt
nicht vollständig
zufrieden war: „Ich
freue mich für die
Jungs, mal gegen eine
Profimannschaft antreten
zu können.
Von dem ein oder anderen
bin doch etwas
enttäuscht. Dass wir
hier verlieren, war
logisch. Aber in einigen
Aktionen hat die
Konsequenz gefehlt.“
Ausdrücklich ausgenommen
von der Kritik war
Youngster Julian
Eichholz, der rund zehn
Minuten vor Ende fast
mit dem Ehrentreffer zur
Stelle gewesen wäre und
sich einen Sonderapplaus
des Publikums verdiente,
als er Fortuna-Kapitän
Henry Heeren tunnelte.
Zufrieden war auch
Büderichs Zweiter
Vorsitzender Thomas
Feldges. „Mir hat
besonders gefallen, dass
sich unsere Mannschaft
nicht versteckt hat,
sondern auch eigene
Chancen hatte“, zog
Feldges ein positives
sportliches Fazit.
Besonders stolz war
Feldges aber vor allem
auf den reibungslosen
Ablauf des Abends.
Gerade einmal neun Tage
hatten die
Verantwortlichen des
Meerbuscher
Bezirksligisten Zeit,
den „Vergleich mit dem
großen Bruder aus der
Nachbarstadt“, wie
Feldges den Kick gegen
den Drittligisten
taufte, zu organisieren.
Neun Tage, in denen die
Führungsetage des FCB
alles stemmen musste:
Werbung, Plakate und
Karten drucken,
Sicherheitsdienst,
Schiedsrichter,
Verpflegungsstände,
Soundanlage samt
Stadionsprecher und was
sonst alles anfällt,
wenn man eine
Veranstaltung für fast 1
000 Zuschauer auf die
Beine stellen will.
Am Ende kamen rund 850
zahlende Fans, die bei
den über 50
ehrenamtlichen Helfern
in besten Händen waren.
So lobte auch
Fortuna-Coach Klein die
„perfekte Organisation.“
Schon der sportliche
Rahmen sei am Eisenbrand
mit diesem Stadion und
diesem Rasen ideal, das
Drumherum stünde dem in
nichts nach.
Lokales›Rhein-Kreis
Neuss›Sport
6. August 2008 - 18:58
Uhr
Dausers kurze Rückkehr
von Marc Ingel
Der FC Büderich
unterliegt dem
Drittligisten Fortuna
Düsseldorf in einem
Testspiel vor 850
Zuschauern mit 0:7.
Büderich. Auf dem grünen
Rasen trennen Büderich
und Düsseldorf
Fußball-Welten,
geographisch ist die
Entfernung eher ein
Klacks. Der ganz große
Ansturm zum
Freundschaftsspiel am
Eisenbrand zwischen
Dritt- und
Bezirksligisten blieb am
Dienstagabend aber doch
aus. 850 Zuschauer
wollten sich den Kick
nicht entgehen lassen,
und die sahen einen
halbwegs souveränen
7:0-Erfolg der
Mannschaft von Trainer
Norbert Meier.
„Ich bin froh, dass
überhaupt so viele
gekommen sind, wir haben
nur 150 Karten im
Vorverkauf abgesetzt“,
sagt der zweite
Vorsitzende Thomas
Feldges nach erfolgtem
Anpfiff erleichtert.
Viele Büdericher waren
dem Aufruf des Vereins
gefolgt und kamen mit
dem Fahrrad. Die
Fortuna-Spieler ließen
den Mannschaftsbus am
Flinger Broich stehen
und kamen per Privat-Pkw.
Fahrgemeinschaft zum
Stadion am Eisenbrand
Büderichs Oliver
Thederahn und
Neu-Fortune Kevin Dauser
bildeten eine
Fahrgemeinschaft und
unterstrichen damit den
freundschaftlichen
Charakter der Partie.
Dass es Dauser, beim FCB
noch der Star des Teams,
schwer haben könnte, bei
der Fortuna einen
Stammplatz zu erkämpfen
– er ist ohnehin nur für
die Zweitvertretung
vorgesehen – wurde im
Spiel gegen seinen alten
Verein deutlich, denn
der Außenstürmer wurde
von seinen Mitspielern
bis zu seiner
Auswechslung in der
Halbzeit zumeist
übersehen.
Beide Trainer
schöpfen
Auswechselkontingent aus
Fortuna-Coach Norbert
Meier ließ vor allem
jene Akteure spielen,
die in den beiden
Auftaktpartien in der 3.
Liga nicht oder nur kurz
zum Einsatz kamen. Und
auch FCB-Trainer Mickey
Foehde wechselte zwei
Wochen vor dem
Meisterschaftsstart in
der Halbzeit acht
Spieler aus.
Der Spielverlauf ist
schnell erzählt: Der FCB,
der sich ganz auf die
Abwehr konzentrierte,
hielt dem Druck der
Gäste nur zehn Minuten
stand, dann schlug es
zum ersten Mal hinter
Marc Rüttgers ein.
Nach Christian Erwigs
1:0 trafen die von Marco
Christ angetriebenen
Düsseldorfer noch
zweimal vor und viermal
nach der Pause. Die
größte Chance für
Büderich vergab
Neuzugang Florian
Kreuzer, als er nach
feiner Flanke von Conny
Schäfer den Ball zu weit
von der Brust prallen
ließ.
Feldges war letztlich
vor allem froh, dass die
Düsseldorfer fast
ausnahmslos mit Spielern
der ersten Mannschaft
nach Büderich gekommen
waren: „Sportlich
gesehen ist die Partie
für uns hier ohne Wert.
Es ist für die Jungs
einfach ein großes
Erlebnis, gegen die
Fortuna spielen zu
dürfen.“

Fortuna
siegt 7:0 in Büderich
VON FALK JANNING
Fortuna kam in einem
unterhaltsamen Testspiel
beim FC Büderich 02 zu
einem standesgemäßen
Schützenfest:
Beim Bezirksligisten
siegte die Mannschaft
aus der 3. Liga nach
mühsamen Beginn mit 7:0
(3:0).
Christian Erwig und
Oliver Hampel erzielten
in dem Kick vor 850
Besuchern je einen
Doppelpack. Die weiteren
Treffer gelangen Henri
Heeren, Claus Costa und Deniz
Kadah.
Fortuna-Coch Norbert
Meier gab seinen Kickern
aus der zweiten Reihe
eine Chance. Im Tor
stand Michael Ratajczak,
der während der
eineinhalb Stunden aber
lediglich einmal
ernsthaft eingreifen
musste. Die
Kapitänsbinde trug Henri
Heeren. Mit dabei war
zur Freude der Gastgeber
auch Kevin Dauser, der
in Büderich groß
geworden ist und im
Sommer zur Reserve
Fortunas gewechselt war.
Der Nachwuchsmann hatte
die Vorbereitung bis zu
seiner Verletzung
komplett bei der Ersten
bestritten.
Positive
Erkenntnisse konnten die
Düsseldorfer Trainer aus
dem Kick nicht gewinnen.
Im Gegenteil: Einige
Aktionen der Fortunen
wirkten gegen die
harmlosen Büdericher arg
ungelenk und
unmotiviert. "Wir
wollten denen, die meist
auf der Bank sitzen,
eine Möglichkeit geben,
90 Minuten lang zu
spielen", sagte
Co-Trainer Uwe Klein.
"Aufgedrängt hat sich
keiner. In der ersten
Halbzeit haben mir die
Jungs zu lässig
gespielt. Nach der Pause
wurde es besser."
Froh waren die
angeschlagenen Fortunen,
die Partie ohne weitere
Blessuren überstanden zu
haben.
Schiedsrichter: Patrick
Voßnacke.
Zuschauer: 850.
Tore: 0:1 (11.) C. Erwig, 0:2
(13.) C. Costa, 0:3
(45.) D. Kadah, 0:4
(61.) C. Erwig, 0:5
(66.) O. Hampel, 0:6
(67.) H. Heeren, 0:7
(82.) O. Hampel.
27. Juli
2008 - 19:40
Uhr

Fußball:
Fortuna
Düsseldorf
soll FCB den
richtigen
Kick geben
Der
Drittligist
aus der
Nachbarstadt
wird am
Eisenbrand
zum
Freundschaftsspiel
erwartet.
Büderich.
Noch bevor
in der
Bezirksliga
die
Meisterschaftssaison
2008/2009
für die
Kicker des
FCBüderich
am 17.August
mit der
Begegnung
gegen den
TSV Norf
eröffnet
wird, können
sich die
Fußballfreunde
rund um
Meerbusch
auf ein
echtes
Highlight
freuen. Der
Drittligist
Fortuna
Düsseldorf
kommt am
Dienstag,
5.August, zu
einem
Freundschaftsspiel
ins
Büdericher
Stadion am
Eisenbrand.
Anstoß ist
um 19Uhr.
Auch wenn
die Fortuna
dem SC
Paderborn am
Sonntag mit
einem
deftigen 1:4
unterlag,
meint
FCB-Obmann
Thomas
Feldges:
„Das ist der
richtige
Auftakt für
die neue
Spielzeit.
Nachdem wir
in der
abgelaufenen
Saison mit
dem
unglücklichen
Abstieg aus
der
Landesliga
nur selten
Anlass zur
Freude
hatten, kann
so ein Spiel
den nötigen
‚Kick‘ für
den
Liga-Alltag
geben.“
Fortuna Düsseldorf gegen den 1.FC Büderich wird am Dienstag, 5.August, um 19 Uhr im Stadion am Eisenbrand in Büderich angepfiffen.Ein Tribünen-Sitzplatz kostet für Erwachsene sieben Euro, für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre vier Euro. Stehplätze sind für fünf Euro (ermäßigt drei Euro) erhältlich.FCB Geschäftsstelle im Stadion am Eisenbrand (202132-131945) und Versicherungsbüro Thomas Küppers, Neusser Straße 1, Büderich (202132-971166)
Gute
Beziehungen
zwischen
Büderich und
den Fortunen
Fortuna
Düsseldorf
ist nicht
zum ersten
Mal Gast des
FCB. „Unsere
Sportanlage
ist bekannt
und beliebt.
Dies hilft
uns, wenn
wir uns
darum
bemühen,
immer wieder
einmal
hochklassigen
Fußball in
unsere Stadt
zu holen.
Hinzu kommen
unsere guten
Beziehungen
zur
Fortuna“,
sagt Feldges,
fügt aber
gleich
hinzu.
„Dennoch ist
ein solches
Spiel für
uns
keinesfalls
selbstverständlich
und wir sind
der Fortuna
für ihre
Gastspiele
sehr
dankbar.“
Mit welcher
Mannschaftsaufstellung
Fortuna-Trainer
Norbert
Meier gegen
den FCB
antreten
wird, ist
naturgemäß
noch nicht
bekannt. Am
kommenden
Wochenende
treten die
Fortunen bei
den
Stuttgarter
Kickers an.
In Büderich
drückt man
den
Landeshauptstädtern
fest die
Daumen.
„Wenn die
Fortuna
erfolgreich
startet,
kann dies
für den
Zuschauerzuspruch
nur positiv
sein“,
glaubt der
FCB-Vorsitzende
Thomas
Küppers.
„Für uns
wäre es ein
Riesenerfolg,
wenn wir an
die
Zuschauerzahlen
der letzten
Fortuna-Besuche
anknüpfen
können.“
Sportlich
gibt man
sich beim
FCB keinen
Illusionen
hin. Alles
andere als
ein klarer
Sieg für die
großen
Nachbarn von
F95 wäre
eine dicke
Überraschung.
Dennoch:
„Unser Team
will sich so
gut wie
möglich
präsentieren
und zeigen,
dass auch in
der
Bezirksliga
ordentlicher
Fußball
gespielt
wird“, sagt
Vereinsvorsitzender
Küppers.
21. Juli 2008
- 00:00 Uhr
Fußball: Der Gastgeber hält sich
zurück
Coppa Angelo:
Büderich unterliegt Fortuna II
mit 0:4.
Büderich.
Der FC Büderich hat beim eigenen
Vorbereitungsturnier
erwartungsgemäß das Halbfinale
verpasst. Der
Landesliga-Absteiger unterlag am
Sonntag im Stadion am Eisenbrand
vor 250 Zuschauern der zwei
Klassen höher spielenden
Fortuna-Reserve mit 0:4. In der
ersten Halbzeit konnte der
Gastgeber noch ganz gut
mithalten, nach einer scharfen
Hereingabe unterlief Sebastian
Armke allerdings ein Eigentor.
In der Pause
wechselte FCB-Coach Micky Foehde
gleich sieben Spieler aus.
Düsseldorf war fortan klar
spielbestimmend, und Neuzugang
Sascha Wolf avancierte mit einem
lupenreinen Hattrick zum
Matchwinner.
Die neu
zusammengewürfelte
Fortuna-Reserve hatte allerdings
zum Auftakt des Coppa Angelo
überraschend gegen den
Niederrheinligisten SC
Düsseldorf-West mit 2:3 das
Nachsehen. Wie stark der SC West
ist, bekam dann einen Tag später
auch der FC Büderich zu spüren.
Zwar konnte der FCB nach einem
0:2-Rückstand noch einmal durch
Treffer von Neuzugang Daniel
Müller sowie Tobias Hambloch zum
2:2 ausgleichen, doch im
Endspurt kamen die Düsseldorfer
zu drei weiteren Toren.
Fortuna muss
sich im Halbfinale am Mittwoch
nun gegen Germania Ratingen
beweisen, das in der
Parallelgruppe gegen den VfL
Tönisberg mit 2:1 gewann und
auch den SC Flingern mit 5:0
klar besiegen konnte.
17.07.2008
17. Juni 2008
Lokales›Rhein
Kreis Neuss›Sport
Jugendfussball:
FC Büderich gewinnt vier von sechs möglichen Titeln
von Marc Ingel
Nur Bösinghoven und Osterath können bei Stadtmeisterschaften
Phalanx des FCB einmal durchbrechen.
Meerbusch.
Es gab schon mal spannendere
Jugendfußball-Stadtmeisterschaften. Dass die Titelkämpfe am
Wochenende auf der Anlage des ASV Lank bisweilen wenig
dramatisch verliefen, lag allerdings nicht allein an der
Dominanz des FC Büderich, der gleich vier von sechs
Turniersiege verbuchen konnte.
Ärgerlicher war vielmehr, dass viele Mannschaften gar nicht
erschienen oder Vereine nicht in der Lage waren, in einigen
der Altersklassen ein Team zu stellen. So konnte weder bei
den B-Junioren noch bei den U17-Mädchen – mangels Teilnehmer
– ein Meister ermittelt werden.
Drei Spiele genügten, dann stand bei nur drei Teilnehmern
der Stadtmeister der A-Jugend fest. Bösinghoven
gewann zum Auftakt gegen den SSV Strümp mit 1:0 und trotzte
anschließend dem FC Büderich ein 1:1-Remis ab. Nutznießer
des 2:0-Sieges der Strümper gegen Büderich war schließlich
der TuS Bösinghoven.
Bei den C-Junioren erzielte der
FC Büderich in
vier Spielen zwar nur vier Tore, kassierte aber keines. Nach
dem 0:0 in der ersten Partie gegen Strümp war auch
anschließend die starke Defensive der Schlüssel zum Erfolg.
Weit überlegener war die
D-Jugend des
FC
Büderich, die drei hohe Siege feierte. Das Torverhältnis von
16:0 in der Abschlusstabelle spricht Bände.
Ein Kopf-an-Kopf-Rennen gab es bei den
E-Junioren.
Der FC Büderich und der SSV Strümp hatten am Ende
jeweils acht Punkte und 2:0 Tore auf dem Konto, so dass ein
Elfmeterschießen die Entscheidung herbeiführen musste. Der
FCB besaß die besseren Nerven und gewann mit 6:5.
Die größten Teilnehmerfelder gab es traditionell bei den
jüngsten Kickern. Mitleid musste man bei der
F-Jugend
mit den Gegnern des FC Büderich haben, denn der FCB
feierte einen souveränen Durchmarsch mit fünf Siegen bei
einem Torverhältnis von 22:0.
Die Phalanx der Büdericher wurde schließlich noch einmal bei
den Bambini durchbrochen, der
OSV Meerbusch
sicherte sich hier nicht zuletzt durch einen 1:0-Erfolg
gegen den FCB den Titel.
01-06-2008
Lokales›Rhein
Kreis Neuss›Sport
Fußball: FC Büderich nimmt Abschied
von Marc Ingel
Absteiger Büderich verliert das letzte Landesligaspiel gegen
den VfR Fischeln mit 1:2.
Alle Tore fielen innerhalb der ersten elf Minuten.
Büderich.
Es war das letzte Landesligaspiel für mindestens ein Jahr.
Mit 1:2 unterlag Absteiger FC Büderich am Sonntag dem VfR
Fischeln, der noch auf die Meisterschaft gehofft hatte.
Doch
die Konkurrenz spielte nicht mit, am Ende blieb für die
Krefelder nur Rang drei.
Büderich verabschiedete sich anständig aus der Landesliga
und ging durch Marcel Gans nach drei Minuten sogar in
Führung. Doch der Gast zeigte sich wenig geschockt, mit
einem Doppelschlag (10., 11.) drehte Thomas Bahr die Partie.
Kevin Dauser (r.) sagt Adieu. Der torgefährlichste
Büdericher
wurde kurz vor Schluss ausgewechselt. (Foto: Ingel)
Viel mehr gibt es zu dem lauen Fußball-Nachmittag nicht zu
sagen, Treffer fielen jedenfalls keine mehr. Zwar gab es
hüben wie drüben noch die ein oder andere Torchance, doch
man merkte beiden Teams den Wunsch an, die Saison endlich
hinter sich zu bringen.
Dass die Spielzeit für den Aufsteiger aus Büderich mit dem
direkten Wiederabstieg endete, war sicher nicht nötig,
jedoch muss man sich an die eigene Nase fassen.
Spielerisch konnte der FCB gerade in der Rückrunde mit jeder
Mannschaft mithalten, war oft sogar besser, kassierte aber
immer wieder dumme Treffer – insbesondere kurz vor Schluss –
während vorne ein Vollstrecker fehlte, der die Kugel einfach
mal über die Linie drückt.
Dennoch: Bis auf Kevin Dauser, der bei Fortuna Düsseldorfs
Reserve in der NRW-Liga sein Glück sucht, bleibt das Team
zusammen und will ab Herbst die Rückkehr in die Landesliga
anpeilen.
Lokales›Rhein
Kreis Neuss›Sport
3. Mai 2008 - 00:00 Uhr
Fußball/FC Büderich: An der Grenze des Machbaren
von Marc Ingel
FC Büderich richtet den Tag des Jugendfußballs mit 140
Mannschaften am Eisenbrand aus.
Büderich.
140 Juniorenteams, inklusive Betreuer und Eltern gilt es,
rund 3000 Menschen zu versorgen und die Juniorenspieler auf
die acht Kabinen zu verteilen, damit diese auf den 14, zum
Teil geviertelten Spielfeldern dem runden Leder nachjagen
können.
Mit der Durchführung des Tags des Jugendfußballs des
Fußballkreises Düsseldorf ist der ausrichtende FC Büderich
am Maifeiertag ein Wagnis eingegangen. Denn die Organisation
einer solchen Mammutveranstaltung birgt immer auch Risiken.
Doch es hat sich gelohnt, der FCB erhielt durchweg gute
Noten.
Groß
am Ball (li.) und mit dem Mundwerk (re.): Bereits die
F-Junioren wissen, worum es auf dem Platz geht. (Foto: Ingel)
„Das war eine runde Sache. Auf dieser weitläufigen Anlage
findet man genügend Möglichkeiten, um viele Kinder
gleichzeitig spielen zu lassen. Zugleich hat man hier am
Eisenbrand einen einwandfreien Platz inklusive einer
schicken Tribüne als Rahmen für die Endspiele. Und eine
urige Betreuung. Die 70 Helfer des FC Büderich haben alles
mit sehr viel Freundlichkeit und Liebe zum Detail erledigt.
Man kann dem Kreis 1 nur empfehlen, hier wieder hinzugehen“,
spart das Präsidiumsmitglied des Fußball-Verbandes
Niederrhein, Peter Waldinger, nicht mit Lob für die
Büdericher.
Thomas Feldges, 2. Vorsitzender des FCB, erklärt, warum man
sich dieser Aufgabe gestellt hat: „Es erhöht
Bekanntheitsgrad und Renommee und zeigt, dass wir in der
Lage sind, solche Großveranstaltungen reibungslos
durchführen zu können.“
Auf den Spielfeldern tummelten sich derweil die G- bis
A-Junioren und ermittelten in Kleinfeldturnieren ihre
Sieger. Auch Mädchen waren am Ball, die besten der U15 kamen
vom SV Hilden-Nord, das sich im Finale mit 5:2 im
Elfmeterschießen gegen den SV Lohausen durchsetzen konnte.
Im Fokus des sportlichen Interesses standen die
Kreispokal-Endspiele. Die Ergebnisse:
D-Junioren:
Turu Düsseldorf –Fortuna Düsseldorf 1:0
C-Junioren:
VfB Hilden – BV 04 Düsseldorf 5:4 n.E.
B-Junioren:
Düsseldorfer SV – BV 04 Düsseldorf 2:0
A-Junioren:
VfB Hilden – Turu Düsseldorf 2:1
7.
April 2008
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Fußball: FC Büderich vergibt
seine Chancen
SPORT im KREIS NEUSS
Fußball: FC Büderich vergibt seine Chancen
Der
FCB unterliegt Nettetal unglücklich mit 1:2
Büderich.
Landesligist FC Büderich kommt einfach nicht aus dem
Tabellenkeller raus. Wie schon in der Vorwoche, als man bei
der 2:3-Niederlage in Dormagen gegen ein Spitzenteam
ebenbürtig war, unterlag die Mannschaft von Trainer Mickey
Foehde dem bisherigen Tabellendritten Union Nettetal mit
1:2, obwohl man eigentlich die bessere Mannschaft stellte.
War das 1:0 durch Florian Eichholz kurz vor der Pause noch
recht glücklich, erspielten sich die Gastgeber nach dem
Seitenwechsel eine Fülle von Torchancen.
Doch weder Eichholz (49., scheitert aus drei Metern am
Torwart), noch Kapitän Benny Niesen (65., köpft freistehend
vorbei) oder Kevin Dauser (73., trifft nur den Innen-pfosten)
konnten die sich bietenden Möglichkeiten nutzen.
Stattdessen erzielte Nettetal nach einer Stunde den
Ausgleich und bekam zehn Minuten vor dem Ende einen
zweifelhaften Strafstoß zugesprochen, den der Gast zum
Siegtreffer nutzte.
07.04.2008
2. April 2008
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Fußball: Turbulente Partie
am Dormagener Höhenberg
SPORT im KREIS NEUSS
Fußball: Turbulente Partie am Dormagener Höhenberg
Der
TSV Bayer Dormagen dreht gegen den
FC Büderich das Spiel binnen 100 Sekunden.
Dormagen.
Spiele zwischen dem TSV Bayer Dormagen und dem FC Büderich
sind in dieser Saison immer turbulent und gehen am Ende mit
3:2 für den Favoriten aus der Chemiestadt aus.
Die
Entscheidung in Dormagen: Farid Ahmad findet die Lücke
zwischen Lukas Wicher (3) und Andreas Haas und trifft zum
3:2 für den TSV. (Foto: Wentz)
Wie bereits im Hinspiel, als die Dormagener nur mit viel
Glück und nach einer Roten Karte gegen den FCB gewinnen
konnten, gab es auch beim Rückspiel am Höhenberg eine
Partie, in der die Gäste aus Büderich führten und sich den
möglichen Sieg innerhalb von 120 Sekunden nehmen ließen.
„Heute war hier für uns viel mehr drin“, formulierte denn
auch ein enttäuschter Gästecoach Micky Foehde nach der
Partie. Vor allem zürnte er mit Schiedsrichter Bastian Hain,
der „uns einen klaren Elfmeter verweigert hat. Darüber
hinaus hatten wir gute Möglichkeiten hier das Spiel schon
vorzeitig zu entscheiden.“
Damit spielte Foehde auf die beste Phase seiner Mannschaft
an, die ab der 50. Minute das Heft in Dormagen in die Hand
genommen hatte und nach dem 2:1 (68.) durch den zweiten
Treffer von Kevin Dauser weitere gute Einschusschancen
hatte. Doch wie es im Fußball mal so geht, wenn vorne die
Möglichkeiten nicht genutzt werden, rächt sich das hitnen.
Und so wurde nur sieben Minuten nach der Gästeführung der
eingewechselte Akar Erciment im Büdericher Strafraum
freigespielt und konnte von FCB-Torhüter Marc Rüttgens nur
noch regelwidrig gestoppt werden. Die Elfmeterchance ließ
sich Stefan Volk (75.) nicht entgehen.
In den Schockzustand bei den Gäste setzten die Gastgeber nur
100 Sekunden später den nächsten erfolgreichen Angriff und
drehten durch den Treffer von Farid Ahmad (77.) eine Partie,
die ihnen zuvor aus den Händen zu gleiten schien. „Wir haben
heute nicht gut gespielt, standen zu weit weg von den Leuten
und waren nicht aggressiv genug.
Die individuelle Klasse hat heute den Ausschlag gegeben,
auch wenn der Sieg sicherlich glücklich ist“, erklärte
TSV-Trainer Uwe Kühn nach der Partie, in der Jens Skrypzyk
seine Farben in der 30. Minute in Führung gebracht hatte.
Kevin Dauser glich per Foulelfmeter in der 40. Minute aus.
31.03.2008
RaW
31. März 2008
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FCB verschenkt Sieg
MEERBUSCH / RHEIN KREIS NEUSS AKTUELL
Fußball: FCB verschenkt Sieg
Büdericher verlieren nach 2:1-Führung
in Dormagen 2:3.
Büderich.
Landesligist FC Büderich hat es gestern versäumt, durch
einen möglichen Erfolg beim TSV Bayer Dormagen, in der
Tabelle erstmals auf einen Nicht-Abstiegsplatz zu klettern.
Doch die Büdericher schafften es nicht, eine 2:1-Führung in
der letzten Viertelstunde nach Hause zu bringen und
unterlagen so am Ende unglücklich mit 2:3 (1:1).
Zwei
Tore von Kevin Dauser (r.) reichten nicht zu einem
Punktgewinn der Büdericher in Dormagen. (Foto: Ralph Wentz)
„Mir
wäre es lieber, wir verlieren hier mit 0:8, dann brauche ich
mich wenigstens nicht zu ärgern“, haderte FCB-Coach Micky
Foehde nach dem Abpfiff. „Dormagen war heute schlagbar. Aber
uns hat einfach auch ein bisschen das Fußball-Glück
gefehlt.“
Der Gast spielte von Beginn an auf Augenhöhe mit dem
Favoriten und ließ sich auch durch die Führung der Gastgeber
von Jens Skrzypczyk (32.) nicht aus der Ruhe bringen. Kevin
Dauser verwandelte vier Minuten vor der Pause schließlich
sicher einen Foulelfmeter, nachdem Kapitän Benny Niesen
zuvor gefoult worden war.
Als erneut Dauser dann nach einer Stunde sogar zum 2:1 für
die Büdericher traf, träumten die FCB-Fans, die in Dormagen
klar in der Überzahl waren, sogar von drei Punkten. Aber
innerhalb von 180 Sekunden brachte der Aufsteiger sich
selbst um den möglichen Erfolg: Zunächst foulte Torhüter
Marc Rüttgers nach 76 Minuten einen Dormagener elfmeterreif,
den fälligen Strafstoß verwandelte Stephan Volk. Dieser
Schock saß offenbar tief, denn nur drei Minuten später
markierte Farid Ahmad gar das 3:2. Zehn Minuten vor Schluss
sah Lukas Wiecher Gelb-Rot, damit war die Partie gelaufen.
31.03.2008
Von Marc Ingel
Trafema
FC Büderich gewinnt 6-Punkte-Spiel gegen Hilden-Nord!
von Marcus Noack, am Montag, 24. März 2008
FC Büderich 02 - SV Hilden-Nord 4:1 (1:0)
Tore:
1:0 Kevin Dauser (43., Foulelfmeter)
2:0 Tobias Hambloch (48.)
3:0 Sinisa Vascovic (83.)
4:0 Kevin Dauser (88.)
4:1 Röttger (89.)
Aufstellung FC Büderich: Rüttgers, Wicher, Wündrich,
Arifi, Schlößer, Schäfer, Dauser, Niesen, Hambloch, O.
Thederan, Vaskovic
Aufstellung SV Hilden-Nord: Mlitzke, Kurihara,
Denizci, Salomon, Cyrys, Tosun, Röttger, Hidimoglu, Ziegler,
Schaumburg, Donath
O-TON FC Büderich: "Der FCB ist back. Die Mannschaft lebt
noch", waren die Statements des Büdericher Coaches Micky
Foehde. Das 6-Punktespiel war in der 1.Halbzeit arm an
Torchancen. Die Gäste aus Hilden versuchten mit einfachen
Mitteln zu Torgelegenheiten zu kommen. Langer Ball durch den
Torwart in den Angriff und dann auf gut Glück vors
Büdericher Tor. Bis zum Strafraum klappte dies auch soweit,
zum Abschluss kamen die in rot gekleideten Hildener nicht.
Die brenzligsten Situationen beschworen die Büdericher durch
eigene Aktionen herauf. Zu überhastet ausgeführte Freistöße
und Konter nach eigener Ecke, weil der Rückwärtsgang
klemmte. Aber auch auf der anderen Seite blieben Chancen
Mangelware. Die erste zwingende Chance gab es in der
43.Minute nach einem "Hammerschuss" von Kapitän Benne Niesen
den Marcus Mlitzke nicht festhalten konnte. Der
einschussbereite Tobias Hambloch wurde durch ein Foul am
Torerfolg gehindert. Den fälligen Strafstoß verwandelte
Kevin Dauser zur 1:0 Führung.
Die 2.Halbzeit begann wie die 1.Hälfte endete, mit einem
Tor. Tobias Hambloch konnte eine Flanke unhaltbar zur 2:0
Führung ablenken. Danach hatte der FCB durch Kevin Dauser
mehrfach die Vorentscheidung auf dem Fuß. Entweder
scheiterte der junge Büdericher an der Latte (61.) oder nur
eine Minute später am Hildener Keeper Mlitzke. Und wäre in
der 78. Minute ein abgefälschter Hildener Freistoß nicht an
die Latte sondern ins Tor von Marc Rüttgers eingeschlagen,
hätte es sicherlich eine heiße Schlussphase gegeben. In der
83.Minute fiel dann aber nach einem schönen Spielzug die
Vorentscheidung. Der 10 Minuten zuvor eingewechselte Daniel
Hermanns leitete den Angriff mit einem perfekten Steilpass
auf Dauser ein, der spielte den Ball in die Mitte zu Sinisa
Vaskovic der den mit dem Ball um Torwart Mlitzke dribbelte
und zum 3:0 einschob. In der 88. staubte dann Kevin Dauser
nach einem Vaskovic Schuss zum 4:0 ab. Das 4:1 (89.)durch
Kai Röttgen trübte die Stimmung nicht mehr.
Fazit: Nach einer schwachen Anfangsphase verdienten
sich die Büdericher den Sieg auf Grund der 2.Halbzeit.
24.03.2008 NGZ Lokalsport
Einfach, aber höchst effektiv
VON DIRK SITTERLE
Auch wenn man sich noch so sehr bemüht, man kann es einfach
nicht allen recht machen. Selbst nach dem 4:1-Erfolg (1:0)
seines FC Büderich über den SV Hilden-Nord sah Trainer Micky
Foehde nicht ausnahmslos in strahlende Gesichter. FC-Keeper
Marc Rüttgers hatte noch ein Haar in der Suppe gefunden,
klagte: „Ich will nur ein Mal zu null spielen, nur ein
einziges Mal …!“
Der Gegentreffer (Röttgen/90.) interessierte den Coach
freilich nur am Rande. Er atmete nach dem im Abstiegskampf
der Landesliga fast schon überlebenswichtigen Heimsieg erst
mal tief durch, ließ die Anspannung mit einem erleichterten
„Gott sei Dank“ weichen. Dass seine Fußballer am Montag
keine Schönheitspreise abräumten, war ihm dabei ziemlich
schnuppe.
„Wir haben heute Karo einfach gespielt“, räumt er lächelnd
ein: „Kämpfen und Tore schießen, das sind die Dinge, die in
unserer Situation wichtig sind - und sonst gar nichts.“
Natürlich waren ihm die Defizite nicht entgangen, ohne die
verletzten Führungskräfte Mike Thederahn und Patrick Barbier
geriet die Abwehr gegen einen dieses Mal an Harmlosigkeit
kaum mehr zu überbietenden Kontrahenten viel zu häufig -
zumeist auch noch selbstverschuldet - in die Bredouille.
„Im hinteren Bereich haben wir Probleme“, gab Foehde zu,
wollte sich die gute Laune indes nicht von allzu forscher
Kritik verderben lassen. Er richtete seinen Blick lieber auf
seine Offensivabteilung, die am Montag mal wieder einen
prächtigen Job machte. „Da sehen wir richtig gut aus.“
Wonnig schaute nicht nur er auf die Entstehung des
Führungstreffers, der kurz vor der Halbzeitpause einen
ansonsten recht unansehnlichen ersten Durchgang adelte:
Oliver Thederahn und Kevin Dauser hatten Bene Niesen gekonnt
in Position gebracht, den Schuss des Kapitäns konnte Hildens
Torhüter Markus Mlitzke zwar parieren, doch weil sein
Teamkollege Daniel Salomon kurz darauf den nachsetzenden
Tobias Hambloch mit unerlaubten Mitteln an seiner Arbeit
hinderte, zeigte der gute Schiedsrichter Fabian Meißner auf
den Elfmeterpunkt.
Diese Chance ließ sich Kunstschütze Dauser nicht entgehen
(43.). Und die Hausherren blieben dran. Der zweite Abschnitt
war gerade vier Minuten alt, da streichelte Hambloch die
Kugel nach erstklassiger Vorarbeit von Niesen und Lukas
Wicher zum 2:0 in die Maschen.
Die Hildener, in ihren spielerischen Mitteln höchst
eingeschränkt (Foehde: „Jeden Spielzug mit einem Pass über
gefühlte 85 Meter zu eröffnen, das hat mit Fußball wenig zu
tun.“) waren damit eigentlich schon geschlagen. Sie mühten
sich zwar redlich, zu viel mehr als einem abgefälschten
Freistoß des spielenden Co-Trainers Peter Cyrys ans Gebälk
(80.) reichte es aber nicht.
Glanz verbreiteten auch die Gastgeber nur selten - dafür
wussten sie, wo am Eisenbrand die Tore stehen: Dausers Salve
lenkte Mlitzke noch an die Latte (60.), doch Sinisa
Vaskovics 3:0 (83.) - die Vorarbeit kam von Daniel Hermanns
und Dauser - und Dausers 4:0 (89.) vermochte er nicht zu
verhindern. Danach strahlten alle um die Wette - bis auf
einen …
17. März 2008
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FC Büderich: Rückschlag im
Abstiegskampf
SPORT im KREIS NEUSS
FC Büderich: Rückschlag im Abstiegskampf
Büderich.
Landesligist FC Büderich musste nach zwei Spielen ohne
Niederlage im neuen Jahr beim BV 04 Düsseldorf einen
Rückschlag im Abstiegskampf hinnehmen. Die Mannschaft von
Trainer Micky Foehde verlor mit 2:3 – und das vollkommen
verdient.
„Wir haben nur 15 Minuten guten Fußball gespielt, das ist
definitiv zu wenig, wenn man ein Spiel gewinnen will“,
spielt Foehde auf die Schlussviertelstunde an, als die
Büdericher durch zwei Kopfballtreffer von Kevin Dauser (83.)
und Konny Schäfer (89.) aus einem 0:3-Rückstand noch einmal
ein 2:3 machten.
Konstantin Schäfers Anschlusstreffer zum 2:3 kam zu spät für
den FCB. (Foto: M.I.)
Doch wie die Büdericher überhaupt derart in Rückstand
geraten konnten, lässt den Coach am Können seiner Spieler
zweifeln. Gegentor Nummer eins kurz vor der Halbzeit
resultierte aus einem haarsträubenden Torwartfehler von Marc
Rüttgers, Treffer Nummer zwei ging ein Aussetzer von
Sebastian Armke voraus.
„Was wir zuletzt alles gut gemacht haben, haben wir heute
falsch gemacht“, lautet Foehdes Fazit.
10-03-08 NGZ Lokalsport
Wie eine gute Frikadelle
VON DIRK SITTERLE
Klotzen statt kleckern, ist das Motto von Micky Foehde. Und
darum hielt sich der Trainer des in der Fußball-Landesliga
mutig gegen den Abstieg kämpfenden FC Büderich nach dem 2:2
(1:1) daheim gegen den Linner SV auch nicht mit
kleingeistiger Fehlersuche auf. Stattdessen posaunte er
seine Sicht der Dinge fröhlich in den regenverhangenen
Himmel hinaus: „Das war Abstiegskampf pur! Da war alles drin
- wie in einer guten Friko!“

Verbissener Kampf um den Ball auf seifigem Kunstrasen:
Nermin Pramenkovic (l.) und Mohamed El Mala nehmen sich den
Büdericher Kevin Dauser vor. NGZ-Foto: M. Reuter
Weil die Frohnatur aus dem Ruhrgebiet aber nicht nur ein
erklärter Freund griffiger Sprüche
ist, wusste er schon direkt nach dem Schlusspfiff, warum
seine Mannen zwar die Serie von ungeschlagenen Spielen auf
drei ausgebaut, aber nicht gewonnen hatten. „Wir kriegen es
einfach nicht hin, einen Vorsprung über die Zeit zu
bringen.“ Beim begeisternden 7:5-Schützenfest vor
Wochenfrist in Westen wäre die Sache selbst nach einer 5:1-
und 6:2-Führung fast noch aus dem Ruder gelaufen, am Sonntag
lagen die Hausherren zwei Mal vorne. Das erste Mal nach
einem strammen Schuss von Kevin Dauser aus gut 25 Metern
(26.). Die Gäste, die kurz zuvor durch David Sfarzetta, der
das Leder aus fünf Metern per Kopf über das Gestänge setzte,
eine hundertprozentige Gelegenheit ausgelassen hatten,
mahnten bei Schiedsrichter René Gröll zwar ebenso heftig wie
erfolglos eine dem Tor vorangegangene Abseitsstellung an,
übernahmen dann aber beherzt das Kommando.
Büderich verlor im Mittelfeld die Kontrolle über das
Spielgeschehen und war gut mit dem einen Gegentreffer vor
der Pause bedient. Der allerdings wäre vermeidbar gewesen.
Beim Kopfballtor Nezir Göcmens in Höhe der Grasnarbe gaben
FC-Keeper Marc Rüttgers und seine Vorderleute keine gute
Figur ab (41.).
Auch in Hälfte zwei ging Büderich in Vorlage. Dauser brachte
seinen technisch beschlagenen, aber mitunter noch zu
zaghaften Kollegen Daniel Hermanns in beste Position und der
bugsierte die Kugel nach einem unfreiwilligen Doppelpass mit
seinem Teamkameraden Sinisa Vaskovic aus kurzer Entfernung
ins Netz (48.). Auch hier wähnten die Linner den Torschützen
im Abseits.
In der Folgezeit beschränkte sich der Neuling auf Konter,
blieb dabei aber immer gefährlich. Der Ausgleich für Linn
war trotzdem ebenso verdient wie vermeidbar. Nach einem
Freistoß des ausgewiesenen Spezialisten Hüseyin Yildiz
verpassten es die Hausherren nämlich, das Leder trotz
mehrerer Möglichkeiten aus der Gefahrenzone zu befördern.
Gegen den noch abgefälschten Schuss des guten Fuad El Mala
war Rüttgers dann chancenlos (68.).
Die Gäste wollten mehr und wären für ihre Mühen auch belohnt
worden, hätte nicht Rüttgers gegen Göcmen in großartiger
Manier pariert (85.). Der FC sah sich kurz vor Schluss nach
einer Attacke an Vaskovic um einen Strafstoß gebracht.
3. März 2008
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Fußball:
MEERBUSCH / RHEIN KREIS NEUSS AKTUELL
Fußball: Ein Spiel für die Annalen
FC Büderich siegt in Wersten 7:5,
muss nach 5:1-Führung aber zittern.
Büderich.
„Meine Nerven liegen blank.“ Nicht nur dem stellvertretenden
Vorsitzenden Thomas Küppers lief es gestern nach dem Abpfiff
der Landesliga-Partie zwischen Wersten 04 und dem FC
Büderich eiskalt den Rücken hinab. Wohl jeder, der dem FCB
wohl gesonnen ist, dürfte nach diesem Krimi der Meinung
gewesen sein, dass diese 93 Minuten in die Annalen der
jungen Vereinsgeschichte eingehen werden.
7:5
gewann der FC Büderich in seinem Bemühen, den Anschluss an
die Nicht-Abstiegsplätze wieder herzustellen, beim SV
Wersten 04. Sind zwölf Treffer für ein Fußballspiel schon
selten genug, vermag der Spielverlauf das mathematisch
Merkwürdige sogar noch zu toppen.
Nach der
besten Halbzeit des FCB in dieser Saison führte das Team von
Trainer Micky Foehde souverän mit 5:1, die Vorentscheidung
schien gefallen. Fast jeder Schuss auf das Tor der
Düsseldorfer war ein Treffer. Sinisa Vaskovic und zweimal
Kevin Dauser hatten nach 17 Minuten einen 3:0-Vorsprung
herausgeschossen, ehe die Hausherren durch einen
verwandelten Handelfmeter zu ihrem ersten Tor kamen.
Kevin
Dauser traf gegen Wersten gleich fünfmal. (Foto: Ingel)
Nach 37 Minuten zeigt auch
Vaskovic, dass er aus elf Metern treffen kann. Dauser – wer
auch sonst – war im Strafraum gefoult worden, und noch vor
dem Pausenpfiff erhöhte der an diesem Nachmittag
überragende Spieler auf dem Platz mit seinem dritten Treffer
auf 5:1.
Es
sollte nicht sein letzter bleiben, denn nachdem Wersten nach
51 Minuten auf 2:5 verkürzen konnte, war es erneut Dauser
der den alten Abstand wieder herstellte. Was dann in der
Folgezeit passierte, ließ den zunächst vor Freude
strahlenden FCB-Anhängern das Grinsen im Gesicht erfrieren.
Die nun mit Mann und Maus stürmenden Werstener holten
zwischen der 62. und 77. Minute Tor um Tor auf und drängten
in der Schlussviertelstunde gar auf den Ausgleich. In der
dritten Minute der Nachspielzeit erlöste – na, wer wohl –
Dauser die Büdericher mit dem 7:5.
Der FCB
hat jetzt nur noch einen Zähler Rückstand auf Rang 13, der
im Optimalfall für den Klassenerhalt reichen würde.
03.03.2008
Von Marc Ingel
10.02.2008 Pokalspiel
FC Büderich I. - SC West I.
2:3 (0:0)
SPORT
im KREIS NEUSS
FC Büderich
ist gegen Verbandsligist ebenbürtig
Die Mannschaft von Trainer
Micky Foehde verlor erst nach Verlängerung mit 2:3 gegen
den SC Düsseldorf-West.
Diese
brenzlige Situation kann Andreas Wündrich per Kopf
klären. (Foto: Ingel)
Büderich. Der
FC Büderich ist zwar in der ersten Runde des Kreispokals
bereits ausgeschieden, konnte den Kunstrasenplatz am
Eisenbrand am Sonntag aber erhobenen Hauptes verlassen.
Denn gegen den klassenhöheren SC Düsseldorf-West verlor
die Mannschaft von Trainer Micky Foehde erst nach
Verlängerung mit 2:3.
Zu Beginn schien der Verbandsligist seiner
Favoritenrolle gerecht zu werden. In der ersten
Viertelstunde brannte es mehrmals lichterloh vor dem
Büdericher Tor. Zweimal parierte Keeper Tim Fourberg,
einmal rettete der Pfosten. Doch mit zunehmender
Spielzeit bekamen die Büdericher das Spiel besser in den
Griff.
Nach torloser erster Halbzeit ging der Gast dann direkt
nach Wiederbeginn doch in Führung, nachdem der
Unparteiische kurz zuvor ein Tor von Sinisa Vaskovic
wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt hatte. Aber
Kevin Dauser gelang postwendend der Ausgleich. Weitere
Treffer gab es in der regulären Spielzeit nicht.
In der Verlängerung ging der SC West mit 3:1 in Führung,
obwohl eigentlich die Büdericher die besseren Chancen
hatten. Dauser verkürzte noch einmal (111.), doch es
blieb beim Sieg für die Düsseldorfer. In der 103. Minute
hatte Fourberg einen Handelfmeter inklusive Nachschuss
pariert.
Marc Ingel 11.02.2008
19. Januar 2008
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Fußball: Die Dominanz der
Büdericher ist ungebrochen
SPORT im KREIS NEUSS
Fußball: Die Dominanz der Büdericher ist ungebrochen
Bei
den Hallen-Stadtmeisterschaften der Junioren sichert sich
der FC Büderich gleich vier von neun Titeln.
Meerbusch. Die Jugendabteilung des FC
Büderich hat nicht nur quantitativ viel zu bieten, auch
qualitativ muss sich der Klub nicht verstecken. Das wurde
bei den Meerbuscher Stadtmeisterschaften der
Fußball-Junioren in der Forstenberg-Halle unter der Regie
des TuS Bösinghoven deutlich.
Der FCB holte sich gleich vier von sieben
Titeln. Da kann zumindest die Konkurrenz bei den Mädchen
froh sein, dass die Büdericher beim weiblichen Geschlecht
bis jetzt noch keine Mannschaft stellen.
A-Junioren: SSV Strümp
Bei den A-Junioren führte
allerdings einmal mehr kein Weg am SSV Strümp vorbei, der
alle drei Partien klar gewann und sich auch im letzten (End-)Spiel
des Turnier-Wochenendes am Sonntagabend gegen den FC
Büderich beim 4:1-Sieg als würdiger Titelverteidiger erwies.
B-Junioren: FC Büderich
Der Titel bei den B-Junioren war
schnell vergeben, denn es bedurfte nur eines Spieles, um den
Sieger zu ermitteln. Dieses gewann der FCB gegen den OSV
Meerbusch knapp mit 4:3. Dass es in ganz Meerbusch nur zwei
B-Jugendmannschaften gibt, stimmt allerdings schon
bedenklich.
C-Junioren: FC Büderich
Vier Spiele, vier deutliche Siege
bei einem Torverhältnis von 18:3 – diese Bilanz des FCB bei
den C-Junioren spricht Bände. Auch der härteste Konkurrent
aus Strümp musste sich dem späteren Turniersieger mit 0:2
beugen.
D-Junioren: FC Büderich
Noch gravierender war der
Leistungsunterschied bei der D-Jugend: 10:0 gegen den SSV
Strümp, 9:0 gegen Bösinghoven, 7:2 gegen Lank und 4:0 gegen
den Zweiten Osterath. Dieser Jahrgang des FC Büderich sucht
seinesgleichen.
E-Junioren: ASV Lank
Nicht ganz so dominant trumpften
die Lanker bei der E-Jugend auf, dennoch war der ASV das mit
Abstand stärkste Team (vier Siege, 15:2 Tore). Das bekam
auch der Zweite aus Büderich zu spüren, der mit 1:3 gegen
die Lanker den Kürzeren zog.
F-Junioren: FC Büderich
Die einzig wirklich knappe
Entscheidung bekamen die Zuschauer bei der F-Jugend zu
sehen. Dass die zweite Partie zwischen dem FC Büderich und
dem OSV Meerbusch (2:2) dabei so etwas wie das
vorweggenommene Endspiel war, ahnte zu Beginn des Turniers
wohl noch niemand. Am Ende setzten die Büdericher sich
aufgrund der deutlich besseren Tordifferenz durch.
Bambini-Treff: OSV Meerbusch
Bei den kleinsten Kickern wird
zwar nicht von Meistern geredet, einen Turniersieger gab es
aber natürlich schon. Der heißt in diesem Jahr OSV
Meerbusch, was die Osterather zwei taktisch klug
herausgespielten 2:0-Siegen gegen Büderich und Lank sowie
einem leistungsgerechten 1:1 gegen den Zweiten Strümp zu
verdanken hatten.
U17-Mädchen: Adler Nierst
Adler Nierst hat immer noch die
beste Mädchenmannschaft in Meerbusch. Zumindest bei der U17,
denn in dieser Altersklasse wurde der OSV Meerbusch mit 6:0
mehr als deutlich bezwungen.
U15-Mädchen: OSV Meerbusch
Dass der OSV aber mächtig im
Kommen ist, bewiesen die U15-Mädchen aus Osterath, die
Nierst dank eines einzigen Treffers den Titel abluchsten.
17.01.2008
Von Marc Ingel
15.01.2008
- Rheinische Post
Munteres Toreschießen
Rund 400 Jugendliche kickten um Meerbuschs Fußballkrone und
geizten nicht mit Toren: 297 Mal zappelte der Ball im Netz.
Die meisten Treffer gingen auf das Konto des vierfachen
Titelträgers FC Büderich.
VON CHRISTOPH BAUMEISTER
Der FC Büderich hat seine
Vormachtstellung im Meerbuscher Juniorenfußball erneut unter
Beweis gestellt. Bei den
Jugend-Hallenfußballstadtmeisterschaften, die am Wochenende
in der Lanker Forstenberghalle ausgetragen wurden, fuhr der
Fusionsclub gleich vier Titel ein. Alles überragend war die
Leistung der D-Junioren. Angeführt von Boris Jolitz, der mit
sieben Toren bester Torschütze des Turniers war, schoss
Büderich seine vier Kontrahenten regelgerecht aus der Halle.
10:0 gegen Strümp, 9:0 gegen Bösinghoven, 7:2 gegen Lank und
4:0 gegen den OSV Meerbusch lautete die beeindruckende
Erfolgsbilanz.
B-Junioren schnell fertig
Ähnlich souverän schritten auch die F-Junioren durch ihren
Wettbewerb. Nach Startschwierigkeiten (2:2 gegen Osterath)
kamen sie ins Rollen und ließen in den folgenden Partien
(5:0 gegen Lank, 14:0 gegen Strümp, 8:0 gegen Nierst und 4:0
gegen Bösinghoven) keinen Gegentreffer mehr zu. Als äußert
treffsicher erwiesen sich Dominic Abdel-Ahad (14 Tore) und
Ruben König (11), die gemeinsam 25 der 33 Tore erzielten.
Bei den C-Junioren gelang es ebenfalls keiner Mannschaft,
Büderich eine Niederlage beizubringen. Am dichtesten dran
waren der SSV Strümp (0:2) und der ASV Lank (1:3). Ohne
Chance waren Bösinghoven (1:8) und Osterath (1:5). Ein
Drittel der 18 Treffer gingen auf das Konto des Büderichers
Enes Sancaktar.
Der Stadtmeister der B-Jugend war schnell ermittelt. Mit dem
FCB und dem OSV hatten sich lediglich zwei Teams gemeldet,
so dass es gleich zum Finale kam. In einer spannenden
Auseinandersetzung hatte zunächst Osterath die Nase vorn.
Doch Büderich drehte den Spieß um und sicherte sich durch
den 4:3-Siegtreffer von Oguz Polat seinen vierten Titel.
Der Größte bei den Kleinsten war Paul Dosot von dem OSV. Mit
zwölf Toren verbuchte er mehr als die Hälfte der Einschüsse
seiner Mannschaft und war damit Garant dafür, dass die
Osterather Bambini ganz oben auf dem Treppchen standen. Bei
den E-Junioren gab es kein Vorbeikommen am ASV. Die
Resultate (6:0 gegen Strümp, 4:1 gegen den OSV, 3:1 gegen
Büderich und 2:0 gegen Bösinghoven) sprechen eine deutliche
Sprache. Die Torjägerkanone holte mit Falk Bories ebenfalls
ein Lanker.
Im entscheidenden Spiel um den Titelgewinn der A-Junioren
behielt der SSV gegen Büderich klar mit 4:1 die Oberhand.
Marcus Stüben von der SG Lank/Bösinghoven war mit vier
Einschüssen bester Torschütze. Die Titel bei den Mädchen
teilten der OSV Meerbusch und der FC Adler Nierst gerecht
unter sich auf. Das U-17-Endspiel verlief einseitig mit
6:0 setzten sich die Adler durch. Spannender ging es bei den
U15-Juniorinnen zu. Jessica Jurkiewicz schoss das goldene
Tor zum 1:0-Sieg von Osterath.
Als guter Gastgeber zeigte sich der TuS Bösinghoven. Der
überließ den übrigen Vereinen die Siegerpokale und ging als
einziger Club leer aus. Zumindest die Verantwortlichen
hätten aber für die gute Organisation der neun Turniere eine
Auszeichnung verdient gehabt.
Sieger auf einen Blick:
A - Junioren: SSV Strümp
B - Junioren: FC Büderich
C - Junioren: FC Büderich
D - Junioren: FC Büderich
E - Junioren: ASV Lank
F - Junioren: FC Büderich
G - Junioren: OSV Meerbusch
U17 - Mädchen: Adler Nierst
U15 - Mädchen: OSV Meerbusch
10. Januar 2008
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Hallenfußball: Das Turnier der kleinen Sensationen
SPORT im KREIS NEUSS
Hallenfußball: Das Turnier der kleinen Sensationen
Der
TuS Bösinghoven ist Stadtmeister im Hallenfußball. Im
Endspiel verliert Adler Nierst mit 0:8. Es war der erste
Finaleinzug für die Nierster in der Geschichte der
Stadtmeisterschaft.
Meerbusch.
Die 23.
Stadtmeisterschaft im Hallenfußball glich in diesem Jahr
einer sportlichen Wundertüte. Bis auf das einseitige
Endspiel, das der neue Titelträger TuS Bösinghoven mit einem
8:0-Kantersieg gegen den Überraschungsfinalisten Adler
Nierst für sich entscheiden konnte, geizte das Turnier nicht
mit kleinen und größeren Sensationen.
Bereits bei
den Gruppenspielen rieben sich viele der 600 Zuschauer in
der Sporthalle des Meerbusch-Gymnasiums bisweilen verwundert
die Augen. Da kam der hohe Favorit FC Büderich doch zum
Beispiel gegen C-Liga-Zwerg Adler Nierst nicht über ein 1:1
hinaus – wobei der Ausgleich in letzter Sekunde nach einem
Pressschlag an der Mittellinie der wohl kurioseste Treffer
des Tages war.
In der Gruppe
B entpuppte sich der OSV Meerbusch als die stärkste
Mannschaft. Sowohl der Liga-Konkurrent Strümp (1:4) als auch
der Kreisliga-A-Spitzenreiter Bösinghoven (2:4) liefen den
Osterathern ins offene Messer. Der TuS qualifizierte sich
letztendlich überhaupt nur wegen dieses einen mehr erzielten
Treffers für das Halbfinale.
Im ersten
Semifinale übernahm der OSV Meerbusch gegen den Außenseiter
aus Nierst zwar zu Beginn die Kontrolle, schlich trotz
Führung am Ende aber mit einer 2:3-Niederlage vom Platz.
Die Nierster
kämpften, standen in der Defensive so sicher wie eben
möglich und verließen sich ansonsten auf ihren Torhüter
Christian Bodewig (bester Keeper des Turniers) oder vorne
auf Goalgetter Florian Müller. Es war der erste Finaleinzug
für die Nierster in der Geschichte der Stadtmeisterschaft.
Im zweiten
Halbfinale waren die Büdericher zunächst die tonangebende
Mannschaft, ein Treffer gelang dem Landesligisten aber
nicht. Dafür aber dem TuS: Wiederum in allerletzter Sekunde
lupfte Michael Lurz den Ball über den herausstürmenden
FCB-Keeper Tim Fourberg zum 1:0 ins Netz.
Das Finale war
dann leider das langweiligste Spiel des Turniers. Schnell
ging der TuS in Führung, danach brachen die Adler ein.
Allein drei Treffer steuerte Markus Kuhl bei, der im Kampf
um die Torjägerkrone am Ende aber Kevin Dauser (FCB), der
ebenfalls fünf Turniertore erzielt hatte, vom Neunmeterpunkt
unterlegen war. Zum besten Spieler wurde der Bösinghovener
Roberto Gambino gewählt, der mit einem feinen Heber im
Endspiel das letzte Tor des Tages erzielte. M.I.


Die Uhr
zeigte noch exakt eine Sekunde Spielzeit an,
Der TuS Bösinghoven feierte ausgelassen den Gewinn der
als Michael Lurz gegen Büderich das 1:0 markierte.
Stadtmeisterschaft. (Fotos: Marc Ingel)
28.12.07 SPORT im KREIS NEUSS
Rückblick 2007/Fußball: FC Büderich hat sich Traum erfüllt
Nach
dem Landesliga-Aufstieg der Büdericher wird auch in Osterath
und Bösinghoven ausgiebig gefeiert.
Meerbusch.
So ein
erfolgreiches Jahr hat es im Meerbuscher Fußball noch nicht
gegeben. Gleich drei Mannschaften feierten im Frühjahr den
Aufstieg in die nächst höhere Klasse. Und es hätten sogar
noch mehr werden können.
Die Leistung
des FC Büderich stellt den Erfolg der anderen Teams ein
wenig in den Schatten. Das Jahr ging im Januar mit dem Sieg
bei den Hallenfußball-Stadtmeisterschaften gleich gut los.
Im März stürmte der FCB dann durch einen 2:1-Sieg bei Turu
Düsseldorf II erstmals die Spitze in der Bezirksliga.
Grenzenloser Jubel herrschte bei den Spielern des FCB nach
der gewonnenen Meisterschaft. (Foto: Ingel)
Mit dem
6:4-Erfolg gegen Nievenheim schüttelte man Anfang April den
ärgsten Verfolger ab, ehe mit einem 1:1-Zitter-Remis beim
DSC die Meisterschaft vorzeitig perfekt gemacht wurde. Die
rauschende Aufstiegsfeier auf dem Spielfeld wurde mit der
Party nach dem letzten Spieltag im frisch eingeweihten
Klubheim fortgesetzt.
In der
Landesliga zahlte der FC Büderich dann erst einmal kräftig
Lehrgeld. Eine Serie von Niederlagen musste verkraftet
werden, ehe das Team von Trainer Micky Foehde gegen
Hilden-Nord im September die ersten Punkte einfahren konnte.
Die Büdericher
spielten im Verlauf der Hinserie oft gut mit, standen aber
nach 90 Minuten meist mit leeren Händen da. Nach dem 3:1
gegen Odenkirchen im abschließenden Spiel des Jahres beträgt
der Abstand auf das rettende Ufer vier Punkte – nicht
aussichtslos.
Die erste
Meerbuscher Mannschaft, die den Aufstieg in ihrer Klasse
perfekt machte, war der TuS Bösinghoven in der Kreisliga B.
Spielerisch leicht beherrschte die Mannschaft von Trainer
Lutz Lenzen die Liga, bereits im April durfte nach einem 4:0
gegen Marathon Krefeld II gefeiert werden.
Der angepeilte
Durchmarsch in die Bezirksliga könnte tatsächlich gelingen,
denn auch in der Kreisliga A führt der TuS unter dem neuen
Coach Wolfgang Jeschke die Tabelle wieder an.
Ebenfalls noch
gut im Aufstiegsrennen liegt der OSV Meerbusch, der
Bösinghoven wenige Wochen später in die Kreisliga A folgte.
Wie sehr man die Liga dominierte, ist am 4:1-Sieg gegen den
Vizemeister Viktoria Krefeld abzulesen. Der Rückstand auf
den (sicheren) zweiten Aufstiegsplatz beträgt momentan fünf
Zähler.
Sieben Punkte
sind es beim dahinter rangierenden SSV Strümp, der im
Frühjahr ebenfalls lange am Aufstieg in die Bezirksliga
schnupperte. Am Ende reicht es nur zu Platz vier. Schlimmer
noch: Die zweite Mannschaft aus Strümp musste den bitteren
Gang zurück in die B-Klasse antreten.
Fast wären
auch dem ASV Lank und dem FC Adler Nierst der Sprung in die
Kreisliga B gelungen, doch beide Teams vergeigten den
Aufstieg am letzten Spieltag.
Besser machte
es zunächst zwar die zweite Mannschaft des OSV Meerbusch,
doch am grünen Tisch wurden einem Konkurrenten nachträglich
noch Punkte zugesprochen, und der sicher geglaubte Aufstieg
wurde der Zweiten wieder aberkannt.
28.12.2007
Von Marc Ingel
04.12.07 SPORT im KREIS NEUSS
Fußball: FC Büderich hat in Fischeln Glück des Tüchtigen
Büderich schafft beim Zweiten ein 3:3-Remis.
Büderich.
Viel Glück
hatte der Landesliga-Aufsteiger FC Büderich im Verlauf der
bisherigen Saison nicht gerade. Am Samstag jedoch war das
Team von Trainer Micky Foehde mit Fortuna im Bunde. Beim
Tabellenzweiten schaffte der FCB ein 3:3-Unentschieden, was
aufgrund des großen kämpferischen Einsatzes aber auch nicht
unverdient war.
Kevin Dauser
brachte seine Mannschaft nach 36 Minuten auf Vorlage von
Florian Eichholz in Führung. Mit dem Pausenpfiff kam der
Gastgeber durch einen verwandelten Foulelfmeter – Andreas
Haas hatte gefoult – zum Ausgleich.
Nach der
erneuten Führung durch einen Dauser-Freistoß (48.) schnürte
Fischeln die Büdericher in der eigenen Hälfte ein und kam
bis zur 60. Minute zu zwei weiteren Treffern. Der Gastgeber
hatte diverse weitere Möglichkeiten zu erhöhen, doch statt
des fälligen 4:2 markierte Sinisa Vaskovic vier Minuten vor
dem Abpfiff das glückliche 3:3.
M.I.
WZ 04.11.07 SPORT im KREIS
NEUSS
FCB verliert Kellerduell
Der Landesligist verliert im Kellerduell bei
Giesenkirchen mit 0:2. Nach 25 Minuten gab es einen
zweifelhaften Elfmeter für den Gastgeber.
Büderich.
„Wir waren die bessere Mannschaft, haben auf diesem
Radieschenacker aber die falschen Mittel gewählt“, erklärt
Micky Foehde.

Was der Trainer des FC Büderich nach der
0:2-Niederlage beim VfL Giesenkirchen meint: „Mit
Schönspielen kommt man gegen so einen Gegner nicht weit.
Vielleicht stimmt da bei uns auch einfach beim Personal
etwas nicht“, droht der Coach Änderungen im Kader an.
Das Fußball-Drama nahm aus Büdericher Sicht
nach 25 Minuten seinen Lauf, als der Schiedsrichter einen
zweifelhaften Elfmeter für den Gastgeber pfiff, nachdem
Dennis Kluge der Ball an die Hand gesprungen war.
Foto: Auch Kevin Dauser
konnte für den FC Büderich eine große Chance nicht
verwerten. (Foto: Marc Ingel)
Ähnlich unglücklich ging es dann auch im
zweiten Durchgang weiter: In der 53. Minute fälschte Kapitän
Benny Niesen einen eigentlich harmlosen Schuss unhaltbar zum
vorentscheidenden 0:2 ab. „Ein unberechtigter Elfmeter und
ein Eigentor, das passt zu diesem Spiel“, schluckt Foehde.
Die Büdericher selbst hatten drei
hundertprozentige Gelegenheiten, doch sowohl zweimal Sinisa
Vaskovic als auch Kevin Dauser scheiterten jeweils mehr oder
weniger kläglich.
So
blieb es bis zum Schluss beim 0:2. „Giesenkirchen hat jeden
Zweikampf angenommen, ansonsten zwar nur den Ball nach vorne
gepöllt, aber genau so musst du vielleicht auf einem
schlechten Platz auch spielen“, analysiert der FCB-Coach.
Da Preußen Krefeld gegen den 1.FC
Grevenbroich-Süd gewann, rutscht Büderich auf den vorletzten
Platz ab und hat nun wieder drei Punkte Rückstand auf das
rettende Ufer.
„Aber
die Saison ist noch lang, und das Hoffnungs-Lämpchen
erlischt bei uns so schnell nicht“, hat Foehde die Flinte
noch lange nicht ins Korn geworfen.
05.11.2007
Von Marc Ingel
Ausgabe 2. November 2007
6.
Jahrgang
WESTKICK
Die aktuelle Fußballzeitung zwischen Maas und Rhein
Landesliga Niederrhein, Gruppe 2 - FC Büderich
Sicherlich nicht zufriedenstellend

„Im Duell der Aufsteiger wollen wir auch in Giesenkirchen
punkten. Das jüngste Spiel gegen Vatangücü macht für dieses
Unterfangen berechtigte Hoffnung. Eingedenk der Tatsache,
dass Patrick Barbier, Conny Schäfer, Luke Wicher und Tobias
Hambloch wieder zur Verfügung stehen, schöpft der Coach
wieder neuen Mut. Einzig der Wermutstropfen Mike Thederahn
schmeckt etwas bitter. Mike fällt zum dritten Mal in dieser
Saison aus. Bleibt zu hoffen, dass ‘Verletzung - Rot -
Verletzung’ bei ihm nicht zur Kontinuität wird“, freut sich
FC Büderichs Trainer Mickey Föhde (Foto), nach dem jüngsten
Erfolg gegen Vatangücü, auf das kommende Spiel gegen
Giesenkirchen.
„Bei erfolgreicher Gestaltung und dem Einfahren der drei
Punkte summieren sich die eigenen drei Punkte plus der drei
nicht geholten Punkte des Gegners zu sechs Punkten. Da das
Torverhältnis schon des öfteren in der Endabrechnung wichtig
war, ist hier der siebte Punkt zu finden“, rechnet Foehde
vor.
Mit dem Start in diese Saison ist Coach Foehde allerdings
nicht einverstanden: „Natürlich bin ich nicht zufrieden mit
dem bisher Erreichten. Ich gab anfangs einen einstelligen
Tabellenplatz zum Saisonziel aus. Dies tat ich nicht in
übermütiger Selbstüberschätzung, als vielmehr im Wissen um
den Leistungsstand dieser Mannschaft. Blauäugigkeit,
Naivität und ein zeitweises Fehlen von zehn Spielern machten
die Aufgabe nicht leichter. Wir stehen bisher da, wo wir
sind, auch nicht zu Unrecht. Bei Einigen meiner Spieler
dauert das Entdecken der neuen Liga halt etwas länger, wobei
ich den Jungs keinen Vorwurf diesbezüglich mache. Mit einem
Altersdurchschnitt von gerade einmal 21 Jahren muss man hier
und da auch einmal Nachsicht walten lassen“, zählt der
Trainer die Probleme auf und verweist darauf, dass „bei uns
zu keiner Zeit der Baum gebrannt hat. Die neuen Spieler
haben sich hervorragend eingefügt.
Mit Dennis Kluge, Daniel Hermanns, Andreas Haas, Andreas
Kindler und Sinisa Vaskovic kamen allesamt prima Kerle zum
FCB. Mit Bene Niesen steht mir und Frank Gerhards auch ein
Kapitän der Sonderklasse zur Verfügung. Der Weg des FCB wird
mittel- und auch langfristig ein guter werden. Hier stimmen
Mannschaft, Umfeld und Vorstand“, gibt sich Föhde
zuversichtlich.
STS
NGZ - Lokalsport
28.10.07
Keine Spur von Abstiegsangst
VON BERND SCHWICKERATH
Jubeln wollte er kaum. Fast war es ihm schon peinlich. Als
Giacomo Taibbi rund eine Viertelstunde vor Schluss das
Kellerduell der Fußball-Landesliga zwischen dem FC Büderich
und dem SC Vatangücü Düsseldorf zu Gunsten der Gastgeber
entschied, wäre er wohl am liebsten im Boden versunken.
Sicher, er hatte gerade durch sein Tor zum 3:0-Endstand den
Anschluss an die Nichtabstiegsplätze perfekt gemacht und
damit nur zwei Minuten nach seiner Einwechselung genau das
getan, was ihm Trainer Micky Föhde mit auf den Weg gegeben
hatte.

Wirklich stolz auf seinen Treffer war Taibbi jedoch nicht.
Wie konnte er auch, war es doch vielmehr ein total
verunglückter Pass in die Mitte, der aus Versehen aufs kurze
Eck ging und den gerade eingewechselten SV-Torwart Yalcin
Kilic noch schlechter aussehen ließ als Taibbi selber.
Foto:
Spielentscheidende Personen: Daniel Hermanns (l.) bereitete
das 1:0 vor, Florian Eichholz (am Ball) traf zum
vorentscheidenden 2:0, Ryota Emorie (r.) sah die Rote Karte.
ngz-foto: l. Berns
Den meisten der rund 250 Zuschauer auf dem Büdericher
Kunstrasenplatz war das jedoch ziemlich gleich. Sie freuten
sich einfach über den dritten Saisonsieg des Aufsteigers.
Auch die Tatsache, dass alleine Kevin Dauser in den
Schlussminuten weitere vier (!) gute Möglichkeiten ungenutzt
ließ, interessierte herzlich wenig. Denn da war die Partie
bereits entschieden. Es waren hingegen die zahlreichen
vergebenen Chancen des ersten Abschnitts, die Coach Föhde
auch noch nach dem Spiel beschäftigten: „Eigentlich musst du
hier mit 4:0 in die Pause gehen.
So musst du nachher noch zittern.“
Ob Dauser, Sinisa
Vaskovic, der sehr agile Daniel Hermanns oder Florian
Eichholz - beste Chancen blieben bereits in den ersten 45
Minuten meist ohne zählbaren Erfolg. Gut, dass der FCB aber
schon in der Anfangsphase (7.) getroffen hatte. Hermanns
hatte Dauser mustergültig bedient, der aus halbrechter
Position trocken zur Führung verwandelt hatte.
In der Folge entwickelte sich ein munteres Spiel mit
Torchancen auf beiden Seiten. Keine Spur von Abstiegsangst
oder Mauerfußball zum Abgewöhnen beim Spiel des Vorletzten
gegen den Letzten. Im Gegenteil: Feine Kombinationen
wechselten sich mit guten Defensivaktionen ab. So zum
Beispiel vor dem vorentscheidenden 2:0 (45.), als Hermanns
den Ball erkämpfte und Dauser auf die Reise schickte, der
wiederum Eichholz bediente.
Nach dem Wechsel verlegte sich der FCB auf Konter, ließ die
Landeshauptstädter kommen. Doch deren feine Techniker
wussten mit dem Plus an Ballbesitz nichts anzufangen,
vertendelten meist unnötig kurz vor dem gegnerischen
Strafraum. Aber auch Büderich spielte nach der Pause zu
hastig. Anstatt mit Ruhe das Spiel aufzubauen, setzten die
Gastgeber auf lange Bälle, die meist wirkungslos blieben.
Einer dieser langen Bälle führte aber doch noch zum Erfolg -
doch darauf war nicht mal der Torschütze stolz.
RP-Online -
22.10.2007
Fußball
2:0 – Tönisberg trägt weiter eine weiße Weste
(RP) Der VfL Tönisberg gefällt sich in der weißen Weste. Die
Mannschaft von Trainer Frank Goldau ist nach dem 2:0
(0:0)-Sieg gegen den FC Büderich weiterhin als einzige
Mannschaft ungeschlagen. Nächste Woche geht es zum
Gipfeltreffen beim SV Straelen II.
Der VfL-Erfolg fiel eher in die Kategorie Arbeitssieg, denn
Gäste-Trainer Micky Foehde bot an alter Wirkungsstätte eine
dichte Defensive auf. Das machte vor allen Dingen Dirk
Wallrafen zu schaffen, der als einzige Spitze mächtig
ackerte, aber nicht immer die nötige Unterstützung aus dem
Mittelfeld erhielt. So hätte der VfL sicher mehr Druck
erzeugen können. Chancen gab es im ersten Durchgang nur
wenige. Kevin Dauser traf aus halbrechter Position nur das
Außennetz (8.) und Wallrafen nach Zuspiel von Björn Tebart
mit einer Direktabnahme aus der Drehung nur den Pfosten
(9.). FC-Keeper Marc Rüttgers fischte später einen Schuss
von Kamill Stetz aus dem Winkel (17.). Tönisberg war
spielerisch überlegen und zeigte ansatzweise schönes,
schnelles Direktspiel, fand aber keine Lücke. Als die
Gastgeber etwas nachließen, kam der Gast auf, und die Partie
blieb bis zum Pausenpfiff offen. Nach einem Schuss von
Sinisa Vaskovic rettete Valerij Scerbinin vor dem
einschussbereiten und immer stärker werdenden Kevin Dauser
kurz vor der Linie (28.).
Gülbey Yidigkurt erzielte nach großartiger Vorarbeit von
Wallrafen das erlösende 1:0 (56.). Doch damit war die Partie
noch lange nicht entschieden, denn die Gäste gaben trotz
bescheidener Mittel nicht auf. Erst als Wallrafen das 2:0
erzielte, gaben sie sich geschlagen (73.). Um diesen Treffer
gab es noch kurzzeitig Diskussionen, denn der Ball fand ein
Loch im Netz. Foehde versuchte es noch mit drei Stürmern,
aber Vaskovic zog es vor, sich mit Gelb/Rot zu verabschieden
(77.).
Tönisberg: Hechler – Stetz, Rebig, Dartey – Tebart, Wurzler
– Lukaschek, Yidigkurt, Kilic (83. Sonnen), Scerbinin –
Wallrafen (74. Orlowski).
FC Büderich hielt gut
mit
(-sit) Trotz der 0:2-Niederlage (0:0) des
Fußball-Landesligisten FC Büderich an alter Wirkungsstätte
beim Aufstiegskandidaten DJK/VfL Tönisberg gab sich Trainer
Micky Foehde relativ entspannt. „Die Jungs geben sich ja
Mühe“, stellte er fest, „und es ist ja nicht so, als ob die
uns aus dem Anzug geschossen hätten. Ich jedenfalls konnte
keinen Unterschied zwischen den beiden Mannschaften
erkennen“.
Der in akuten Abstiegsnöten steckende Neuling hätte nach gut
einer Viertelstunde sogar in Führung gehen können, „ja
müssen“, befand Foehde, „das war eine 100prozentige Chance“.
Kevin Dauser war in günstiger Position in Ballbesitz
geraten, hätte selber den Abschluss suchen oder seinen
lauernden Teamkollegen Sinisa Vaskovic bedienen können. Doch
die gute Gelegenheit verpuffte ohne zählbaren Erfolg.
Gülbay Yegitkurt eiskalt
Wie das besser geht, stellte nach
dem Seitenwechsel der Tönisberger Gülbay Yegitkurt eiskalt
unter Beweis. Er nutzte „zwei Stellungsfehler am Stück“ (Foehde)
zum 1:0 (55.). Dirk Wallrafen legte in der 75. Minute das
2:0 nach. Und als kurz darauf Vaskovic, der sich gefoult
fühlte, aber keinen Freistoß zugesprochen bekam, wegen
Meckerns die Ampelkarte sah (77.), war die Partie endgültig
gelaufen.
Foehde („Wir haben heute sicher gegen eine
bessere Mannschaft verloren.“) hatte die Partie jedoch
ziemlich rasch abgehakt. Er blickte schon unmittelbar nach
Spielschluss auf das kommende Wochenende, wenn das
Kellerduell mit Vatangücü auf dem Plan steht. „Dem gilt
jetzt unsere ganze Konzentration.“
Lokalsport 24.09.07
Gegner im Missmut vereint
VON DIRK SITTERLE

Bei seinen energischen
Vorstößen war Kai
Pelzer oft nur durch
Fouls zu stoppen.
Hier schreitet Elvir Arifi
elfmeterreif zur Tat, Kollege Andreas Kindler schaut zu.
NGZ-Foto: H. Jazyk
Vor
heimischem Publikum geht für die Landesliga-Fußballer des FC
Büderich weiter gar nichts. Eine Woche nach dem ersten
Saisonsieg in Hilden ging der Neuling auch im vierten Anlauf
leer aus, unterlag dem TSV Bayer Dormagen mit 2:3 (1:2).
Die Begegnung schien
eigentlich schon nach gut einer Viertelstunde entschieden.
Die Gäste waren einfach stärker, zogen bereits in der
fünften Minute in Führung. Kai Pelzer, der nach seinem
Schien- und Wadenbeinbruch immer besser in Schwung kommt,
hatte das Leder in den Strafraum geflankt, Salvatore
Franciamore verpasste noch, doch André Grunzel semmelte die
Kugel mit Macht ins Netz. Kurz darauf konnte FC-Keeper Tim
Fourberg einen Kopfball Franciamores noch von der Linie
boxen (12.), aber wiederum nur vier Minuten später
verwandelte Sascha Querbach einen von Elvir Arifi an Pelzer
verursachten Foulelfmeter.
Dass seine Schützlinge danach jedoch mindestens zwei Gänge
zurückschalteten, ärgerte Trainer Uwe Kühn kolossal: „Ich
bin stinksauer auf meine Mannschaft. Das ist arrogant und
nicht landesligareif.“ Die Hausherren nutzten die
Zurückhaltung des TSV, um sich in die Partie hineinzubeißen.
Der fleißige Sinisa Vaskovic (20./32.) und Oliver Thederahn
(25.) patzten zunächst noch, aber die Bemühungen dieses Duos
waren dann doch von Erfolg gekrönt: Vaskovic lupfte das
Spielgerät nach feinem Pass Thederahns über TSV-Torhüter
Timo Brandes zum 1:2 über die Linie. Erst danach fanden auch
die Gäste wieder Geschmack an planvollen Offensivaktionen,
dokumentiert von Pelzer (41.) und Jens Skrzypcyck (45.).
Der Elan des TSV hielt auch noch für die ersten Minuten nach
dem Seitenwechsel: Skrzypcyck (48.) und Franciamore (50.)
verfehlten knapp, Querbach setzte den Ball an die Latte
(51.). Ausgerechnet mit der Roten Karte für Andreas Kindler
- der Büdericher rammte Skrzypcyck nach einem an ihm
begangenen Foul in einer mehr ungeschickten als bösartigen
Aktion zu Boden (56.) - endete die Dormagener Herrlichkeit
indes abrupt. In Unterzahl stürmte Büderich mutig nach
vorne, köpfte das Leder durch Benedikt Niesen ans
Quergestänge (59.) und steckte sogar das 1:3 (Kopfball
Pelzer/76.) ungerührt weg.
Zwar reichte es nur noch zum 2:3-Anschlusstreffer von
Konstantin Schäfer (83.), trotzdem hielt sich Trainer Micky
Foehde mit Kritik sehr zurück. Natürlich hatte auch er
missmutig registriert, „dass wir uns die Beine immer wieder
selber weghauen“, richtete seinen Blick aber auch auf die
nach wie vor höchst angespannte Personalsituation. Die
brachte er gewohnt griffig auf den Punkt: „Gib mir die zehn
Leuten, die verletzt sind und einen Torwart und ich spiele
dir mit diesem Team in der Landesliga. Aber ich bleibe
dabei: wir bleiben drin.“
Dem mochte Kühn nicht wiedersprechen, doch war er naturgemäß
ohnehin mehr am Auftritt seiner Mannen interessiert. Sein
Fazit: „Das war vielleicht unser schwächstes Spiel in dieser
Saison, trotzdem hätten wir diesen Gegner abschießen
können.“
24.09.2007 -
Rheinische Post
von Christoph Baumeister
2000 Besucher sahen Stars von morgen
Volksfeststimmung am
Samstag in Büderich: Rund 2000 Fans im Stadion am Eisenbrand
sorgten beim U16-Länderspiel zwischen Deutschland und
Dänemark für eine prächtige Kulisse. Bei strahlendem
Sonnenschein trugen die Fußballstars von morgen ihren Teil
zum gelungenen Nachmittag bei und siegten hoch verdient mit
3:1 (1:0).
Erfolgreich verlief die
Partie auch für den FC Büderich. Der Fusionsclub wurde von
allen Seiten mit großem Lob für die Organisation des ersten
Länderspiels auf Meerbuscher Boden überschüttet. „Ich muss
den Ausrichtern ein großes Kompliment aussprechen. Es war
eine tolle Kulisse, das Spielfeld war in einem exzellenten
Zustand und auch im VIP-Raum herrschte eine tolle
Atmosphäre“, erklärte DFB-U16-Trainer Marco Pezzaiuoli .
Auf der Haupttribüne
versammelte sich die Prominenz: Ex-Fortuna-Profi Gerd Zewe,
der ehemalige Gladbacher Markus Hausweiler und der
Argentinier Rodolfo Cardoso, früher in Diensten des SC
Freiburg und HSV, ließen sich die Partie ebenso wenig
entgehen wie die Talent-Späher vom FC Chelsea und Ajax
Amsterdam.
Die sahen eine deutsche
Nationalmannschaft, die loslegte wie die Feuerwehr. In der
dritten Minute lupfte Pascal Breier (VfB Stuttgart) den Ball
an die Latte. Kurz darauf legte er den Ball im Strafraum
quer und Alexander Merkel (VfB Stuttgart) schob den Ball zum
1:0 (17.). ein. „Deutschland, Deutschland“- Rufe schallten
durchs Stadion und die zum großen Teil jungen Zuschauer
schwenkten stolz die schwarz-rot-goldenen Fahnen.
Kurz vor der Pause
verschoss Tim Scheffler einen Elfmeter. Die Gastgeber ließen
sich nicht davon beirren. Direkt nach Wiederbeginn erzielte
der gerade eingewechselte Christopher Madiangu das 2:0
(43.). „Für einen jungen Spieler ist es etwas Besonderes vor
einer solch grandiosen Kulisse zu spielen. Das hat mich
beflügelt“, meinte der Spieler von Borussia Mönchengladbach,
der weiter wirbelte und und das 3:0 (52.) des technisch
besten, Mario Götze, klasse vorbereitete. „Die beiden sind
Riesentalente. Aber eigentlich fällt keiner so richtig ab.
Der 92er könnte ein goldener Jahrgang werden“, sagte
Chelsea-Scout Michael Piwowarski. Cardoso pflichtete ihm:
„Da wächst etwas Gutes heran.“ Auch Bürgermeister Dieter
Spindler war angetan: „Ich bin begeistert, was die
15-Jährigen schon technisch und athletisch alles drauf
haben.“
Büderich gab eine tolle
Visitenkarte ab, der DFB stellte dem Ort bereits ein
weiteres Länderspiel in Aussicht. Spindler: „Vielleicht
kommt beim nächsten Mal ein älteres Nationalteam hierhin.“
NGZ Lokalsport vom 24.09.07
Ein
Fußballfest
VON PETER BÖTTNER

Das U 16-Länderspiel zwischen
Deutschland und Dänemark ließ keine Wünsche offen.
Beim hochverdienten
3:1-Erfolg der DFB-Mannschaft konnte sich vor allem die
Gastgeber FC Büderich vor Lobeshymnen kaum retten.
Foto: C. Offermanns
Es hätte nicht besser laufen können.
Strahlender Sonnenschein, eine volle Tribüne, ein deutscher
Sieg, zufriedene Gesichter allenthalben: Mit der Ausrichtung
des Länderspiels Deutschland gegen Dänemark hat sich der FC
Büderich fraglos selbst ein Geschenk gemacht.
Rund 2000 Zuschauer wollten am Samstag das Spiel der
U16-Auswahlen sehen, das Stadion am Eisenbrand platzte aus
allen Nähten. Und der FCB präsentierte sich als toller
Gastgeber. „Wir haben hier beste Bedingungen vorgefunden,
können den Büderichern nur gratulieren“, lobte Peter Frymuth,
Delegationsleiter des Deutschen Fußball-Bundes, in der
Pause.
Bei einem DFB-Länderspiel wird nicht viel dem Zufall
überlassen. Vom Einmarsch der Fahnenträger bis zur Anzahl
der Balljungen, selbst ein Juniorenvergleich unterliegt
einem genauen Protokoll. Doch bei Fiona Pförtke, die als
Leiterin des Organisationsteams des DFB für die penible
Einhaltung des äußeren Rahmens verantwortlich ist, sollten
erst gar keine Sorgenfalten entstehen.
Und für die geringfügige Verspätung des Anpfiffs war nicht
der FCB, sondern der Busfahrer des deutschen Teams
verantwortlich. Der war zwar noch am Vormittag die Route von
der Sportschule Wedau nach Büderich abgefahren, doch am
Nachmittag steuerte er den Bus zielsicher am Kaarster Kreuz
vorbei in Richtung Mönchengladbach.
Erst rund eine halbe Stunde vor dem Anpfiff fuhr die
deutsche Mannschaft Am Eisenbrand vor. Dennoch war die Elf
von Trainer Marco Pezzaiuoli direkt hellwach, hatte bereits
nach wenigen Minuten ihre erste dicke Chance durch den
starken Pascal Breier vom VfB Stuttgart. Das Niveau der
15-jährigen Talente ist bemerkenswert. Athletisch bereits
weit entwickelt, überzeugt die Mannschaft auch mit
taktischer Disziplin und spielerischer Raffinesse.
Rodolfo Esteban Cardoso, ehemaliger Bundesligaspieler beim
SC Freiburg, Werder Bremen und Hamburger SV, der als
B-Jugendtrainer des HSV auf eine Stippvisite Am Eisenbrand
vorbeischaute, war beeindruckt: „Ein super Spiel, da sind
einige Talente dabei.“ Nur wenige Meter weiter machte
Michael Piwowarski, der gemeinsam mit Rainer Bonhof als
Scout für den großen FC Chelsea deutsche Talente beobachtet,
eifrig Notizen: „Ich denke, da wächst eine neue Generation
guter Spieler heran. Das Nachwuchskonzept des DFB trägt
Früchte.“
Und es schießt Tore. Wie beim verdienten 1:0, als Breier
seinen mitgelaufenen Vereinskollegen Alexander Merkel
bediente, der locker einschob. Wie beim 2:0, als der
überragende Christopher Mandiangu (Borussia Mönchengladbach)
nach einer feinen Einzelleistung den dänischen Keeper David
Jensen umkurvte. Oder wie beim 3:0, das Mario Götze (Borussia
Dortmund) mit einem trockenen Schuss ins kurze Eck erzielte.
Und es hätte auch noch öfter im dänischen Gehäuse klingeln
können, wenn „wir unsere Chancen sorgfältiger genutzt
hätten“, so Trainer Pazzaiuoli, der mit diesem Sieg einen
gelungenen Einstand bei der U16 feierte. Von den Dänen war
nicht viel zu sehen, sie kamen erst kurz vor Schluss zum
schmeichelhaften Anschlusstreffer durch einen verwandelten
Elfmeter von Rasmus Jensen.
„Diese Mannschaft befindet sich auf einem guten Weg“,
befand Pazzaiuoli, der nach dem Rücktritt von Jürgen
Klinsmann als Assistent von Joachim Löw im Gespräch war. Im
Gespräch bleiben wird auf jeden Fall der FCB. Ein erneutes
Gastspiel des DFB Am Eisenbrand ist nicht unwahrscheinlich.
„Wir wissen jetzt um das Potenzial dieses Vereins“, so Peter
Frymuth.
NGZ Lokalsport vom 24.09.07
Imagegewinn
für Verein und Stadt
Meerbusch Das
U16-Länderspiel zwischen Deutschland und Dänemark war
fraglos ein Glücksgriff für den FC Büderich. Rund 2000
Zuschauer am Eisenbrand fühlten sich bestens versorgt, die
Organisation klappte wie am Schnürchen. Und so etwas fällt
auf.
Auch beim DFB, der eine lange Warteliste für die Bewerber
auf eine Länderspielausrichtung führt. „Wir sind beim Verein
und der Stadt offene Türe eingerannt. Das ist nicht
selbstverständlich und zeigt besondere Qualitäten“, so
DFB-Delegationsleiter Peter Frymuth.
Eine Fortsetzung ist also keineswegs ausgeschlossen. Und
auch wenn bereits der U16-Vergleich ein Publikumsmagnet war,
beim FCB wird man bereits ein Auge auf ein U18, ein
U19-Spiel geworfen haben. „Ich denke, wir haben unsere
Visitenkarte abgegeben“, sagt FCB-Sprecher Thomas Feldges,
der den Wunsch „unseren Verein, die Stadt und das Umfeld
positiv zu präsentieren“, als erfüllt ansieht.
Rund 30 ehrenamtliche Helfer, ein privater
Sicherheitsdienst, sowie die Kräfte der Polizei lenkten den
Besucheransturm in geordnete Bahnen. Dazu die Sportanlage
des FCB, die punktgenau im neuen Glanz erstrahlt. „Dies war
natürlich eine wunderbare Wechselwirkung. Ohne das
Länderspiel hätten wir die baulichen Maßnahmen im
Kassenbereich sicherlich nicht so schnell hinbekommen“, so
Feldges.
Lob kam nicht nur von offizieller Seite. Der ehemalige
Bundesligaprofi von Borussia Mönchengladbach, Markus
Hausweiler, war „positiv überrascht, was ein relativ kleiner
Verein bewegen kann“. Bleibt noch der Blick in die Zukunft
und auf ein mögliches Wiedersehen mit einer deutschen
Nationalmannschaft. Peter Frymuth: „Das fehlende Flutlicht
am Rasenplatz schränkt noch die Auswahl ein.“ Dazu
Bürgermeister Dieter Spindler: „Wenn sich Investoren finden
würden, wären wir erfreut und würden dieses Unterfangen
sicherlich unterstützen.
Rheinische
Post - Ausgabe Hilden - 17.9.2007
Fußball: Böser Ausrutscher
gegen den Aufsteiger
VON BIRGIT SICKER
RP-Foto: Olaf
Staschik
(RP) Hilden-Nord – FC Büderich 1:3 (0:2). Der Jubel der
Büdericher Fußballer kannte keine Grenzen. Mit dem Sieg
feierte der Landesliga-Aufsteiger die ersten Punkte
überhaupt. Für den SV Nord hingegen brechen nach zwei
Niederlagen in Folge schwere Zeiten an. Denn der Trainer war
angesichts des desolaten Auftritts seiner Elf sprach- und
ratlos. Und ausgerechnet nächsten Sonntag tritt die
Mannschaft von Ferdi Stanetzky beim Spitzenreiter SV
Straelen II an – der Sturz auf die Abstiegsplätze droht.
Immerhin verbuchten die Norder die erste Chance der Partie.
Nach einer Flanke von Peter Cyrys kam Dominik Donath frei
zum Kopfball, doch Torwart Tim Fourberg parierte. Das war
aber schon das Ende der Hildener Herrlichkeit, denn fortan
gab der FC Büderich den Takt an. Micky Foehde bereitet seine
Truppe am Wochenende eigens in der Sportschule Hennef auf
die Aufgabe vor. Eine Maßnahme, die sich offenbar bezahlt
machte.
Nach einer Hereingabe von Konni Schäfer wehrte Marcus
Mlitzke den Kopfball von Tobias Hambloch ab. Der Norder
Keeper bekam in der Folge noch mehrfach Gelegenheit, sich
auszuzeichnen – ohne Mlitzkes Glanzparaden wäre die
Niederlage noch deutlicher ausgefallen. Als der
Schiedsrichter ein Handspiel von Rudi Nadais mit Elfmeter
ahndete, war der Schlussmann jedoch machtlos. Andreas
Kindler verwandelte sicher zur Büdericher Führung (12.).
Tolle Strafraumszenen blieben danach erst einmal Mangelware.
Doch die nächste Chance brachte den Gästen gleich das 2:0
(32.). Schäfer flankte von der linken Seite, Florian
Eichholz beförderte das Leder per Kopf ans Lattenkreuz, den
Abpraller versenkte Sinisa Vaskovic. Noch vor der Pause
verhinderte Marcus Mlitzke gegen Konni Schäfer zwei weitere
Einschläge (36./42.).
In der zweiten Halbzeit setzten die Hildener das erste
Ausrufezeichen, doch nach einem Querpass von Ali Al
Makhloufi traf Rudi Nadais den Ball nicht richtig (49.). 60
Sekunden später verwertete Alfred Ziegler eine
Makhloufi-Hereingabe zum 1:2. Die Norder schöpften Hoffnung,
aber die erstickte der quirlige Vaskovic im Keim. Einen
Vorstoß von Konni Schäfer über die linke Seite wehrte Marcus
Mlitzke zwar ab, doch dann stand Vaskovic ganz frei und
schob locker zum 3:1 (57.) ein. In der letzten halben Stunde
drückten die Platzherren aufs Tempo, doch blieb in der
Offensive weiter vieles Stückwerk. Bei den zahlreichen
Büdericher Kontern war Schlussmann Mlitzke auf dem Posten.
Hilden-Nord: Mlitzke –
Kurihara, Denizci (46. Weingarten), Kremer, Cyrys, Ziegler,
Paulsen (46. Aztout), Knüfermann, Al Makhloufi (75.
Hidimoglu), Nadais, Donath.
FC Büderich: Fourberg – Armke, Haas (69. Thederahn),
Kindler, Schlösser, Kluge (82. Arifi), Hambloch, Niesen,
Eichholz (46. Schmidt), Schäfer, Vaskovic.
Schiedrichter: Robert Küll (Solingen).
Zuschauer: 200.
WZ - MEERBUSCH / RHEIN KREIS
NEUSS AKTUELL
17.09.2007
Fußball/FC Büderich: Endlich die ersten Punkte
FC Büderich siegt nach starker Leistung in Hilden mit 3:1.
Sinisa Vaskovic trifft doppelt.
Büderich.
Der Bann ist gebrochen. Nach fünf vergeblichen Anläufen
hat der Landesligist FC Büderich endlich die ersten Punkte
eingefahren. Beim bisherigen Tabellenneunten SV Hilden-Nord
siegte die Mannschaft von Trainer Micky Foehde vollkommen
verdient mit 3:1 (2:0).
Von Beginn an wirkte der Gast engagierter, aber vor allem
auch durchdachter in seinen Aktionen als noch in den Spielen
zuvor. Resultat der Bemühungen war eine Vielzahl von
Torchancen in der Anfangsviertelstunde. Das 0:1 entsprang
jedoch einem Handelfmeter, den Andreas Kindler sicher
verwandelte. Bis zur Halbzeit blieb der FCB das
spielbestimmende Team und wurde für den Einsatz durch ein
weiteres Tor von Stürmer Sinisa Vaskovic belohnt (33.), der
an der richtigen Stelle stand, als der Ball nach einem
Kopfball von Florian Eichholz an die Latte ins Feld
zurücksprang.
Nach der Pause wurden die Hildener stärker und kamen nach 50
Minuten auch zum Anschlusstreffer. Doch die Büdericher
brachen dieses Mal nicht wie zuletzt so oft ein und
verlegten sich aufs Kontern. Bereits sieben Minuten nach dem
1:2 stellte erneut Vaskovic den alten Abstand wieder her.
In der Schlussphase hätten die Büdericher sogar noch höher
gewinnen können. Oliver Thederahn und wiederum Vaskovic
hatten Großchancen auf dem Fuß, ein Treffer von Kay Schmidt
wurde wegen Abseits nicht anerkannt. So blieb es beim
3:1-Sieg für den FCB, der zwar noch nicht den Sprung an das
rettende Ufer bedeutet, aber zumindest Anlass zur Hoffnung
gibt.
FCB:
Fourberg – Armke, Haas, (O. Thederahn), Kindler,
Schlösser, Kluge (Arefi), Hambloch, Niesen, Eichholz
(Schmidt), Schäfer, Vaskovic
Büderichs Zweite besiegte in der Kreisliga B den ASC
Ratingen-West mit 2:1.
17.09.2007
Von Marc Ingel
WZ - MEERBUSCH / RHEIN KREIS
NEUSS AKTUELL
Fussball: Erstes Länderspiel am Eisenbrand
Am 22. September empfängt das deutsche U 16-Nationalteam
Dänemark.
Ballverliebte
Vorfreude: Thomas Küppers (l.) und Thomas Feldges (FCB)
nehmen Dieter Spindler in die Mitte.
Büderich. Mit bis zu 3.000 Zuschauern rechnet der FC Büderich
am Samstag, 22. September, wenn im frisch renovierten
Stadion am Eisenbrand mit der Partie zwischen der deutschen
und der dänischen U 16-Nationalmannschaft erstmals ein
Länderspiel ausgetragen wird.
Nachdem neuer Kabinentrakt, Clubheim und Kunstrasenplatz
bereits fertiggestellt sind, soll bis zu diesem Tag auch der
Eingangsbereich – momentan noch eine Baustelle – umgestaltet
und eines Länderspiels würdig sein, verspricht Bürgermeister
Dieter Spindler.
Die deutsche U 16-Auswahl war zuletzt das erfolgreichste
DFB-Team überhaupt. „Zehn Siege, darunter auch gegen
Frankreich, stehen nur einem Unentschieden gegenüber“, hat
Vorstands-mitglied Thomas Feldges recherchiert. Nachdem der FC
Büderich lange um die Austragung gebuhlt hat, kam im
Frühjahr die Zusage. Stolze 17 Seiten an Auflagen galt es
jedoch zunächst zu erfüllen. Dafür ersetzt der Deutsche
Fußballbund dem Büdericher Verein im Nachhinein aber auch
alle Kosten.
„Wir verstehen die Länderspiel-Vergabe an den FC Büderich
vor allem als Dankeschön. Der Verein mit seinen 23
Junioren-Mannschaften ist ein echtes Aushängeschild für
uns“, lobt Guido Danek vom Fußballverband Niederrhein (FVN),
der als Vermittler aufgetreten ist.
Fans, die sich das Spiel nicht entgehen lassen wollen,
sollten nach Möglichkeit mit dem Fahrrad kommen. Zwar sind
die Randstreifen der L 30 für das Parken freigegeben, die
Straße Am Eisenbrand ist ab Necklenbroicher Straße aber
ebenso gesperrt wie der vermeintliche Schleichweg
Niederdonker Straße.
Der Eintritt an dem Samstag, Anpfiff ist um 15 Uhr, beträgt
3,00 Euro für den Steh- und 5,00 Euro für den Sitzplatz. Kinder
können sich aber zu Gruppen (ab zehn) zusammenschließen und
müssen so nur jeweils einen Euro bezahlen. Beim FVN sind
noch fast 1.000 Gruppentickets im Angebot (0203 / 77 80 401).
Zwar gehen die Deutschen, die von Marco Pezzaiuoli trainiert
werden, als Favorit ins Spiel, „doch gegen die Dänen zu
bestehen, ist immer schwer“, warnt Danek, der auch mit dem
einen oder anderen Scout von Bundesligavereinen oder gar
ausländischen Clubs rechnet. Auf die Hymnen muss man auch
nicht verzichten: Die Böhler-Werkskapelle wird auf dem
grünen Rasen aufspielen.
13.09.2007
Von Marc Ingel
Widerstandslos abfertigen lassen
VON BERND SCHWICKERATH
Auch Andreas
Kindler (hier gegen den
Torschützen David Breitmar)
war mit den Düsseldorfern
überfordert. Sein FC
Büderich verlor mit 0:3
gegen den BV 04. ngz-foto·
l. berns
Im Stadionkiosk
hängt er stolz an der Wand - der
Bilderrahmen mit der Erinnerung an
bessere Zeiten. „Bezirksliga-Meister
2007“ steht über dem
Mannschafts-foto, das noch keine drei
Monate alt ist.
Doch es wirkt wie
ein Bild aus grauer Vorzeit. Die
Realität in Büderich sieht anders
aus. Rund 50 Meter sind es von dem
kleinen Kiosk bis zum Spielfeld. 50
Meter, die momentan zwei Welten
trennen. Der FC Büderich spielt nun
in der Fußball-Landesliga.
Doch der FC
Büderich der Saison 2007/08 hat so
gut wie gar nichts mehr zu tun mit
der Mannschaft, die noch vor kurzer
Zeit Zuschauer, Presse und
Verantwortliche des FCB schwärmen
ließ. Denn Schwärmen ist momentan
eher nicht an der Tagesordnung.
Fünf Spiele ist
die neue Saison gerade einmal alt.
Fünf Spiele, in denen der FC nicht
mal einen Punkt einfahren konnte.
Neuestes Beispiel war das
hochverdiente 0:3 gegen den BV 04
Düsseldorf. Selbst FCB-Coach
Micky Foehde konnte sich den
neuerlichen Totalausfall seiner
Mannen nicht erklären: „Wir arbeiten
die ganze Woche auf dieses Spiel hin
und was passiert dann? Wir sind wie ein
Pfingstochse, der sich absolut
widerstandslos ins Schlachthaus
zerren lässt.“ In der Tat hatten
sich die Gäste aus der
Landeshauptstadt für den
Auswärtssieg nicht sonderlich ins
Zeug legen müssen.
Lediglich eine
Durchschnittsleistung reichte den
Herren in rot und schwarz für drei
Punkte. So wie in Minute fünf, als
Ricardo Garcia Torres bereits mit
dem 1:0 zur Stelle war. Oder nur 25
Minuten später, als sich keiner der
vier Büdericher Abwehrspieler
genötigt sah, David Breitmar
anzugreifen, der das Leder aus
spitzem Winkel in die Maschen
schoss.
Doch anstatt mit
wütenden Gegenangriffen auf den
Anschluss zu drängen, versagten die
Hausherren komplett. Fehlpässe,
Ungenauigkeiten, fehlender Biss,
Stellungsfehler - die Liste der
Büdericher Verfehlungen hatte alles,
was einen Trainer zur Weißglut
bringt.
Zwar gab es hier
und da ordentliche Ansätze, doch
sobald der Ball auch nur in die Nähe
des Gästetors kam, fiel den
FC-Offensivkräften gar nichts ein.
Nicht ein kluger Pass, nicht eine
mutige Einzelaktion - Bernd Westekus
im BV-Gehäuse hätte sich auch ein
Buch mit nehmen können. Das 3:0 durch den
eingewechselten Benjamin Schäfer
(69.) besiegelte die Niederlage
endgültig. Dabei hatten die
Gastgeber sogar noch Glück:
Schiedrichter Krupic verweigerte dem
BV zwei ganz klare Handelfmeter und
ein blitzsauberes Fallrückziehertor.
Doch das konnte
Foehde auch nicht mehr glücklich
stimmen: „Wenn ich die Jungs frage,
ob sie genug dafür getan haben,
nicht als Verlierer vom Platz zu
gehen, müssen mich mindestens neun
Spieler anlügen.“
NGZ-Lokalsport 2.9.2007
Bitter, bitterer, FC Büderich
VON DIRK SITTERLE
Fußball kann so grausam sein.
Micky Foehde weiß das nur zu genau, und trotzdem tat er sich
nach der bitteren 0:1-Niederlage (0:0) des FC Büderich beim
Linner SV schwer, direkt die richtigen Worte zu finden.
Minuten nach dem Schlusspfiff versuchte er seine nach dem
Aufstieg in die Landesliga nun vier Mal in Folge
geschlagenen Kicker aus dem tiefen Tal der Tränen zu holen.
Mit festem Blick in die leeren Gesichter des auf dem
holprigen Rasen kauernden aktiven Personals sprach er mit
leicht bebender Stimme Worte des Trosts: „Kopf hoch, Männer!
Wir haben gegen einen Gegner, der aufsteigen will, eine
Topleistung geboten. Wir gucken nach vorne.“ Doch so ganz
glauben konnte gestern wohl selbst der 47-Jährige nicht an
seine Botschaft. Denn ganz leise schob er nach: „Wenn du
selbst mit so einer Leistung wie heute verlierst, wird’s
schwer …“
Das ganze Dilemma des Neulings machte die 85. Minute
deutlich: Da verhängte der in seinen Entscheidungen nicht
immer glückliche Schiedsrichter Marcel Schneider einen
höchst umstrittenen Freistoß gegen die Gäste direkt an der
Strafraumgrenze.
„Eigentlich ist unser Spieler gefoult worden“, stellte
Foehde ärgerlich fest. Linns zur Vollstreckung
herbeigeeilten Kapitän Ilhan Uyma interessierten derlei
Einwände natürlich nicht die Bohne.
Sein von der Mauer auch noch unhaltbar abgefälschter Schuss
schlug hinter Büderichs verzweifeltem Keeper Tim Fourberg im
Netz ein.
Das wiederum brachte Mike Thederahn, dem die dem Freistoß
vorangegangene Regelwidrigkeit zur Last gelegt worden war,
derartig auf die Palme, dass er sich zu einer prompt mit der
Roten Karten bestraften Schiedsrichterbeleidigung hinreißen
ließ. Der vierte Platzverweis für den FC Büderich im vierten
Spiel in neuer Umgebung.
Doch selbst dezimiert stellten die Gäste das bessere Team,
hätten um ein Haar sogar noch ausgeglichen. Zwei Minuten vor dem Ende rettete Muzaffer Kalayli gegen den
kurz zuvor eingewechselten Kay Schmidt auf der eigenen
Torlinie. Auch in den Minuten davor war Linn den Beweis fast
vollständig schuldig geblieben, zu den ganz heißen
Aufstiegsaspiranten zu gehören.
Die von Sebastian Armke, Mike Thederahn, Andreas Kindler und
Andreas Haas gebildete Viererkette vor Fourberg geriet nur
selten in Verdrückung. Richtig gefährlich wurde ihnen
lediglich Thomas Kochanek: Er hämmerte das Leder ans
Aluminium (16.), seinen Kopfball fischte Fourberg gekonnt
aus dem Eck (80.).
Die besten Chancen für den FC boten sich Benny Niesen
(28./44.) und Sinisa Vaskovic (45.). Foehde: „Wir waren über
90 Minuten die bessere Mannschaft.“ Trotzdem hätte er
liebend gern mit dem LSV getauscht.
Aus der Homepage der SPVGG Odenkirchen 19.8.2007
FCB verlor 0:4 in Odenkirchen
Foehde: "Danke, dass ihr es bei vier Toren habt bewenden
lassen.
Nach dem Schlusspfiff eilte Gästecoach Micky
Foehde schnell in die Kabine. Allerdings nicht in die seines
FC Büderich, sondern in die der "Ersten" und sagte: "Danke,
dass ihr es bei nur vier Toren habt bewenden lassen, ihr
hättet doppelt so viele schießen müssen". Ein sicher nicht
alltäglicher Auftritt eines Trainers in der Kabine des
Gegners. Dass der Büdericher Übungsleiter aber die Wahrheit
gesprochen hatte, darüber waren sich alle einig an der
Beller Mühle, denn der Aufsteiger aus dem Rhein-Kreis Neuss
war mit "nur" vier Gegentoren am Ende mehr als gut bedient.
Dabei hatten die Gäste gar nicht schlecht in die Partie
gefunden und drängten zunächst mit Macht auf das Tor der
Platzherren aus Odenkirchen. Offensichtlich waren die
Büdericher aber gedanklich noch in der Bezirksliga, denn nur
das Spiel nach vorne verlief recht ansehnlich. In der
Defensive sollte es dann wohl der liebe Gott richten, denn
die Abwehr der Büdericher war löchrig wie ein Schweizer
Käse. Nach knapp zwanzig Minuten hatte es daher bereits auch
folgerichtig zweimal in deren Tor eingeschlagen, denn Sandi
Barth und Timo Lenzen waren vom stark aufspielenden Mohamed
Chaibi auf die Reise geschickt worden und vollendeten
kaltschnäuzig zur Odenkirchener Führung. In der Folgezeit
erspielte sich die "Erste" weiterhin Feldvorteile, aber ein
Treffer gelang nur noch Benny Burda, der mit dem Pausenpfiff
das 3:0 erzielte.
Auch nach dem Seitenwechsel versuchten die Blau-Weißen
Büdericher eifrig mitzuspielen, was sich allerdings als
fatal erwies. Odenkirchen konterte eiskalt und Sandi Barth
erzielte seinen zweiten Treffer. Sandi Barth war auch an der
nächsten mitentscheidenden Situation beteiligt. Wiederum war
er der Büdericher Abwehr auf und davon gegangen. Gästekeeper
Rüttgers war weit aus seinem Kasten geeilt und langte
daraufhin im Mittelfeld ordentlich dazwischen, brachte Barth
zu Fall und sah völlig zu Recht die Rote Karte. Danach
erspielten sich die Platzherren noch mehrere hochkarätige
Torchancen, aber Halit Topcu, Ulli Harrison und Yannick
Peltzer vergaben diese leichtfertig. In der Schlussminute
traf Benny Burda mit einem Kopfball nur noch die Latte des
Büdericher Tores.
WZ - MEERBUSCH /
RHEIN KREIS NEUSS AKTUELL
14.08.2007
Junioren-Fussball: Alles für eine gute Nachbarschaft
Der Flughafen hat ein Turnier für Jugendfußballer aus
Nachbargemeinden organisiert. Der FC Büderich schneidet gut
ab.
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Die Büdericher
E-Junioren (l.) schlugen Lohausen mit 1:0. Foto:
Ingel |
|
Büderich. Den Flughafen als
Nachbarn zu haben, ist nicht immer leicht. Davon können
lärmgeplagte Anwohner des Düsseldorfer Airports ein
leidvolles Liedchen singen. Der wiederum tut vieles, um in
einem freundlicheren Licht zu erscheinen. Dafür gibt es das
Nachbarschaftsteam, dessen Mitglieder sich – argumentativ
bestens geschult – zur Not auch schon mal einer Übermacht
von Kritikern stellen.
Doch Werbung für den Flughafen zu machen, das geht auch
anders. So hat der Airport vor zwei Jahren nicht nur die
Patenschaft für die D-Jugend des FC Büderich übernommen und
die kleinen Kicker mit schicken Trikots ausgestattet,
sondern dem FCB auch mit einer Spende für das neue Klubhaus
unter die Arme geholfen.
Drei Vereine ermitteln in vier Altersklassen ihre Meister
Damit nicht genug, richtete der Flughafen am Samstag zum
zweiten Mal den „International Cup“ aus, ein
Jugend-Fußballturnier ausschließlich für Vereine, die ihr
Klubgelände in direkter Nachbarschaft haben. Und so spielten
im Stadion am Eisenbrand die Teams des FC Büderich aus
Meerbusch, des ASV Tiefenbroich aus Ratingen sowie des SV
Lohausen aus Düsseldorf in vier Juniorenklassen ihre
jeweiligen Sieger aus.
Für das Rahmenprogramm mit Torwandschießen, Hüpfburg oder
Kinderschminken wurden unter anderem auch Auszubildende des
Flughafens herangezogen. Die mussten in einer derart
freundlichen und aufgelockerten Atmosphäre nicht befürchten,
dass ihnen plötzlich aufgebrachte Fluglärmgegner gegenüber
stehen.
D-Junioren des FCB überzeugen mit zwei deutlichen Siegen
Sportlich lief es für den Gastgeber besonders bei den
älteren Jahrgängen gut. Sowohl die D-Junioren des FCB als
auch die Büdericher E-Jugend ging als Sieger aus dem Turnier
hervor. Der SV Lohausen gewann bei den Bambini und der
F-Jugend. Beeindruckend war vor allem der Siegeszug der
Büdericher D-Junioren, die einem 8:0-Erfolg gegen Lohausen
einen 4:1-Sieg gegen Tiefenbroich folgen ließen.
14.08.2007
Von Marc Ingel
NGZ-Online -
Lokalsport 10.8.2007
1. FC-Süd siegt zum Auftakt
VON DIRK SITTERLE
Der erste Auftritt einer Meerbuscher Fußball-Mannschaft in
der Landesliga nach 31-jähriger Abstinenz endete mit einer
Niederlage. In einer intensiv geführten Partie unterlag der
FC Büderich am Donnerstagabend im heimischen Stadion am
Eisenbrand vor mehr als 300 Zuschauern dem 1.FC
Grevenbroich-Süd mit 1:2 (0:1).
Auch wenn sich die selbst in Unterzahl - Dennis Kluge hatte
nach gut einer Stunde wegen einer „Notbremse“ gegen Save
Spasovski die Rote Karte gesehen - aufopferungsvoll
kämpfenden Hausherren einen Punkt redlich verdient gehabt
hätten, ging der Sieg der Schloss-Städter aufgrund der
Vielzahl bester Einschussgelegenheiten letztlich wohl in
Ordnung.
Die Gäste waren auf dem vom Dauerregen nahezu
unbeeinträchtigt gelassenen Kunstrasen ins Match gestartet,
als gäbe es kein Morgen mehr.
Nach einer Viertelstunde hatten sie durch Tobias Willkomm
(1./9.), Marcel Wilms (10.), Sinisa Spasovski (14.) und Save
Spasovski, der das Leder nach feiner Einzelleistung von
Marius Schoenen an den Pfosten setzte (15.), schon fünf
erstklassige Chancen vergeben.
Gut für den gerade in der Abwehr unter argen
Personalproblemen leidenden Neuling, dass sein Torhüter Marc
Rüttgers auf der Linie ein Meister seines Fachs ist.
Erst in der 26. Minute gelang Robert Niestroj nach gekonnter
Vorarbeit von Michael Eckholz der längst fällige
Führungstreffer. Trotzdem unkte Trainer Thomas Bahr in der
Halbzeitpause: „Hoffentlich rächt sich das hinterher nicht,
dass wir so viele Dinger vergeben.“
Seine Schützlinge ließ das offenbar unbeeindruckt. Wie der
klug von Tobias Willkomm eingesetzte Save Spasovski kurz
nach Wiederbeginn erneut an Rüttgers scheiterte, wirkte fast
schon überheblich.
Die Strafe folgte auf den Fuß. Der starke Kevin Dauser, der
schon vor dem Seitenwechsel mit einer krachenden
Freistoß-Salve für Gefahr gesorgt hatte, knallte die Kugel
in der 54. Minute mit überragender Schusstechnik aus spitzem
Winkel zum Ausgleich in die Maschen.
Der FCB, für den kurz darauf Patrick Barbier gegen Tayfun
Kula auf der eigenen Torlinie retten musste (60.), kam gegen
die danach ausgepowert wirkenden Gäste trotz Unterzahl
besser ins Spiel, wurden für ihren Mut jedoch nicht belohnt.
Im Gegenteil. Jetzt patzten sie vor FC-Keeper Alexander
Lüpges - und standen nach Kulas Treffer zum 2:1 (84.) am
Ende mit leeren Händen da.
WZ SPORT im KREIS NEUSS
10.8.2007
Fußball/FC Büderich: Landesliga-Premiere verpatzt
Der FC Büderich unterliegt dem 1.
FC Grevenbroich-Süd mit 1:2. Ab der 60. Minute musste der
FCB nach einer knallroten Karte für Dennis Kluge (Notbremse)
mit zehn Mann auskommen.
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Kevin Dauser (r.) war zwar bester
Büdericher Feldspieler,
hat das Kopfballspiel aber offenbar nicht erfunden.
Arthur Wacker klärt. (Fotos: Ingel) |
Büderich. Aufsteiger FC Büderich hat seine
Landesliga-Premiere verpatzt. Ein Punktgewinn wäre bei der
1:2-Niederlage gegen den Vorjahressiebten 1. FC
Grevenbroich-Süd aber durchaus im Bereich des Möglichen
gewesen.
Ab der 60. Minute musste der FCB nach einer knallroten Karte
für Dennis Kluge (Notbremse) mit zehn Mann auskommen,
entdeckte in der Folgezeit aber sein Kämpferherz und war,
angefeuert von 300 Fans, in der Schlussphase dem Ausgleich
nahe.
Spielansetzung für den FCB unglücklich
Unglücklich waren die Verantwortlichen des Gastgebers
bereits vor dem Anpfiff. Dass der Gruppenleiter das
Kreisderby zum Auftakt der Saison ausgerechnet auf einen
Donnerstagabend vorverlegt hatte – aus welchem Grund auch
immer – dürfte den Büderichern mit Sicherheit einige hundert
Zuschauer gekostet haben.
Erschwerend hinzu kamen das schlechte Wetter und die
Verlegung auf den für die Zuschauer unattraktiven
Kunstrasenplatz. Dass dennoch knapp 300 Anhänger den Weg an
den Eisenbrand fanden, spricht für eine sich entwickelnde
Euphorie, die den FCB hoffentlich durch die Saison tragen
wird.
Zu Beginn der Partie zahlten die Hausherren Lehrgeld. Die
routinierten Grevenbroicher schüttelten die über die gesamte
Spielzeit wenig sattelfeste Abwehr der Büdericher gehörig
durcheinander und erarbeiteten sich eine Chance nach der
anderen. Erst ein Freistoß von Kevin Dauser an den
Außenpfosten weckte die Mannschaft von Trainer Micky Foehde
auf.
Es war dennoch der Gast, der durch Robert Niestroj, der eine
Tiefschlafphase in der Büdericher Abwehr eiskalt ausnutzte,
nach 26 Minuten in Führung ging.
Marc Rüttgers vereitelt mit Glanzparaden viele Chancen
Aber der FC Büderich war jetzt definitiv in der Landesliga
angekommen, konnte das Spiel ausgeglichener gestalten,
musste sich aber immer wieder auf seinen besten Mann an
diesem Abend, Keeper Marc Rüttgers, verlassen, der insgesamt
mindestens ein halbes Dutzend Großchancen der Gäste durch
Glanzparaden vereitelte.
Kurz vor dem Seitenwechsel scheiterte Neuzugang Sinisa
Vaskovic erneut am Außenpfosten. Nach 55 Minuten war dann
aber die Zeit gekommen für das erste Landesligator der
Büdericher: Eine Flanke von Oliver Thederahn segelte über
die Gäste-Abwehr hinweg auf den Fuß des starken Kevin Dauser,
der aus spitzem Winkel zum 1:1 einschoss.
Die größte Chance zum Siegtreffer verpasste erneut Vaskovic
(80.), dessen Schuss Sinisa Spasovski von der Linie kratzte
und fast ins eigene Tor beförderte. Doch es war auf der
Gegenseite Spasovski Bruder Save, der letztlich das
siegbringende Tor fünf Minuten vor dem Abpfiff erzielen
sollte.
In der dramatischen Nachspielzeit wäre Süd-Keeper Alexander
Lüpges fast noch eine Eigentor unterlaufen, aber es blieb
beim alles in allem verdienten 2:1 für die Gäste.
FCB: Rüttgers – Kluge, Wicher, Haas, Barbier, Hambloch
(Schäfer), Dauser, Niesen (Hermanns), Schmidt (Eichholz),
O.Thederahn, Vaskovic
11.08.2007
Von Marc Ingel
WZ MEERBUSCH / RHEIN KREIS NEUSS
AKTUELL 8.8.2007
Büderich: Den Kader sinnvoll ergänzt
Nach dem Aufstieg in die Landesliga
gilt das Augenmerk beim FC Büderich zunächst einmal dem
Klassenerhalt.
 
Die Aufstiegsfeierlichkeiten im Mai gingen auch an Micky
Foehde (l.) nicht spurlos vorbei. Mike Thederahn kehrt zum
FCB zurück. Fotos: Ingel
Büderich. 81 Tage sind vergangen,
seitdem es im Stadion am Eisenbrand um
Punkte und Tore ging. Morgen endet die fußballlose Zeit
endlich, wenn der Aufsteiger FC Büderich zum Auftakt der
Landesliga-Saison in einem vorgezogenen Spiel den 1. FC
Grevenbroich-Süd empfängt. Für die Meerbuscher Fans ist es
eine Rückkehr zu längst vergangenen Zeiten. In der Saison
1975/76 gab es zuletzt Landesliga-Flair, als die damalige
Tura den bitteren Weg in die Bezirksliga antreten musste.
Für den Fusionsclub FCB ist es ein sportlicher Meilenstein.
Nach dem Bezirksliga-Aufstieg 2004 ernteten die Büdericher
im Mai mit dem Aufstieg in die Landesliga die Früchte des
konsequenten Neuaufbaus. Die gelungene Mischung aus jungen,
hungrigen Spielern und einigen erfahrenen Akteuren, von den
der überwiegende Teil in Büderich wohnt, führte zu einer
hohen Identifikation der Anhänger mit dem Team.
Verpflichtung von Foehde war eine Glücksgriff
Einen gewaltigen Schritt nach vorne machte der FCB im
Vorjahr mit der Verpflichtung von Coach Micky Foehde. Er
verstand es, das vorhandene Potenzial optimal zu nutzen und
eine echte Mannschaft zu formen. Foehde beherrscht die
einfache Fußballsprache und ist bei Mannschaft wie
Zuschauern gleichermaßen beliebt. Mit Sprüchen wie „Fußball
im Konjunktiv ist Kappes“ trifft der 47-jährige Schalke-Fan
oft des Pudels Kern.
Sämtliche Leistungsträger wie der vielumworbene Kevin Dauser,
Kapitän Benny Niesen oder der unermüdlich rackernde Patrick
Barbier bleiben dem FC Büderich erhalten. Den Kader
komplettieren die Neuzugänge Daniel Hermanns (BV 04),
Andreas Haas (Niersquelle Kuckum), Sinisa Vaskovic (1. FC
Grevenbroich-Süd), Dennis Kluge (SV Hilden-Nord) sowie
Rückkehrer Oliver Thederahn (BV 04). „Mit den neuen Spielern
sind wir viel ausgeglichener besetzt“ freut sich
Senioren-Obmann Thomas Feldges.
Leidensfähig mussten die Zuschauer bei so manchem Spiel in
der Vorbereitung sein. Doch Foehde blieb seiner Linie treu.
Keines der Testspiele wurde ergebnisorientiert ausgetragen,
und so mancher Spieler fand sich auf einer ungewohnten
Position wieder.
„Die Vorbereitungszeit dient nun mal zur Vorbereitung. Da
ist das Ergebnis uninteressant“, erklärt Foehde. Auch die
1:2-Niederlage gegen den Ortsrivalen OSV Meerbusch
(Kreisliga A) weiß er zu relativieren: „Da waren wir
schlicht schlecht. Die Osterather haben in der Defensive
ordentlich gespielt, wir dagegen keine landesligataugliche
Leistung abgeliefert.“
Von Marc
Ingel, 7. August 2007
Donnerstag, 19 Uhr, Eisenbrand: FC Büderich – 1.FC
Grevenbroich-Süd
Presseinfo von Düsseldorf International
7.8.2007
Start frei für den Nachwuchs!
Jugend lässt beim „2. Düsseldorf International Cup“ die Bälle
fliegen
Beim zweiten „Düsseldorf International Cup“ dreht sich am Sonntag,
12. August, alles um’s runde Leder. Beim Fußballturnier
für Jugendmannschaften aus der Flughafenumgebung,
das
das Nachbarschaftsteam des Airports organisiert
hat, erwarten die Zuschauer jede Menge spannende Spiele und ein
buntes Rahmenprogramm. Drei
Vereine mit jeweils vier Jugendmannschaften werden im
Büdericher Stadion am Eisenbrand von 11:00 bis 16:00 Uhr die Bälle
fliegen lassen. An Bord sind die Bambinis sowie die F-Jugend-, E7-
und D11-Mannschaften des Lohausener Sportvereins aus Düsseldorf, des
ASV Tiefenbroich aus Ratingen und des FC Büderich aus Meerbusch.
„Nach der gelungenen Premiere im letzen Jahr freuen wir uns, dass
wir uns jetzt erneut gemeinsam mit Vereinen aus der Nachbarschaft
für die Nachwuchsförderung engagieren können“, sagt Veronika Bappert,
Leiterin des Bereiches Nachbarschaftsdialog am Airport. „Der
Flughafen ist im Rahmen des Nachbarschaftsdialogs Sponsor und
Organisator des Turniers. Die teilnehmenden Vereine wechseln sich
mit der Ausrichtung ab“, so Veronika Bappert. Im vergangenen Jahr
hatte die D-Jugend des Lohausener Sportvereins den Wanderpokal vor
heimischer Kulisse gewonnen. Der diesjährige Sieger erhält den Cup
aus den Händen von Flughafengeschäftsführer Thomas Schnalke.
Auch am Spielfeldrand bieten die Vereine und der Flughafen, darunter
auch Auszubildende des Airports, ein buntes Programm. Wer möchte,
kann sein Ballgefühl an einer Torwand ausprobieren. Unter dem Motto
„Kick and Buy“ nimmt jeder, der trifft, an der Verlosung eines
Gutscheins für die Airport Arkaden im Wert von 100 Euro teil.
Darüber hinaus lassen Hüpfburg, Kinderschminken und weitere
Attraktionen auch bei den kleinen Besuchern keine Langeweile
aufkommen. Spieler und Zuschauer können es sich zwischendurch am
Grillstand oder an der Kuchentheke schmecken lassen. Der Tageserlös
fließt dabei in voller Höhe in die Jugendarbeit des ausrichtenden
Vereins.
Bereits vor zwei Jahren hatte der Airport die mittlerweile sieben
Jahre andauernde Zusammenarbeit mit dem FC Büderich erheblich
ausgebaut und die Patenschaft für die Fußball-D-Jugend des Vereins
übernommen. Düsseldorf International trägt beispielsweise die Kosten
für Trikots und die weitere Ausrüstung der jungen Fußballer. Darüber
hinaus unterstützte der Flughafen mit einer großzügigen Spende auch
den Bau des neuen Vereinsheims des FC Büderich, das im vergangenen
Jahr offiziell eingeweiht wurde.
Der zweite „Düsseldorf International Cup“ auf einen Blick:
Was: Fußballturnier
des Düsseldorfer Airport für
Jugendmannschaften aus der Flughafenumgebung
Wann: Sonntag, 12. August, 11:00 bis 16:00
Uhr
Extra-Tipp Meerbusch
Sonntag,
05.08.2007


RP Sonderseite 30.7.2007: Fußball-Experten unter sich
„Schaut her, wir sind die wahren Kenner!“
Die Nachwuchskicker des FC Büderich erklären, warum Bayern
Meister wird, „Poldi“ zu Bremen wechseln muss und Gladbach
nicht in die erste Liga aufsteigt.
Von Stefanie Sandmeier

Wenn Kevin Rudolph etwas beim FC Schalke 04
zu sagen hätte, er hätte die fußballfreie Zeit ge-nutzt, um
„vernünftige Spieler“ zu kaufen. Denn das Herz des
Zehn-jährigen hängt an „Blau-Weiß“, und deshalb kann er die
Einkaufspolitik seines Lieblingsvereins über-haupt nicht
verstehen. „Wenn wir den Lincoln schon verkaufen mussten,
dann hätten Mirko Slomka und Andreas Müller für
Ersatz sorgen müssen“, sagt der E-Jugendliche des FC
Büderich. „Ivan Rati..., äh... Rajki..., ach quatsch,
Rakitic kann den Brasilianer jedenfalls nicht ersetzen.“
„Stimmt“, unterbricht ihn Moritz Wienolt. „Der ist doch noch
viel zu jung, um auf dieser Position spielen zu können. Und
deshalb werdet ihr Schalker in diesem Jahr wieder nicht
Meister.“
Mit Aussagen wie diesen erntet der Neunjährige kräftigen
Applaus bei seinen Mannschaftskameraden. Denn Schalke gönnen
nur die wenigsten der Nachwuchskicker den Deutschen
Meistertitel. Und auch Stuttgart und Bremen haben nach
„Experten-Meinung“ in dieser Saison keine Chance auf die
Schale. „Der VfB hat einfach zu schlecht eingekauft“, meint
Moritz Kemmer. „Und Bremen fehlen gute Stürmer.
Torgefährliche Angreifer, von denen Bayern viel zu viele
hat.“
„Stimmt, deshalb verstehe ich auch nicht, warum Bayern noch
den Schlaudraff gekauft hat“, sagt Pablo Jülch. „Das ist
doch rausgeschmissenes Geld, weil der eh keinen Stammplatz
haben wird.“ Lukas Podolski leider auch nicht, da ist sich
Boris Jolitz sicher. „Der wäre besser nach Bremen
gewechselt. Denn wer, außer Sanogo, soll dort denn die Tore
schießen?“
Dass Bayern Meister wird, daran haben selbst die Anhänger
des VfB Stuttgart, von Borussia Mönchengladbach und
vereinzelt Schalke 04 keinen Zweifel. Die Mehrheit der
jungen Ballkünstler diskutiert im laufenden
Fußball-Ferien-Camp des FC Büderich lediglich über die Höhe
des Vorsprungs, den die Münchner am Saisonende haben werden.
„Mit Franck Ribéry und Luca Toni hauen die alle weg. Wenn
die so in der Bundesliga spielen wie im Ligapokal, kann nur
Bayern Meister werden“, glaubt Lukas Wienands, der zugibt:
„Ich finde Bayern toll, weil meine Oma Rita auch Fan war.“
„Die Münchner haben sich am besten verstärkt“, fügt Julian
Platte an. Vor allem Ribéry bringe viele Qualitäten mit. „Er
sieht gut aus, ist nett, und Fußball spielen kann er auch.“
Beim FC Büderich haben die Bayern-Fans die Oberhand. Für
Schalke- oder Stuttgart-Anhänger zeigen die Neun- bis
Elfjährigen kein Verständnis. Und nur vereinzelt trauen sich
auch Fortuna-Fans mit ihrem Trikot auf den Rasen. Und
Dortmund? „Die steigen sowieso ab“. Da sind sich fast alle
sicher. „Schlechte Spieler, schlechtes Umfeld, schlechte
Zugänge. Das passt auch zu Cottbus, Hertha und Rostock.“
Für die zweite Liga tun sich die Experten mit ihrer Prognose
hingegen schon schwerer. „Da spielen ganz schön viele
super-tolle Mannschaften mit“, sagt Pablos Bruder, Janik
Jülch. „Aber ich glaube, dass Köln, 1860 München und
Freiburg das Ding schon schaukeln werden und aufsteigen.“
Für den Aufstieg seiner Gladbacher sieht Borussia-Fan Niklas
Martin allerdings schwarz. „Die haben alle guten Spieler
verkauft. Und die Neuen werden Marcell Janssen und Federico
Insua definitiv nicht ersetzen können.“ Aber das sei nicht
so schlimm – denn einmal Gladbacher, immer Gladbacher.
„Selbst in schlechten Zeiten. Ich hoffe nur, dass die aus
dem Abstieg etwas gelernt haben und wir schnell wieder
aufsteigen.“ Leid geprüft hoffen auch die Fortuna-Fans
endlich auf den Zweitliga-Aufstieg.
Gespannt gucken die Kinder schon jetzt dem Saisonstart
entgegen. Doch bis der Ball endlich wieder rollt, müssen
sich die Jungs noch mindestens eine Woche gedulden. Dann
wird sich zeigen, wer sich zu Recht „Experte“ nennen darf.
WZ SPORT im KREIS
NEUSS 21.7.2007
Fußball: FC Büderich sammelt Erkenntnisse für Saisonstart
Der BV 04 Düsseldorf gewinnt den Copa Angelo. Der
Gastgeber aus Büderich gibt sich mit Platz vier zufrieden.
Büderich.
Der BV 04 Düsseldorf hat das Turnier des FC Büderich – in
Gedenken an den verstorbenen FCB-Betreuer Copa Angelo
genannt – durch einen 2:0-Sieg gegen den VfL Tönisberg im
Finale gewonnen. Der Gastgeber unterlag im Spiel um Platz
drei dem VfR Fischeln 2:4. Fünfter wurde der VfL Willich,
der den VfR Neuss im Elfmeterschießen bezwang.
Die Büdericher konnten letztlich zwar nur das klassentiefere
Willich in der Vorrunde bezwingen. Dennoch dürfte Trainer
Micky Foehde genug Erkenntnisse im Hinblick auf die am 9.
August mit dem Spiel gegen Grevenbroich-Süd beginnende
Landesliga-Saison gesammelt haben. „Das nackte Ergebnis ist
hier doch nicht so wichtig“, begründet er die Maßnahme, viel
zu rotieren und so dem gesamten Kader inklusive der
Neuzugänge Spielzeiten einzuräumen.
Nachdem der Aufsteiger sich bereits in der Vorrunde von
Fischeln mit 3:3 getrennt und damit unter Beweis gestellt
hatte, dass man sich mit dem Liga-Konkurrenten durchaus auf
Augenhöhe befindet, war auch die Partie um Rang drei lange
ausgeglichen.Das 1:0 von Kay Schmidt, der eine mustergültige
Vorlage von Kevin Dauser nur noch einzuschieben brauchte,
glich Fischeln nach einem Abwehrfehler zwar aus. Doch noch
vor der Pause tankte sich Dauser erneut durch die
gegnerische Abwehr und erzielte das 2:1 für die Hausherren.
In der zweiten Halbzeit machte sich dann zunehmend der
Kräfteverschleiß nach den anstrengenden Trainingseinheiten
der vergangenen Tage bei den Büderichern bemerkbar – und ein
Manko, das es dringend abzustellen gilt: Denn wenn der FCB
den Ball im Mittelfeld verliert, schaltete er zu spät auf
die Defensive um, so dass der Gegner oft in Überzahl vor dem
von Marc Rüttgers gehüteten Tor auftauchte.
So fiel dann auch der Ausgleich, dem Mike Grün per
Foulelfmeter zehn Minuten vor dem Ende das 3:2 für Fischeln
folgen ließ. Schmidt, Dauser und Benny Niesen verpassten im
Anschluss diverse Großchancen auf den Ausgleich, in der
Schlussminute machten die Krefelder dann mit dem 4:2 alles
klar.
„Das war für alle Teams ein runde Sache“, ist
Senioren-Obmann Thomas Feldges mit dem Verlauf des Turniers,
das sich über mehr als eine Woche erstreckte, vollauf
zufrieden. Eine Wiederholung des Copa Angelo ist fest
eingeplant, allein am Modus soll noch ein bisschen
herumgebastelt werden.
Ein nächster Höhepunkt im Stadion am Eisenbrand ist bereits
fest eingeplant: Am 22. September soll in Büderich ein
Länderspiel zwischen den U 16-Junioren aus Deutschland und
Dänemark stattfinden. „Bis zu diesem Termin hat dann
hoffentlich auch die Tribüne ihre neuen Sitze“, so Feldges.
23.07.2007
Von Marc Ingel |
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