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FCB - Presse: Übersicht

WZ Tag des Jugendfußballs 2009 01.05.09
WZ FC Büderich - DSV 04 08.03.09
WZ VfR Neuss - FC Büderich 08.02.09
WZ Trainerverpflichtung Lutz Krumradt 08.02.09
RP Junioren Stadtmeisterschaft 12.01.09
WZ Junioren Stadtmeisterschaft 12.01.09
WZ Senioren Stadtmeisterschaft 09 05.01.09
WZ Ausgleich in letzter Minute 15.12.08
WZ DSV 04 - FCB 28.10.08
WZ FCB - DSC 99 01.10.08
WZ Saisontart 18.08.08
WZ FCB - F95: Bericht 5 06.08.08
WZ FCB - F95: Bericht 4 06.08.08
WZ FCB - F95: Bericht 3 06.08.08
WZ FCB - F95: Bericht 2 06.08.08
RP FCB - F95: Bericht 1 06.08.08
WZ FCB - F95: Vorbericht 27.07.08
WZ Copa Angelo - Bericht 21.07.08
RP Copa Angelo - Vorbericht 17.07.08
RP Sami Allagui 15.05.08
WZ

Meerbuscher Stadtmeisterschaft 2008

16.06.08
WZ FCB - VfR Krefeld-Fischeln 01.06.08
WZ Tag des Jugendfußballs 01.05.08
WZ FCB - Union Nettetal 07.04.08
WZ Dormagen: Bayer-FCB 02.04.08
WZ Büderich:    Bayer-FCB 31.03.08
TRA FCB - Hilden-Nord 24.03.08
NGZ FCB - Hilden-Nord 24.03.08
WZ BV 04 -  FCB 16.03.08
NGZ FCB - Linner SV 09.03.08
WZ Wersten 04 - FCB 02.03.08
WZ Pokalspiel FCB-SC West 10.02.08
WZ Hallen-Stadtmeisterschaft der Junioren 2008 15.01.08
RP Hallen-Stadtmeisterschaft der Junioren 2008 15.01.08
WZ Hallen-Stadtmeisterschaft der Senioren 2008 06.01.08
WZ Fußball-Rückblick 2007 28.12.07
WZ FCB 3:3 in Fischeln 04.12.07
WZ Giesenkirchen - FCB 04.11.07
WK Westkick Vorschau Giesenkirchen 02.11.07
NGZ FCB - Vatangücü 28.10.07
RP FCB in Tönisberg 22.10.07
NGZ FCB in Tönisberg 21.10.07
RP U16-Länderspiel 24.09.07
NGZ FCB - Bayer Dormagen 24.09.07
NGZ U16-Länderspiel 22.09.07
RP 1M. - Böser Ausrutscher gegen den Aufsteiger 17.09.07
WZ 1M. - Die ersten Punkte 17.09.07
WZ U16-Länderspiel 13.09.07
NGZ Widerstandslos abfertigen lassen 10.09.07
NGZ Bitter, bitterer, FC Büderich 02.09.07
OD FCB 0:4 in Odenkirchen 19.08.07
WZ Junioren-Fussball: Alles für eine gute Nachbarschaft 14.08.07
NGZ 1.FC-Süd siegt zum Auftakt 10.08.07
WZ Landesliga-Premiere verpatzt 10.08.07
WZ Kader sinnvoll ergänzt 08.08.07
PI Start frei für den Nachwuchs 07.08.07
ET Flughafen-Cup
Saisonstart Landesliga
05.08.07
RP RP Sonderseite 30.7.2007: Fußball-Experten unter sich 30.07.07
WZ Copa Angelo 21.07.07
WZ Copa Angelo 16.07.07
WZ FCB-Sportwoche: Jugend läuft zum FCB 13.06.07
WZ 1M. - DSC 99 - FCB 30.04.07
   

RP 28.03.2011  UEFA - Länderspiel U17  Eliterunde Türkei - SchweizLogo

DFB lobt den FC Büderich

VON CHRISTOPH BAUMEISTER

Meerbusch (RP) Mehr als 1100 Zuschauer waren im Stadion am Eisenbrand in Büderich Zeuge eines packenden U17-Länderspiels, das die Türkei mit 2:1 gegen die Schweiz gewann. Auf der Tribüne fand sich reichlich Fußballprominenz ein.

"Da bin ich wieder", sagte DFB-Sportdirektor Matthias Sammer und begrüßte Thomas Feldges, Vorstandsmitglied des FC Büderich, per Handschlag. Zum zweiten Mal weilte Sammer im Stadion am Eisenbrand. Im August 2010 war er beim U19-Länderspiel zwischen Deutschland und Belgien (5:2) erstmals zu Gast in Meerbusch, nun folgte am Samstagvormittag beim U17-Länderspiel zwischen der Türkei und der Schweiz sein zweiter Besuch. "Es ist schön wieder hier zu sein, denn sowohl die Atmosphäre als auch die Organisation sind richtig gut", lobte Sammer.

Genau 1104 Zuschauer sorgten für eine prächtige Kulisse und einen würdigen Rahmen für ein rassiges Fußballspiel zweier spielstarker Mannschaften. Die Anfangsphase gehörte den Eidgenossen, die folgerichtig auch in der 22. Minute durch Massivi Kevin Tsimba mit 1:0 in Führung gingen. Danach spielte zunächst nur noch die Türkei, die nur sechs Minuten später durch Kadir Ari zum 1:1 kam, was gleichzeitig auch der Halbzeitstand war.

"Es ist ein U17-Spiel auf sehr hohem Niveau. Aber man kann erkennen, dass solch junge Teams selbst innerhalb einer Halbzeit großen Leistungsschwankungen unterworfen sind", analysierte Sammer zur Pause. Dieses Bild änderte sich auch im zweiten Durchgang nicht, in dem beide Teams große Chancen zum Siegtreffer hatten. Dieser gelang in der 68. Minute Mehmet Sentürk – sehr zur Freude der vielen türkischen Fans, darunter Günay Alabas und seine beiden Söhne Gökay und Sezer. Während der Vater mehr das Spiel im Blick hatte, waren seine beiden Sprösslinge auf der Jagd nach Autogrammen von ehemaligen Profis, die reihenweise auf der Tribüne saßen, um die jungen Talente unter die Lupe zu nehmen.

Zum Beispiel Stjepan Tomas, früherer, 49-facher kroatischer Nationalspieler, und jetzt Scout in Diensten des russischen Clubs Rubin Kasan. Auch Mönchengladbachs Trainer Lucien Favre fand sich am Eisenbrand ein, um die Stars von morgen zu beobachten. Von denen werden in Zukunft wohl noch einige den Weg nach Büderich finden. Gestern bereitete sich dort die australische Nationalmannschaft auf das Testspiel gegen die deutsche Nationalelf am Dienstagabend in Mönchengladbach vor. Im Rahmen der Fifa-Frauen-WM werden Ende Juni dann sowohl das brasilianische als auch das deutschen Nationalteam mindestens einmal in Büderich trainieren.

"Das zeigt, welche großes Vertrauen wir seitens des DFB in den FC Büderich haben", erklärte Kyung-Yiub Lee, DFB-Turnierdirektor der Eliterunde. Zudem stellte er dem Club ein weiteres Juniorenländerspiel in Aussicht: "Mehr als 1100 Zuschauer bei einem Jugendländerspiel ohne deutsche Beteiligung – das ist wirklich aller Ehren wert und vor allem auch ein Verdienst des großes Engagements des FCB. Es spricht nichts dagegen, hier weitere Partien auszutragen."

 

WZ 1.5.2009 Büderich: 3000 Zuschauer beim Tag des Jugendfußballs

Büderich. Weit über 3000 Menschen bevölkerten am Freitag das Stadion am Eisenbrand beim Tag des Jugendfußballs. Auf 15 Spielfeldern wurde parallel von den G- bis zu den A-Junioren gekickt, 130 Teams waren im Einsatz.

Dem FC Büderich wurde bereits zum zweiten Mal die Ehre zuteil, die Veranstaltung auszurichten. „Wir haben im vergangenen Jahr die Organisation offenbar ganz gut hingekriegt, daher wurde unsere neuerliche Bewerbung wohlwollend behandelt“, berichtet der FCB-Vorsitzende Thomas Küppers, der eine Wiederholung nun jedoch für unwahrscheinlich hält.

Ohnehin war diese Mammutveranstaltung wohl nur an einem Tag durchzuführen, da die E-Jugend kein Turnier ausspielte. Auch das Kreispokalfinale der C-Jugend wurde auf einen anderen Termin verschoben. Beim FCB waren gestern 60 Helfer quasi zwölf Stunden im Einsatz. „Denen kann man gar nicht Lob genug zollen“, so Küppers.

Die Ergebnisse der Kreispokal-Endspiele:

» D-Junioren: SG Unterrath – Fortuna Düsseldorf 0:3

» B-Junioren: Fortuna Düsseldorf – Turu Düsseldorf 5:1

» U15-Mädchen: SV Hilden-Nord- SC Flingern 2:0

» A-Junioren: Fortuna Düsseldorf – VfB Hilden 6:1

WZ 8.3.2009 Fußball: TuS ist wieder Erster, Lichtblick für den FC

Büderich holt verdienten Punkt beim 2:2 gegen DSV.

Bösinghoven/Büderich. Der TuS Bösinghoven hat in der Bezirksliga wieder die Tabellenspitze erobert. Während die Mannschaft von Trainer Wolfgang Jeschke ihr Spiel gegen Anadolu Türkspor Krefeld am Sonntag relativ locker mit 4:0 gewann, patzte der VfB Uerdingen in Wachtendonk (1:2). Damit verdrängen die Bösinghovener, die ohnehin noch ein Nachholspiel in der Hinterhand haben, die Krefelder wieder vom Thron.

Bereits nach sieben Minuten glänzte Kerim Gürdal mit einer Maßflanke, Vito Basile brauchte nur noch einzunicken. Wenig später gelang Michael Lurz auf Zuspiel von Basile zwar das Kunststück, den Ball am leeren Tor vorbeizuschieben, doch per Handelfmeter machte Jörg Stefanovic in der 42.Minute dann doch noch vor der Pause das 2:0.

Neun Minuten nach dem Seitenwechsel bekam schließlich auch Lurz die Chance, sein Missgeschick aus der ersten Halbzeit wieder gut zu machen. Mit dem 3:0 war die Partie vorzeitig entschieden, erneut Basile erhöhte noch auf 4:0 (73.). Wermutstropfen: Thomas Kuhl zog sich eine schwere Knieverletzung zu.

Nach drei Niederlagen im neuen Jahr konnte auch der FC Büderich in der Parallelgruppe endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis feiern. Gegen den Düsseldorfer SV reichte es allerdings nur zu einem 2:2, einmal mehr ließen die Gastgeber zahlreiche Chancen zum Siegtreffer aus und fühlten sich auch vom Schiedsrichter benachteiligt.

Anfängerhaft stellten sich die Büdericher in Halbzeit eins bei Eckbällen an, in der 15. und 26. Minute führten solche Standardsam Sonntag jeweils zu Treffern für den DSV. Dazwischen lag der Ausgleich nach einem schnell ausgeführten Freistoß, als Benny Niesen Oliver Thederahn einsetzte, der das 1:1 markierte.

Doch der FCB wusste sich im zweiten Durchgang weiter zu steigern und kam durch Florian Kreutzer nach einer Stunde zum verdienten Ausgleich. Conny Schäfer hatte die Vorlage geliefert. Im Anschluss scheiterten sowohl Thederahn als auch Schäfer jeweils an der Latte, ein elfmeterreifes Foul an Thederahn ahndete der Referee zudem nicht.

Büderichs Zweite (Kreisliga B) behauptete mit einem souveränen 6:0 gegen den ASC Ratingen-West Aufstiegsplatz vier.

WZ 8.2.2009: Sensation Verpasst

 Nur knapp verpasste der FC Büderich gestern eine kleine Sensation. Beim Bezirksliga-Tabellenführer VfR Neuss ging der Gast nach 48 Minuten nicht unverdient durch Oliver Thederahn in Führung. Doch nur sieben Minuten später egalisierte Olaf Weber, der in der 72. Minute auch einen geschickt herausgeholten Foulelfmeter zum 2:1 für die Neusser verwandelte. Der gerechte Punktgewinn blieb den Büderichern verwehrt, da der Linienrichter beim vermeintlichen Tor zum 2:2 eine Abseitsstellung gesehen haben wollte.

WZ 8.2.2009: FC Büderich: Überzeugendes Konzept

Der Neusser Lutz Krumradt wird Nachfolger von Micky Foehde als Trainer des FC Büderich.

Lutz Krumradt wird ab der kommenden Saison auf der Trainerbank des FCB Platz nehmen. (Foto: Ingel) Büderich. Der Bezirksligist FC Büderich hat bereits die Weichen für die neue Saison gestellt und mit Lutz Krumradt einen neuen Trainer als Nachfolger für Mickey Foehde gefunden, der den FCB nur noch bis zum Ende der Spielzeit betreuen wird.

Krumradt, zurzeit noch Spielertrainer beim Kreisligisten DJK Gnadental, war unter anderem beim Oberligisten TSV Havelse und beim Verbandsligisten VfR Neuss aktiv. Seine Trainerlaufbahn begann der 40-Jährige bei der Reserve des TSV Bayer Dormagen in der Bezirksliga.

 „Lutz Krumradt ist uns zunächst einmal negativ aufgefallen – weil er gegen Büderich immer getroffen hat“, scherzt der 2.Vorsitzende des FCB, Thomas Feldges. Im Spätherbst 2007 habe es erste Gespräche mit dem Neusser gegeben, die im vergangenen Monat dann konkret geworden seien.

„Sein Konzept, junge Spieler zu integrieren und einen gepflegten Offensiv-Fußball spielen zu lassen, hat uns überzeugt“, sagt Feldges, der für die kommenden zwei bis drei Jahre mit Krumradt auf der Trainerbank plant.

Worauf er sich eingelassen hat, weiß der zweifache Familienvater sehr wohl. „Der FC Büderich ist der FC Schalke 04 der Bezirksliga“, sagt Krumradt angesichts der vergleichsweise großen Anhängerschaft des Vereins.

Sein Ziel in Büderich ab dem Frühjahr ist klar umrissen: „Ich will nicht nur in den UEFA-Cup“, hat der B-Lizenz-Inhaber auf jeden Fall vor, um den Aufstieg mitzuspielen, nachdem der FCB in dieser Saison nur Mittelmaß darstellt – ein Grund, warum der Klub sich „in beiderseitigem Einvernehmen“ von Foehde trennen wird.

Krumradt weiß, wie schwer es ist, als Absteiger aus der Landesliga eine Spielklasse tiefer konstant gute Leistungen zu bringen: „Man muss im Kopf die Blockade lösen.“

Das junge Team des FCB sei jedenfalls, davon ist er überzeugt, „charakterlich einwandfrei und in der Lage, einen guten Fußball zu spielen wie ich ihn begrüße: Mit schnellen Kontakten den Ball nach vorne bringen – und kein Langholz spielen“.

WZ 12.1.2009 Fußball: Nur bei der A-Jugend hat FCB Nachholbedarf

Büderich holt bei Stadtmeisterschaft der Junioren sechs von sieben Titeln. 400 junge Kicker tragen 74 Partien aus, es fallen 323 Tore. 

Meerbusch. „Und nicht wieder alle auf den Ball gehen!“ Diesen zwar streng ausgesprochenen, letztlich aber väterlich gemeinten Spruch aus einem Trainermund war am Sonntagvormittag der wohl meist gesagte Satz in der Sporthalle des Meerbusch-Gymnasiums bei der Stadtmeisterschaft der Junioren-Fußballer. Denn mit Disziplin und Taktik hapert es bei Bambini- und F-Junioren-Kickern zumeist noch ein wenig. Doch das ist auch gut so, ergebnisorientierter Fußball wird die jungen Talente noch schnell genug einholen.

Wie kaum anders zu erwarten, waren es einmal mehr die Nachwuchs-Fußballer des FC Büderich, die den Löwenanteil der sieben zu vergebenden Titel einsammelten. Allein sechs Siegerpokale gingen an die Talentschmiede vom Eisenbrand.

D-Junioren

Den Auftakt am Samstag gestalteten die D-Junioren. Die Bilanz des Siegers FC Büderich: zehn Punkte, 20:0 Tore. Nur der ASV Lank trotzte dem FCB ein torloses Remis im (End-)Spiel zum Schluss ab. Der ASV wurde mit zehn Punkten, aber der schlechteren Tordifferenz Zweiter.

E-Junioren

Auch bei den E-Junioren hieß der Sieger FC Büderich. Der neue Titelträger war absolut konkurrenzlos (fünf Siege, 23:3 Tore). Allein der OSV Meerbusch konnte dem FCB beim 1:2 Paroli bieten. Dritter wurde Ausrichter Strümp.

C-Junioren

Titel Nummer drei am Samstag ging an die Büdericher C-Junioren, die alle vier Spiele gewannen, gegen Osterath (3:2) aber fast gestolpert wären. Vizemeister wurde dennoch der ASV Lank.

A-Junioren

Schnell vorbei bei nur drei Teilnehmern war die Stadtmeisterschaft der A-Junioren. Klar dominierendes Team war der SSV Strümp, der sowohl Büderich als auch Osterath mit 7:1 besiegte.

Bambini

Am Sonntagmorgen sicherte sich der FC Büderich den vierten Siegerpokal bei den Bambini. Gegen den Dritten SSV Strümp leistete man sich ein 1:1-Remis, und auch der Zweite ASV Lank war bei der 0:1-Niederlage nah dran an einem Punktgewinn.

F-Junioren

Trotz einer 2:3-Niederlage gegen den OSV Meerbusch holte sich der FC Büderich auch den Titel bei der F-Jugend. Osterath versagten im letzten Spiel gegen den späteren Turnierzweiten Strümp die Nerven, der OSV verlor 0:3.

B-Junioren

Auch die letzte Entscheidung des Wochenendes ging an den FC Büderich, der alle drei Spiele gewann und sogar den Zweiten SSV Strümp klar mit 7:1 besiegte.

 

RP 12.1.2009 Meerbusch: FC Büderich dominiert

LogoMeerbusch (RP) Knapp 400 Nachwuchskicker sorgten bei den Hallenfußball-Stadtmeisterschaften in Strümp für viele spannende Spiele und insgesamt 323 Tore. Büderichs Junioren errangen sieben von möglichen acht Titeln.

Nur noch wenige Momente, bis der Schiedsrichter das nächste Spiel der Hallenfußball-Jugendstadtmeisterschaften anpfeift. Arm in Arm stehen die zwölf Spieler und drei Trainer der E-Junioren des FC Büderich im Kreis und schwören sich auf die kommende Aufgabe ein. Mit einem lauten Schrei werfen alle ihre Hände nach oben, dann geht’s los. Im Minutentakt schenken die Büdericher Nachwuchskicker dem ASV Lank ein. „Wir haben die Mannschaft aus drei unserer sechs E-Jugend-Teams zusammen gewürfelt“, sagt Coach Sven Schlüsselburg.

Davon ist auf dem Hallenparkett nicht viel zu sehen. Mit einem für ihr Alter bereits erstaunlich präzisem Passspiel und guter Raumaufteilung lassen die Zehnjährigen ihrem bemitleidenswerten Kontrahenten keine Chance. „Die Jungs können schon richtig gut Fußball spielen“, lobt Schlüsselburg. Ein bestimmtes System umsetzen, ihre Positionen halten und schnelles Flachpassspiel – all das hat die E-Jugend des FCB bereits verinnerlicht. „In der Halle kommt uns das noch viel mehr zu gute“, sagt Schlüsselburg. Zwischendurch unterbricht er den Satz, denn Kevin Müller hat soeben das siebte Tor erzielt. Bis zum Schlusspfiff legt sein Team noch zwei weitere Treffer nach, gewinnt am Ende deutlich mit 9:1. „Das hat Spaß gemacht“, sagt Kevin und strahlt über beide Ohren. Er dürfe heute ausnahmsweise im Mittelfeld spielen, berichtet er. „Normalerweise bin ich Verteidiger.“ Mannschaftskamerad Henri Wienands spielt ebenfalls im Mittelfeld. „Ich habe auch schon ein paar Tore geschossen“, erzählt der Knirps stolz. „Wie viele, weiß ich nicht. Ich habe nicht mitgezählt.“ Dafür haben die Organisatoren des SSV, der die Titelkämpfe in der Sporthalle des Meerbusch-Gymnasiums in Strümp ausrichtet, alle Treffer notiert. 23 Stück stehen am Ende bei Büderichs E-Junioren auf dem Konto – der Siegerpokal ist ihnen damit nicht zu nehmen.


Für den FCB war es nur einer von sieben Stadtmeistertiteln. Mit Ausnahme der älteren Jahrgänge kann derzeit im Meerbuscher Jugenfußball kein anderer Verein dem Fusionsklub das Wasser reichen. Von den G- bis hoch zu den B-Junioren dominierten sie die Wettbewerbe beinahe nach Belieben. Sowohl die B- und C- als auch die eingangs erwähnten E-Junioren blieben verlustpunktfrei. Die „Bambini“ sammelten 13 von möglichen 15 Punkten, die D-Junioren zehn von möglichen zwölf Zählern. Büderichs F-Jugend musste zwar eine 2:3-Niederlage gegen den OSV Meerbusch hinnehmen, gewann aber alle übrigen vier Partien und hatte so am Ende trotzdem die Nase vorne.

Als einzige Mannschaft in die FCB-Phalanx einbrechen konnte die A-Jugend des SSV Strümp.

WZ 9.1.2009 Fußball: 74 Spiele an einem Wochenende

Samstag und Sonntag ermitteln die Juniorenfußballer ihre Stadtmeister in der Halle. Der SSV Strümp ist Ausrichter.

Im Vorjahr waren es einmal mehr die talentierten Kicker des FC Büderich, die den Stadtmeisterschaften der Junioren in der Halle ihren Stempel aufdrückten. (Foto: Ingel) Strümp. Nachdem die Senioren bereits am ersten Wochenende des neuen Jahres um die Fußballkrone in der Halle gekickt haben, ist am Samstag und am Sonntag der Meerbuscher Nachwuchs an der Reihe.

Die Hallenfußball-Stadtmeisterschaft der Junioren findet in der Halle des Meerbusch-Gymnasiums in Strümp statt. Ausrichter des zweitägigen Mammut-Programms ist die Jugendabteilung des SSV Strümp. Im Vorjahr holte sich der FC Büderich gleich vier der sieben zu vergebenden Titel. Das Programm:

D-Junioren

Die D-Junioren bestreiten am Freitag den Auftakt, außer dem FC Adler Nierst schicken alle Meerbuscher Vereine ein Team ins Rennen. Gespielt wird einmal zwölf Minuten, das Auftaktspiel bestreiten um 9.30 Uhr der TuS Bösinghoven und der ASV Lank. Nach der Partie zwischen Lank und dem FC Büderich um 11.35 Uhr wird der Sieger feststehen.

E-Junioren

Nach einer kurzen Pause folgen die E-Junioren (einmal zehn Minuten) mit einem kompletten Sechser-Teilnehmerfeld. Der erste Anpfiff erfolgt um 12.15 Uhr, die finale Begegnung ab 15.05 Uhr bestreiten der SSV Strümp und der OSV Meerbusch. Gespielt wird grundsätzlich nach dem Modus „Jeder gegen Jeden“.

C-Junioren

Wenn samstags normalerweise die Bundesligaspiele angepfiffen werden, erfolgt auch der Startschuss bei den C-Junioren. Fünf Teams (ohne Nierst) ermitteln ihren Meister, zum Abschluss der zehn Partien treffen der FC Büderich und der ASV Lank um 17.35 Uhr aufeinander.

A-Junioren

Traditionell klein ist das Teilnehmerfeld bei den A-Junioren. Gerade einmal drei Mannschaften – OSV Meerbusch, SSV Strümp, FC Büderich – kriegen die Meerbuscher Klubs zusammen. Das Turnier beginnt um 18.10 Uhr, um 19 Uhr ist schon alles gelaufen.

Bambini

Bei den Bambini, inzwischen offiziell als G-Junioren bezeichnet, sieht das ganz anders aus. Sechs Mannschaften haben am Sonntag zwischen 9.30 und 12.30 Uhr wahrscheinlich nur den Ball im Visier, taktische Fesseln kennen die jüngsten Fußballer in der Regel nicht.

F-Junioren

Etwas reifer in der Spielanlage präsentieren sich zumeist die ein bis zwei Jahre älteren F-Junioren, die ab 13 Uhr an der Reihe sind. Auch hier kann jeder Verein einen Vertreter stellen, so dass das Spektakel bis 16 Uhr andauert.

B-Junioren

Zum Abschluss am Sonntag ermitteln die B-Junioren ihren Titelträger. Lank, Büderich, Osterath und Strümp schicken Vertreter ins Rennen. Beginn ist um 16.15 Uhr, gegen 18 Uhr wird die Stadtmeisterschaft dann beendet sein.

RP 5.1.2009 Meerbusch Büderich entzaubert den TuS

LogoMeerbusch (RP) Bei den 24. Meerbuscher Hallenfußball-Stadtmeisterschaften kam es zum erwarteten Finale der beiden Bezirksligisten Büderich und Bösinghoven. Dabei enttrohnte der FCB den Titelverteidiger souverän mit 6:0.

Büderichs Spieler hüpften vor Freude im Kreis, die Zuschauer klatschten begeistert im Takt, und FCB-Trainer Micky Foehde grinste unterm Hallendach. Mit 6:0 hatte seine Mannschaft, die gestern von Co-Trainer Frank Gerhards betreut wurde, im Finale der 24. Hallenfußball-Stadtmeisterschaften Titelverteidiger Bösinghoven entzaubert.

„Hätten wir in der Vorrunde der Meisterschaft so gut agiert, würden wir viel weiter oben stehen“, kommentierte Obmann Thomas Feldges den FCB-Triumph. Gleich nach 58 Sekunden eröffnete Konstantin Schäfer den Torreigen. Der mit sechs Treffern bester Schütze des Turniers jagte die Kugel unhaltbar unter die Latte. Eine Minute später staubte Florian Kreuzer zum 2:0 ab. Bösinghoven kam mit Büderichs feinen Kombinationsfußball überhaupt nicht zurecht, erspielte sich kaum eine klare Chance. Es kam noch schlimmer, Schäfer erhöhte auf 3:0. Die Halle tobte. Zum ersten Mal seit vielen Jahren drückte der Großteil der 600 Zuschauer dem FCB die Daumen. „Das war ein ganz ungewohntes Gefühl und hat richtig Spaß gemacht“, meinte FCB-Kapitän Benedikt Niesen.

Der TuS erwies sich in der Schlussphase als schlechter Verlierer. Nach einem groben Einsteigen von FCB-Keeper Marc Rüttgers ließ sich Roberto Gambino zu einer Tätlichkeit hinreißen und sah die rote Karte. Der Titelverteidiger war nach dieser einseitigen Entscheidung außer Rand und Band, kassierte noch drei weitere Zwei-Minuten-Strafen. So hatte Büderich keine Mühe, das Resultat durch Ricardo Garca-Torres und Oliver Thederan auf 5:0 zu schrauben. Den Schlusspunkt setzte Bastian Fröhlich mit einem Hammer fast von der Mittellinie. „Wir haben uns zu dumm angestellt. Der Sieg der Büdericher ist absolut verdient“, erkannte TuS-Trainer Wolfgang Jeschke an.

Im Halbfinale hatten die beiden A-Ligisten die Segel streichen müssen. Der SSV Strümp unterlag dem FCB glatt mit 0:4. Mehr Gegenwehr leistete der OSV Meerbusch, der gegen Bösinghoven lange Zeit knapp mit 2:3 im Rückstand lag. Daniel Bozek und zweimal Uwe Hagedorn hatten den Ausgleich auf dem Fuß, ehe Michael Lurz 30 Sekunden vor Schluss alles klar machte.

Im Spiel um Platz drei drehte der OSV einen 1:2-Rückstand binnen drei Minuten in ein 4:2 um. Klar unterlegen waren in der Vorrunde die Außenseiter Nierst und Lank. Während die Adler das Spiel um Rang fünf mit 3:2 für sich entschieden, durfte sich Gastgeber ASV über den Fairplay-Pokal und damit verbundene 20 Liter Freibier freuen.

Bei den zweiten Mannschaften hatte sich am Vortag der OSV Meerbusch im Finale mit 3:2 nach Verlängerung gegen Büderich durchgesetzt. Stadtmeister bei den Alten Herren wurde ebenfalls Osterath durch ein 4:1 über den SSV Strümp.

WZ 5.1.2009 Fußball: FCB ist in allen Belangen überlegen

Büderich schlägt einen undisziplinierten TuS Bösinghoven im Finale mit 6:0.

Ausgelassen feiern die Büdericher Spieler nach dem Abpfiff des Endspiels den Titelgewinn. (Fotos: Marc Ingel) Lank. So etwas nennt man gemeinhin eine Demonstration der Stärke: Der FC Büderich hat die Vorherrschaft im Meerbuscher Fußball eindrucksvoll behauptet und den Angriff des aufstrebenden TuS Bösinghoven abgewehrt. Den Titel gewonnen, dazu den besten Torschützen, den besten Spieler und den besten Torwart gestellt – besser geht’s einfach nicht.

Bei der Stadtmeisterschaft in der Forstenberg-Halle gewann der FCB das Endspiel gegen den Bezirksliga-Aufsteiger mit 6:0. Bereits nach 48 Sekunden hatte Conny Schäfer den Ball erstmals im Tornetz der Bösinghovener versenkt.

Florian Kreutzer und erneut Schäfer erhöhten nach acht Minuten gar auf 3:0, als Roberto Gambino die Sicherungen durchbrannten. Nach einer Tätlichkeit gegen FCB-Torhüter Marc Rüttgers sah er die rote Karte.

Bösinghoven schwächt sich durch Hinausstellungen selbst

Damit war das Finale vor 600 Zuschauern praktisch schon entschieden. Ricardo Garcia-Torres markierte wenig später das 4:0, dann kassierte Mehmet Özer nach einem Foul eine Zwei-Minutenstrafe. Als schließlich auch noch TuS-Torwart Martin Hahnen nach einer Notbremse vom Feld flog, stand die Partie kurz vor einem Abbruch.

Doch die Situation beruhigte sich wieder, mit Marcel Penz ging ein Bösinghovener Feldspieler zwischen die Pfosten. Der durfte zum Einstand dann auch gleich mal hinter sich greifen, nachdem Oliver Thederahn das 5:0 erzielt hatte. Bastian Fröhlich sorgte mit einem krachenden Fernschuss für das letzte Tor.

Büderich und Bösinghoven trafen bereits im ersten Spiel des Tages aufeinander. In der ausgeglichenen Vorrunden-Partie der Gruppe A trennte man sich nach Toren von Özer (1.) und Kreutzer (8.) zum Auftakt 1:1. Letztlich sorgte das zweite Gegentor der Nierster gegen Büderich (2:7) für die Entscheidung um den Gruppensieg, da Bösinghoven gegen die Adler nur einen Treffer kassierte (7:1).

In der Parallelgruppe war es vor allem der SSV Strümp, der für Aufsehen sorgte und sowohl den OSV Meerbusch als auch den Gastgeber ASV Lank entzauberte. Doch im Halbfinale gegen Büderich war Endstation.

Eindrucksvoll demonstrierte der FCB beim 4:0-Erfolg, wie moderner Hallenfußball zelebriert und dabei auch die Bande ausgenutzt wird. Die Treffer teilten sich Conny Schäfer und Oliver Thederahn, die jeweils zweimal trafen.

Enger ging es da im anderen Semifinale zu. Denn die Osterather glichen nicht nur die Führung der Bösinghovener (Michael Lurz) durch Thomas Küsters aus, sondern kämpften auch nach einem 1:3-Rückstand (Tore: Jörg Stefanovic, Vito Basile) unverdrossen weiter.

Matthias Müller stellt noch einmal den Anschluss her, und die Osterather hatten durchaus ihre Chancen zum Ausgleich. Schlussendlich war es dann erneut Lurz, der dem TuS den Finaleinzug sicherte.

WZ 15.12.2008 Fußball: Ausgleich in letzter Minute

Büderich rettet Punkt beim 1:1 in Unterbach.

Büderich. Für den FC Büderich war die Bezirksliga-Partie am Samstag beim SC Unterbach ein Spiegelbild des bisherigen Saisonverlaufs.

Gegen den Tabellen-13., der neuerdings von dem Ex-Profi Dietmar Schacht trainiert wird, waren die Gäste über 90 Minuten die klar tonangebende Mannschaft, die deutlich mehr vom Spiel hatte, es aber im gegnerischen Strafraum an Durchsetzungsvermögen vermissen ließ.

Nach torloser erster Halbzeit änderte sich auch im zweiten Durchgang nichts an diesem Bild, bis Unterbach nach einem Missverständnis zwischen Torhüter Marc Rüttgers und Andreas Haas plötzlich 1:0 vorne lag (80.).

Erst in der Nachspielzeit gelang Daniel Müller noch der letztlich glückliche Ausgleich.

 

Fußball: Gerechte Punkteteilung beim FC Büderich                                 

FC Büderich trennt sich vom DSV 2:2.
Daniel Müller und Florian Kreutzer erzielen die Tore.


Büderich. Landesliga-Absteiger FC Büderich kommt in der Bezirksliga weiterhin nicht so richtig vom Fleck. Beim Düsseldorfer SV 04 reichte es am Freitagabend lediglich zu einem 2:2-Remis. Immerhin folgte nicht – wie im bisherigen Saisonverlauf stets üblich – nach einem Sieg die obligatorische Niederlage.

 

Es war eine gerechte Punkteteilung, beide Teams waren über 90 Minuten absolut gleichwertig. Das erste Ausrufezeichen setzten die Gäste, als sich Oliver Thederahn nach 17 Minuten durchsetzen konnte, mit seinem Schuss zwar am DSV-Torhüter Oliver Schilbock scheiterte, Daniel Müller den Nachschuss aber eiskalt versenkte.

 

Die Antwort der Hausherren ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Nachdem Marc Hinzmann mit Fernschüssen zweimal nur knapp scheiterte, köpfte Markus Hoffmann nach einer Ecke das Leder an FCB-Keeper Marc Rüttgers vorbei zum Ausgleich ein (31.).

 

Kurz nach dem Seitenwechsel scheiterte FCB-Kapitän Benny Niesen mit einem fulminanten Weitschuss an Schilbock, doch schon im Gegenzug ging der DSV durch Javier Lopez erstmals in Führung. Zum Glück aus Büderich Sicht war auf Thederahn Verlass, der in der 62. Minute Florian Kreutzer mit einer Maßflanke bediente, die der Stürmer zum 2:2 einnickte.

 

Und noch einmal sorgte Thederahn für Aufregung, als er eine Schäfer-Flanke fast noch zum Siegtreffer nutzen konnte (80.). Doch am Ende blieb es beim alles in allem gerechten Unentscheiden.

 


22.09.2008

 

Fußball: FC Büderich siegt mit viel Glück

 

Büderich/ Bösinghoven. In der Fußball-Bezirksliga bleibt der FC Büderich seiner Linie treu: Einer Niederlage folgt stets ein Sieg. So auch gestern, als der FCB gegen den Düsseldorfer SC jedoch äußerst glücklich mit 2:1 gewann. „Der Gegner war uns technisch überlegen, wir hatten allenfalls die Lufthoheit“, hat der Vorsitzende Thomas Küppers beobachtet.

Und so waren es zumeist Standards, die Gefahr vor dem Tor der Düsseldorfer hervorbrachten. Doch zunächst einmal ging der Gast mit 1:0 in Führung. Die Büdericher mussten bis zur 54. Minute warten, ehe Florian Kreutzer der Ausgleich gelang. Erneut war es der DSC, der in Front zog, in der 69. Minute verwandelte Oliver Thederahn einen Foulelfmeter zum 2:2.

Erstmals konnte der FCB dann durch Marcel Gans in Führung gehen, und Kreutzer baute den Vorsprung sechs Minuten vor dem Abpfiff gar auf 4:2 aus. Doch nach dem Anschlusstreffer der Gäste in der Schlussminute musste noch einmal kurz gezittert werden, ehe die drei Punkte endlich unter Dach und Fach waren.

Büderichs Zweite (Kreisliga B) unterlag dagegen der Reserve des DSC mit 0:1.

 


18.8.2008

 

Fussball: FCB patzt zum Saisonstart


Büderich unterliegt Norf nach spätem Tor mit 0:1.

Büderich. Landesliga-Absteiger FC Büderich hat seine Bezirksliga-Premiere in den Sand gesetzt. Gegen den TSV Norf unterlag die Mannschaft von Trainer Micky Foehde durch einen Treffer in der 84. Minute mit 0:1.
Der Gastgeber vergab bereits in der 3. Minute durch Gans die Chance zum 1:0. Im Anschluss war es ein verteiltes Spiel und alles sah nach einer torlosen Punkteteilung aus. In der Schlussminute scheiterte Neuzugang Bastian Fröhlich am Norfer Keeper.


 

 

 

Fortuna siegte 7:0 beim FC Büderich

Düsseldorf, 06.08.2008, Wolfgang Bappert
,
Der Drittligist trat beim Bezirksligisten mit einer "verstärkten" Reservemannschaft an und vergab viele Chancen. Kevin Dauser traf gegen seinen Ex-Klub nicht.

Für ihn war es ein ganz besonderes Spiel. Kevin Dauser trat nämlich am Dienstag Abend gegen seine ehemaligen Teamkollegen an, mit denen er noch vor knapp drei Monaten gemeinsam gekickt hatte. Vielleicht agierte er deshalb beim 7:0-Sieg der Fortuna im Testspiel beim Bezirksligisten FC Büderich so unauffällig, dass er nach 45 Minuten bereits ausgewechselt wurde.

Zu diesem Zeitpunkt stand es schon 3:0 für den Drittligisten, der allerdings mit einer „verstärkten” Reserve-Mannschaft antrat. Denn bis auf Hamza Cakir und Marco Christ war kein Akteur dabei, der derzeit Anspruch auf einen Stammplatz im Team von Cheftrainer Norbert Meier erheben könnte. Ab der 75. Minute spielte mit Sebastian Michalsky (Wuppertaler SV II) sogar ein Testspieler der NRW-Ligamannschaft mit.

Christian Erwig , in den ersten beiden Saisonspielen nicht einmal im 18er-Kader, bewies in Büderich zumindest, dass er in den Testspielen immer trifft. Gestern zwei Mal, wobei er in jeder Halbzeit mit seinen Treffern zum 1:0 und 4:0 jeweils den Torreigen eröffnete.

Allerdings demonstrierten die Fortunen auch den 850 Zuschauern im Stadion „Am Eisenbrand”, dass die Chancenverwertung nicht ihre derzeit größte Stärke ist. Beispielsweise hätte der sehr engagiert auftretende Deniz Kadah neben seinem Treffer zum 3:0 noch weitere vier bis fünf Tore erzielen können.

Fortuna: Ratajczak – Hampel, Cakir (75. Michalsky), Altenbeck (46. Caspari), Heeren – Dauser (46. Walbaum), Costa, Christ (75. Behlau), Kadah (75. Zent) – Erwig, Gaus (75. Ari).
Tore: 0:1 (10.) Erwig, 0:2 (12.) Costa, 0:3 (45.) Kadah, 0:4 (61.) Erwig, 0:5 (66.) Hampel, 0:6 (67.) Heeren (Foulelfmeter), 0:7 (82.) Hampel.

 


6. August 2008 - 00:00 Uhr
 

7:0 gegen den FC Büderich


Düsseldorf. „Bloß nicht noch mehr Verletzte“, wird sich Norbert Meier wohl vor dem Testspiel, das Fortuna Düsseldorf am Dienstag mit 7:0 gegen den Bezirksligisten FC Büderich gewann, gedacht haben. Der Fortuna-Trainer schickte nicht einen Spieler auf den grünen Rasen des Stadions „Am Eisenbrand“, der am Samstag in Stuttgart von Beginn an aufgelaufen war. Vor allem die Fortunen, die in den ersten beiden Saisonspielen nicht oder nur wenig zum Einsatz gekommen waren, sollten sich in Büderich zeigen.


In Claus Costa, Marco Christ, Henri Heeren, Deniz Kadah, Oliver Hampel, Hamza Cakir, Marcel Gaus, Johannes Walbaum und Torhüter Michael Ratajczak waren aber immerhin noch neun von 15 gesunden Drittliga-Spielern dabei.

 
Ratajczak – Heeren, Altenbeck (46. Walbaum), Cakir (76. Michalsky), Hampel – Costa, Christ (76. Behlau), Kadah (76. Zent), Dauser (46. Caspari) – Gaus (75. Erkan), Erwig
0:1 (11.) Erwig, 0:2 (13.) Costa, 0:3 (45.) Kadah, 0:4 (61.) Erwig, 0:5 (66.) Hampel, 0:6 (67., FE) Heeren, 0:7 (82.) Hampel

Komplettiert wurde das Aufgebot am Dienstag von Spielern aus der zweiten Mannschaft, inklusive des Testspielers Sebastian Michalsky (Wuppertaler SV II). Kevin Dauser, der vor dieser Saison vom Gegner Büderich gekommen war, um die zweite Fortuna-Mannschaft zu verstärken, gelang bei seiner Rückkehr vor 850 Zuschauern kein Treffer. Und in der Halbzeit blieb er für Christoph Caspari in der Kabine. Freilich unverletzt.



Lokalsport

Stars zum Anfassen

VON BERND SCHWICKERATH
Nach 45 Minuten war seine Rückkehr zumindest auf sportlicher Ebene beendet. Als Schiedsrichter Patrick Voßnacke beim Freundschaftsspiel zwischen dem FC Büderich und Fortuna Düsseldorf (0:7) zur Halbzeit in seine Pfeife blies, war ein besonderer Arbeitstags für Kevin Dauser bereits vorbei.

Wie vorher abgesprochen bekam der Ex-Büdericher nach dem dritten Spiel innerhalb von vier Tagen von Trainer Uwe Klein die wohlverdiente Pause. Nach Hause gehen wollte der Neu-Fortune aber noch lange nicht. Noch bis spät in die Nacht blieb er mit seinen ehemaligen Mannschaftskollegen an seiner alten Wirkungsstätte und ließ den Tag ausklingen.

„Es war schon ein besonderes Spiel für mich. Ich habe hier schließlich mein komplettes Leben verbracht“, resümierte der 20-Jährige, der nicht nur nach dem Spiel die Nähe zu seinen alten Kollegen suchte, sondern auch vorher gemeinsam mit FCB-Mittelfeldakteur Oliver Thederahn angereist war. Da störte es ihn auch weniger, dass er keinen der sieben Treffer (Torschützen: Christian Erwig, Oliver Hampel/je 2, Henry Heeren, Claus Costa und Deniz Kadah) zum Düsseldorfer Kantersieg beisteuern konnte.

Das Ergebnis stand bei diesem Spiel ohnehin nicht im Vordergrund. „Es war ein nettes Spiel für die Zuschauer. Vor allem für die Kinder war es schön, die Stars hautnah zu erleben“, sagte FCB-Vorsitzender Thomas Küppers.

Auch Trainer Micky Föhde war trotz der hohen Niederlage gewohnt gut gelaunt: „Alles in allem hat das Spiel einen verdienten Sieger“, feixte der Trainer, der jedoch trotz aller Freude über einen gelungenen Auftritt nicht vollständig zufrieden war: „Ich freue mich für die Jungs, mal gegen eine Profimannschaft antreten zu können.

Von dem ein oder anderen bin doch etwas enttäuscht. Dass wir hier verlieren, war logisch. Aber in einigen Aktionen hat die Konsequenz gefehlt.“ Ausdrücklich ausgenommen von der Kritik war Youngster Julian Eichholz, der rund zehn Minuten vor Ende fast mit dem Ehrentreffer zur Stelle gewesen wäre und sich einen Sonderapplaus des Publikums verdiente, als er Fortuna-Kapitän Henry Heeren tunnelte.

Zufrieden war auch Büderichs Zweiter Vorsitzender Thomas Feldges. „Mir hat besonders gefallen, dass sich unsere Mannschaft nicht versteckt hat, sondern auch eigene Chancen hatte“, zog Feldges ein positives sportliches Fazit. Besonders stolz war Feldges aber vor allem auf den reibungslosen Ablauf des Abends. Gerade einmal neun Tage hatten die Verantwortlichen des Meerbuscher Bezirksligisten Zeit, den „Vergleich mit dem großen Bruder aus der Nachbarstadt“, wie Feldges den Kick gegen den Drittligisten taufte, zu organisieren.

Neun Tage, in denen die Führungsetage des FCB alles stemmen musste: Werbung, Plakate und Karten drucken, Sicherheitsdienst, Schiedsrichter, Verpflegungsstände, Soundanlage samt Stadionsprecher und was sonst alles anfällt, wenn man eine Veranstaltung für fast 1 000 Zuschauer auf die Beine stellen will.

Am Ende kamen rund 850 zahlende Fans, die bei den über 50 ehrenamtlichen Helfern in besten Händen waren. So lobte auch Fortuna-Coach Klein die „perfekte Organisation.“ Schon der sportliche Rahmen sei am Eisenbrand mit diesem Stadion und diesem Rasen ideal, das Drumherum stünde dem in nichts nach.
 
 




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6. August 2008 - 18:58 Uhr

 

Dausers kurze Rückkehr

von Marc Ingel

Der FC Büderich unterliegt dem Drittligisten Fortuna Düsseldorf in einem Testspiel vor 850 Zuschauern mit 0:7.


Büderich. Auf dem grünen Rasen trennen Büderich und Düsseldorf Fußball-Welten, geographisch ist die Entfernung eher ein Klacks. Der ganz große Ansturm zum Freundschaftsspiel am Eisenbrand zwischen Dritt- und Bezirksligisten blieb am Dienstagabend aber doch aus. 850 Zuschauer wollten sich den Kick nicht entgehen lassen, und die sahen einen halbwegs souveränen 7:0-Erfolg der Mannschaft von Trainer Norbert Meier.

„Ich bin froh, dass überhaupt so viele gekommen sind, wir haben nur 150 Karten im Vorverkauf abgesetzt“, sagt der zweite Vorsitzende Thomas Feldges nach erfolgtem Anpfiff erleichtert.
Viele Büdericher waren dem Aufruf des Vereins gefolgt und kamen mit dem Fahrrad. Die Fortuna-Spieler ließen den Mannschaftsbus am Flinger Broich stehen und kamen per Privat-Pkw.

Fahrgemeinschaft zum Stadion am Eisenbrand

Büderichs Oliver Thederahn und Neu-Fortune Kevin Dauser bildeten eine Fahrgemeinschaft und unterstrichen damit den freundschaftlichen Charakter der Partie. Dass es Dauser, beim FCB noch der Star des Teams, schwer haben könnte, bei der Fortuna einen Stammplatz zu erkämpfen – er ist ohnehin nur für die Zweitvertretung vorgesehen – wurde im Spiel gegen seinen alten Verein deutlich, denn der Außenstürmer wurde von seinen Mitspielern bis zu seiner Auswechslung in der Halbzeit zumeist übersehen.

Beide Trainer schöpfen Auswechselkontingent aus

Fortuna-Coach Norbert Meier ließ vor allem jene Akteure spielen, die in den beiden Auftaktpartien in der 3. Liga nicht oder nur kurz zum Einsatz kamen. Und auch FCB-Trainer Mickey Foehde wechselte zwei Wochen vor dem Meisterschaftsstart in der Halbzeit acht Spieler aus.

Der Spielverlauf ist schnell erzählt: Der FCB, der sich ganz auf die Abwehr konzentrierte, hielt dem Druck der Gäste nur zehn Minuten stand, dann schlug es zum ersten Mal hinter Marc Rüttgers ein.

Nach Christian Erwigs 1:0 trafen die von Marco Christ angetriebenen Düsseldorfer noch zweimal vor und viermal nach der Pause. Die größte Chance für Büderich vergab Neuzugang Florian Kreuzer, als er nach feiner Flanke von Conny Schäfer den Ball zu weit von der Brust prallen ließ.

Feldges war letztlich vor allem froh, dass die Düsseldorfer fast ausnahmslos mit Spielern der ersten Mannschaft nach Büderich gekommen waren: „Sportlich gesehen ist die Partie für uns hier ohne Wert. Es ist für die Jungs einfach ein großes Erlebnis, gegen die Fortuna spielen zu dürfen.“
 



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Fortuna siegt 7:0 in Büderich

VON FALK JANNING
Fortuna kam in einem unterhaltsamen Testspiel beim FC Büderich 02 zu einem standesgemäßen Schützenfest:
Beim Bezirksligisten siegte die Mannschaft aus der 3. Liga nach mühsamen Beginn mit 7:0 (3:0)
.
Christian Erwig und Oliver Hampel erzielten in dem Kick vor 850 Besuchern je einen Doppelpack. Die weiteren Treffer gelangen Henri Heeren, Claus Costa und Deniz Kadah.


Fortuna-Coch Norbert Meier gab seinen Kickern aus der zweiten Reihe eine Chance. Im Tor stand Michael Ratajczak, der während der eineinhalb Stunden aber lediglich einmal ernsthaft eingreifen musste. Die Kapitänsbinde trug Henri Heeren. Mit dabei war zur Freude der Gastgeber auch Kevin Dauser, der in Büderich groß geworden ist und im Sommer zur Reserve Fortunas gewechselt war. Der Nachwuchsmann hatte die Vorbereitung bis zu seiner Verletzung komplett bei der Ersten bestritten.


Positive Erkenntnisse konnten die Düsseldorfer Trainer aus dem Kick nicht gewinnen. Im Gegenteil: Einige Aktionen der Fortunen wirkten gegen die harmlosen Büdericher arg ungelenk und unmotiviert. "Wir wollten denen, die meist auf der Bank sitzen, eine Möglichkeit geben, 90 Minuten lang zu spielen", sagte Co-Trainer Uwe Klein. "Aufgedrängt hat sich keiner. In der ersten Halbzeit haben mir die Jungs zu lässig gespielt. Nach der Pause wurde es besser."
Froh waren die angeschlagenen Fortunen, die Partie ohne weitere Blessuren überstanden zu haben.

Schiedsrichter: Patrick Voßnacke.
Zuschauer: 850.
Tore: 0:1 (11.) C. Erwig, 0:2 (13.) C. Costa, 0:3 (45.) D. Kadah, 0:4 (61.) C. Erwig, 0:5 (66.) O. Hampel, 0:6 (67.) H. Heeren, 0:7 (82.) O. Hampel.


27. Juli 2008 - 19:40 Uhr
 

 

 

Fußball: Fortuna Düsseldorf soll FCB den richtigen Kick geben

Der Drittligist aus der Nachbarstadt wird am Eisenbrand zum Freundschaftsspiel erwartet.

 

Büderich. Noch bevor in der Bezirksliga die Meisterschaftssaison 2008/2009 für die Kicker des FCBüderich am 17.August mit der Begegnung gegen den TSV Norf eröffnet wird, können sich die Fußballfreunde rund um Meerbusch auf ein echtes Highlight freuen. Der Drittligist Fortuna Düsseldorf kommt am Dienstag, 5.August, zu einem Freundschaftsspiel ins Büdericher Stadion am Eisenbrand. Anstoß ist um 19Uhr.

Auch wenn die Fortuna dem SC Paderborn am Sonntag mit einem deftigen 1:4 unterlag, meint FCB-Obmann Thomas Feldges: „Das ist der richtige Auftakt für die neue Spielzeit. Nachdem wir in der abgelaufenen Saison mit dem unglücklichen Abstieg aus der Landesliga nur selten Anlass zur Freude hatten, kann so ein Spiel den nötigen ‚Kick‘ für den Liga-Alltag geben.“

Fortuna Düsseldorf gegen den 1.FC Büderich wird am Dienstag, 5.August, um 19 Uhr im Stadion am Eisenbrand in Büderich angepfiffen.Ein Tribünen-Sitzplatz kostet für Erwachsene sieben Euro, für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre vier Euro. Stehplätze sind für fünf Euro (ermäßigt drei Euro) erhältlich.FCB Geschäftsstelle im Stadion am Eisenbrand (202132-131945) und Versicherungsbüro Thomas Küppers, Neusser Straße 1, Büderich (202132-971166)

Gute Beziehungen zwischen Büderich und den Fortunen

Fortuna Düsseldorf ist nicht zum ersten Mal Gast des FCB. „Unsere Sportanlage ist bekannt und beliebt. Dies hilft uns, wenn wir uns darum bemühen, immer wieder einmal hochklassigen Fußball in unsere Stadt zu holen. Hinzu kommen unsere guten Beziehungen zur Fortuna“, sagt Feldges, fügt aber gleich hinzu. „Dennoch ist ein solches Spiel für uns keinesfalls selbstverständlich und wir sind der Fortuna für ihre Gastspiele sehr dankbar.“

Mit welcher Mannschaftsaufstellung Fortuna-Trainer Norbert Meier gegen den FCB antreten wird, ist naturgemäß noch nicht bekannt. Am kommenden Wochenende treten die Fortunen bei den Stuttgarter Kickers an. In Büderich drückt man den Landeshauptstädtern fest die Daumen. „Wenn die Fortuna erfolgreich startet, kann dies für den Zuschauerzuspruch nur positiv sein“, glaubt der FCB-Vorsitzende Thomas Küppers. „Für uns wäre es ein Riesenerfolg, wenn wir an die Zuschauerzahlen der letzten Fortuna-Besuche anknüpfen können.“

Sportlich gibt man sich beim FCB keinen Illusionen hin. Alles andere als ein klarer Sieg für die großen Nachbarn von F95 wäre eine dicke Überraschung.

Dennoch: „Unser Team will sich so gut wie möglich präsentieren und zeigen, dass auch in der Bezirksliga ordentlicher Fußball gespielt wird“, sagt Vereinsvorsitzender Küppers.

21. Juli 2008 - 00:00 Uhr

Fußball: Der Gastgeber hält sich zurück

von Marc Ingel

Coppa Angelo: Büderich unterliegt Fortuna II mit 0:4.

 

Büderich. Der FC Büderich hat beim eigenen Vorbereitungsturnier erwartungsgemäß das Halbfinale verpasst. Der Landesliga-Absteiger unterlag am Sonntag im Stadion am Eisenbrand vor 250 Zuschauern der zwei Klassen höher spielenden Fortuna-Reserve mit 0:4. In der ersten Halbzeit konnte der Gastgeber noch ganz gut mithalten, nach einer scharfen Hereingabe unterlief Sebastian Armke allerdings ein Eigentor.

In der Pause wechselte FCB-Coach Micky Foehde gleich sieben Spieler aus. Düsseldorf war fortan klar spielbestimmend, und Neuzugang Sascha Wolf avancierte mit einem lupenreinen Hattrick zum Matchwinner.

Die neu zusammengewürfelte Fortuna-Reserve hatte allerdings zum Auftakt des Coppa Angelo überraschend gegen den Niederrheinligisten SC Düsseldorf-West mit 2:3 das Nachsehen. Wie stark der SC West ist, bekam dann einen Tag später auch der FC Büderich zu spüren. Zwar konnte der FCB nach einem 0:2-Rückstand noch einmal durch Treffer von Neuzugang Daniel Müller sowie Tobias Hambloch zum 2:2 ausgleichen, doch im Endspurt kamen die Düsseldorfer zu drei weiteren Toren.

Fortuna muss sich im Halbfinale am Mittwoch nun gegen Germania Ratingen beweisen, das in der Parallelgruppe gegen den VfL Tönisberg mit 2:1 gewann und auch den SC Flingern mit 5:0 klar besiegen konnte.

17.07.2008

 

LogoRheinische Post Juni 2008

Büdericher will in die Fußball-Bundesliga

VON CHRISTOPH BAUMEISTER
Der Büdericher Sami Allagui hat einen Vertrag beim Fußball-Zweitligisten Greuther Fürth unterschrieben und will 2009 in die Bundesliga aufsteigen.  RP-Foto: Archiv

Der Büdericher Sami Allagui hat einen Vertrag beim Fußball-Zweitligisten Greuther Fürth unterschrieben und will 2009 in die Bundesliga aufsteigen. RP-Foto: Archiv

Meerbusch (RP) Wenn der FC Büderich 02 heute Abend ab 19 Uhr im Stadion am Eisenbrand gegen den TuS Grevenbroich um seine letzte Chance auf den Verbleib in der Landesliga kämpft, drückt ihm in der Ferne ein prominenter Spieler die Daumen. „Ich verfolge den Werdegang meines alten Vereins genau und hoffe, dass er den Klassenerhalt packt“, sagt Sami Allagui.

Der 21-Jährige, der bis zur C-Jugend beim FCB kickte und bis zum 19. Lebensjahr in Büderich wohnte, schaffte das mit seinem Club nicht. Er stieg mit Carl Zeiss Jena aus der Zweiten Bundesliga ab. „Wir haben die Punkte zu leicht hergegeben und oftmals hat auch das Glück gefehlt“, fasst Allagui die Saison des Schlusslichts zusammen. Er selbst bleibt dem Profifußball trotzdem erhalten. „Ich habe am Dienstag einen Drei-Jahres-Vertrag bei Greuther Fürth unterschrieben“, verrät der Angreifer. Er habe mehrere Angebote gehabt, sich aber für die „Kleeblätter“ entschieden, weil er dort die beste sportliche Perspektive sehe. „Trainer Bruno Labbadia setzt auf junge Spieler. Ich denke, dass ich mich unter ihm gut weiter entwickeln kann und wir in die Bundesliga aufsteigen können.“

Seine ersten Schritte als Fußballer machte der Deutsch-Tunesier bei TuRa Büderich. Bereits als Vierjähriger sauste er dem Ball hinterher. Kurz darauf folgte der Wechsel zum BV Büderich. „Schon als Zehnjähriger war Sami viel weiter als die anderen Jungs“, erinnert sich sein ehemaliger Trainer Hans-Joachim Pirnack. Bis zur C-Jugend spielte Allagui gemeinsam mit Büderichs Mittelfeldmann Patrick Barbier. „Paddy ist bis heute mein bester Kumpel. Er hält mich immer auf dem Laufenden, was in meiner alten Heimat passiert“, sagt Allagui, der über die Stationen Fortuna Düsseldorf und Alemannia Aachen als 19-Jähriger beim RSC Anderlecht landete. Zum Einsatz kam er beim belgischen Rekordmeister nie. „Trotzdem würde ich es jederzeit wieder so machen. Die Konkurrenz war riesig, ich hatte Nationalspieler vor der Nase, aber von denen habe ich viel gelernt“, sagt Allagui.

Im Sommer 2007 wechselte er nach Jena – es folgte die schwerste Phase seiner Karriere. Wegen eines Innenmeniskusschadens fiel Allagui die gesamte Hinrunde aus und quälte sich in der Reha. In der Rückrunde avancierte er zum Senkrechtstarter. In 14 Partien, davon nur zehn von Beginn an, erzielte er drei Treffer und bereitete weitere vier Tore vor. Im Fußball-Fachmagazin „Kicker“ erreichte er die Durchschnittsnote 3,13 und liegt damit vor den Nationalspielern Oliver Neuville (3,18) oder Patrick Helmes (3,20). Die Nationalelf ist auch Allaguis Traum – ob Tunesien oder Deutschland ist noch offen.

 

17. Juni 2008 LokalesRhein Kreis NeussSport
 

Jugendfussball:
FC Büderich gewinnt vier von sechs möglichen Titeln
 

von Marc Ingel

Nur Bösinghoven und Osterath können bei Stadtmeisterschaften Phalanx des FCB einmal durchbrechen.

Meerbusch. Es gab schon mal spannendere Jugendfußball-Stadtmeisterschaften. Dass die Titelkämpfe am Wochenende auf der Anlage des ASV Lank bisweilen wenig dramatisch verliefen, lag allerdings nicht allein an der Dominanz des FC Büderich, der gleich vier von sechs Turniersiege verbuchen konnte.

Ärgerlicher war vielmehr, dass viele Mannschaften gar nicht erschienen oder Vereine nicht in der Lage waren, in einigen der Altersklassen ein Team zu stellen. So konnte weder bei den B-Junioren noch bei den U17-Mädchen – mangels Teilnehmer – ein Meister ermittelt werden.

Drei Spiele genügten, dann stand bei nur drei Teilnehmern der Stadtmeister der A-Jugend fest. Bösinghoven gewann zum Auftakt gegen den SSV Strümp mit 1:0 und trotzte anschließend dem FC Büderich ein 1:1-Remis ab. Nutznießer des 2:0-Sieges der Strümper gegen Büderich war schließlich der TuS Bösinghoven.

Bei den C-Junioren erzielte der FC Büderich in vier Spielen zwar nur vier Tore, kassierte aber keines. Nach dem 0:0 in der ersten Partie gegen Strümp war auch anschließend die starke Defensive der Schlüssel zum Erfolg.

Weit überlegener war die D-Jugend des FC Büderich, die drei hohe Siege feierte. Das Torverhältnis von 16:0 in der Abschlusstabelle spricht Bände.

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen gab es bei den E-Junioren. Der FC Büderich und der SSV Strümp hatten am Ende jeweils acht Punkte und 2:0 Tore auf dem Konto, so dass ein Elfmeterschießen die Entscheidung herbeiführen musste. Der FCB besaß die besseren Nerven und gewann mit 6:5.

Die größten Teilnehmerfelder gab es traditionell bei den jüngsten Kickern. Mitleid musste man bei der F-Jugend mit den Gegnern des FC Büderich haben, denn der FCB feierte einen souveränen Durchmarsch mit fünf Siegen bei einem Torverhältnis von 22:0.

Die Phalanx der Büdericher wurde schließlich noch einmal bei den Bambini durchbrochen, der OSV Meerbusch sicherte sich hier nicht zuletzt durch einen 1:0-Erfolg gegen den FCB den Titel.

 

01-06-2008  LokalesRhein Kreis NeussSport

Fußball: FC Büderich nimmt Abschied

von Marc Ingel

Absteiger Büderich verliert das letzte Landesligaspiel gegen den VfR Fischeln mit 1:2.
Alle Tore fielen innerhalb der ersten elf Minuten.

Büderich. Es war das letzte Landesligaspiel für mindestens ein Jahr. Mit 1:2 unterlag Absteiger FC Büderich am Sonntag dem VfR Fischeln, der noch auf die Meisterschaft gehofft hatte.

Doch die Konkurrenz spielte nicht mit, am Ende blieb für die Krefelder nur Rang drei.

Büderich verabschiedete sich anständig aus der Landesliga und ging durch Marcel Gans nach drei Minuten sogar in Führung. Doch der Gast zeigte sich wenig geschockt, mit einem Doppelschlag (10., 11.) drehte Thomas Bahr die Partie.

Kevin Dauser (r.) sagt Adieu. Der torgefährlichste Büdericher
wurde kurz vor Schluss ausgewechselt. (Foto: Ingel)

Viel mehr gibt es zu dem lauen Fußball-Nachmittag nicht zu sagen, Treffer fielen jedenfalls keine mehr. Zwar gab es hüben wie drüben noch die ein oder andere Torchance, doch man merkte beiden Teams den Wunsch an, die Saison endlich hinter sich zu bringen.

Dass die Spielzeit für den Aufsteiger aus Büderich mit dem direkten Wiederabstieg endete, war sicher nicht nötig, jedoch muss man sich an die eigene Nase fassen.

Spielerisch konnte der FCB gerade in der Rückrunde mit jeder Mannschaft mithalten, war oft sogar besser, kassierte aber immer wieder dumme Treffer – insbesondere kurz vor Schluss – während vorne ein Vollstrecker fehlte, der die Kugel einfach mal über die Linie drückt.

Dennoch: Bis auf Kevin Dauser, der bei Fortuna Düsseldorfs Reserve in der NRW-Liga sein Glück sucht, bleibt das Team zusammen und will ab Herbst die Rückkehr in die Landesliga anpeilen.

 

LokalesRhein Kreis NeussSport
3. Mai 2008 - 00:00 Uhr

Fußball/FC Büderich: An der Grenze des Machbaren

von Marc Ingel

FC Büderich richtet den Tag des Jugendfußballs mit 140 Mannschaften am Eisenbrand aus.

Büderich. 140 Juniorenteams, inklusive Betreuer und Eltern gilt es, rund 3000 Menschen zu versorgen und die Juniorenspieler auf die acht Kabinen zu verteilen, damit diese auf den 14, zum Teil geviertelten Spielfeldern dem runden Leder nachjagen können.

Mit der Durchführung des Tags des Jugendfußballs des Fußballkreises Düsseldorf ist der ausrichtende FC Büderich am Maifeiertag ein Wagnis eingegangen. Denn die Organisation einer solchen Mammutveranstaltung birgt immer auch Risiken. Doch es hat sich gelohnt, der FCB erhielt durchweg gute Noten.

Groß am Ball (li.) und mit dem Mundwerk (re.): Bereits die F-Junioren wissen, worum es auf dem Platz geht. (Foto: Ingel)

„Das war eine runde Sache. Auf dieser weitläufigen Anlage findet man genügend Möglichkeiten, um viele Kinder gleichzeitig spielen zu lassen. Zugleich hat man hier am Eisenbrand einen einwandfreien Platz inklusive einer schicken Tribüne als Rahmen für die Endspiele. Und eine urige Betreuung. Die 70 Helfer des FC Büderich haben alles mit sehr viel Freundlichkeit und Liebe zum Detail erledigt. Man kann dem Kreis 1 nur empfehlen, hier wieder hinzugehen“, spart das Präsidiumsmitglied des Fußball-Verbandes Niederrhein, Peter Waldinger, nicht mit Lob für die Büdericher.

Thomas Feldges, 2. Vorsitzender des FCB, erklärt, warum man sich dieser Aufgabe gestellt hat: „Es erhöht Bekanntheitsgrad und Renommee und zeigt, dass wir in der Lage sind, solche Großveranstaltungen reibungslos durchführen zu können.“

Auf den Spielfeldern tummelten sich derweil die G- bis A-Junioren und ermittelten in Kleinfeldturnieren ihre Sieger. Auch Mädchen waren am Ball, die besten der U15 kamen vom SV Hilden-Nord, das sich im Finale mit 5:2 im Elfmeterschießen gegen den SV Lohausen durchsetzen konnte.

Im Fokus des sportlichen Interesses standen die Kreispokal-Endspiele. Die Ergebnisse:

D-Junioren: Turu Düsseldorf –Fortuna Düsseldorf 1:0

C-Junioren: VfB Hilden – BV 04 Düsseldorf 5:4 n.E.

B-Junioren: Düsseldorfer SV – BV 04 Düsseldorf 2:0

A-Junioren: VfB Hilden – Turu Düsseldorf 2:1


7. April 2008 | Home / Lokalsport / Sport im Kreis Neuss / Fußball: FC Büderich vergibt seine Chancen

SPORT im KREIS NEUSS

Fußball: FC Büderich vergibt seine Chancen

Der FCB unterliegt Nettetal unglücklich mit 1:2

Büderich. Landesligist FC Büderich kommt einfach nicht aus dem Tabellenkeller raus. Wie schon in der Vorwoche, als man bei der 2:3-Niederlage in Dormagen gegen ein Spitzenteam ebenbürtig war, unterlag die Mannschaft von Trainer Mickey Foehde dem bisherigen Tabellendritten Union Nettetal mit 1:2, obwohl man eigentlich die bessere Mannschaft stellte.

War das 1:0 durch Florian Eichholz kurz vor der Pause noch recht glücklich, erspielten sich die Gastgeber nach dem Seitenwechsel eine Fülle von Torchancen.

Doch weder Eichholz (49., scheitert aus drei Metern am Torwart), noch Kapitän Benny Niesen (65., köpft freistehend vorbei) oder Kevin Dauser (73., trifft nur den Innen-pfosten) konnten die sich bietenden Möglichkeiten nutzen.

Stattdessen erzielte Nettetal nach einer Stunde den Ausgleich und bekam zehn Minuten vor dem Ende einen zweifelhaften Strafstoß zugesprochen, den der Gast zum Siegtreffer nutzte.

07.04.2008

 

2. April 2008 | Home / Lokalsport / Sport im Kreis Neuss / Fußball: Turbulente Partie am Dormagener Höhenberg

SPORT im KREIS NEUSS

Fußball: Turbulente Partie am Dormagener Höhenberg

Der TSV Bayer Dormagen dreht gegen den
FC Büderich das Spiel binnen 100 Sekunden.

Dormagen. Spiele zwischen dem TSV Bayer Dormagen und dem FC Büderich sind in dieser Saison immer turbulent und gehen am Ende mit 3:2 für den Favoriten aus der Chemiestadt aus.

Die Entscheidung in Dormagen: Farid Ahmad findet die Lücke zwischen Lukas Wicher (3) und Andreas Haas und trifft zum 3:2 für den TSV. (Foto: Wentz)

Wie bereits im Hinspiel, als die Dormagener nur mit viel Glück und nach einer Roten Karte gegen den FCB gewinnen konnten, gab es auch beim Rückspiel am Höhenberg eine Partie, in der die Gäste aus Büderich führten und sich den möglichen Sieg innerhalb von 120 Sekunden nehmen ließen.

„Heute war hier für uns viel mehr drin“, formulierte denn auch ein enttäuschter Gästecoach Micky Foehde nach der Partie. Vor allem zürnte er mit Schiedsrichter Bastian Hain, der „uns einen klaren Elfmeter verweigert hat. Darüber hinaus hatten wir gute Möglichkeiten hier das Spiel schon vorzeitig zu entscheiden.“

Damit spielte Foehde auf die beste Phase seiner Mannschaft an, die ab der 50. Minute das Heft in Dormagen in die Hand genommen hatte und nach dem 2:1 (68.) durch den zweiten Treffer von Kevin Dauser weitere gute Einschusschancen hatte. Doch wie es im Fußball mal so geht, wenn vorne die Möglichkeiten nicht genutzt werden, rächt sich das hitnen.

Und so wurde nur sieben Minuten nach der Gästeführung der eingewechselte Akar Erciment im Büdericher Strafraum freigespielt und konnte von FCB-Torhüter Marc Rüttgens nur noch regelwidrig gestoppt werden. Die Elfmeterchance ließ sich Stefan Volk (75.) nicht entgehen.

In den Schockzustand bei den Gäste setzten die Gastgeber nur 100 Sekunden später den nächsten erfolgreichen Angriff und drehten durch den Treffer von Farid Ahmad (77.) eine Partie, die ihnen zuvor aus den Händen zu gleiten schien. „Wir haben heute nicht gut gespielt, standen zu weit weg von den Leuten und waren nicht aggressiv genug.

Die individuelle Klasse hat heute den Ausschlag gegeben, auch wenn der Sieg sicherlich glücklich ist“, erklärte TSV-Trainer Uwe Kühn nach der Partie, in der Jens Skrypzyk seine Farben in der 30. Minute in Führung gebracht hatte. Kevin Dauser glich per Foulelfmeter in der 40. Minute aus.

31.03.2008
RaW

 

31. März 2008 | Home / Lokales / Rhein Kreis Neuss / Meerbusch / Rhein Kreis Neuss Aktuell / FCB verschenkt Sieg

MEERBUSCH / RHEIN KREIS NEUSS AKTUELL

Fußball: FCB verschenkt Sieg

Büdericher verlieren nach 2:1-Führung
in Dormagen 2:3.

Büderich. Landesligist FC Büderich hat es gestern versäumt, durch einen möglichen Erfolg beim TSV Bayer Dormagen, in der Tabelle erstmals auf einen Nicht-Abstiegsplatz zu klettern. Doch die Büdericher schafften es nicht, eine 2:1-Führung in der letzten Viertelstunde nach Hause zu bringen und unterlagen so am Ende unglücklich mit 2:3 (1:1).

Zwei Tore von Kevin Dauser (r.) reichten nicht zu einem Punktgewinn der Büdericher in Dormagen. (Foto: Ralph Wentz)

Mir wäre es lieber, wir verlieren hier mit 0:8, dann brauche ich mich wenigstens nicht zu ärgern“, haderte FCB-Coach Micky Foehde nach dem Abpfiff. „Dormagen war heute schlagbar. Aber uns hat einfach auch ein bisschen das Fußball-Glück gefehlt.“

Der Gast spielte von Beginn an auf Augenhöhe mit dem Favoriten und ließ sich auch durch die Führung der Gastgeber von Jens Skrzypczyk (32.) nicht aus der Ruhe bringen. Kevin Dauser verwandelte vier Minuten vor der Pause schließlich sicher einen Foulelfmeter, nachdem Kapitän Benny Niesen zuvor gefoult worden war.

Als erneut Dauser dann nach einer Stunde sogar zum 2:1 für die Büdericher traf, träumten die FCB-Fans, die in Dormagen klar in der Überzahl waren, sogar von drei Punkten. Aber innerhalb von 180 Sekunden brachte der Aufsteiger sich selbst um den möglichen Erfolg: Zunächst foulte Torhüter Marc Rüttgers nach 76 Minuten einen Dormagener elfmeterreif, den fälligen Strafstoß verwandelte Stephan Volk. Dieser Schock saß offenbar tief, denn nur drei Minuten später markierte Farid Ahmad gar das 3:2. Zehn Minuten vor Schluss sah Lukas Wiecher Gelb-Rot, damit war die Partie gelaufen.

31.03.2008
Von Marc Ingel

 

Trafema
FC Büderich gewinnt 6-Punkte-Spiel gegen Hilden-Nord!

von Marcus Noack, am Montag, 24. März 2008

FC Büderich 02 - SV Hilden-Nord 4:1 (1:0)

Tore:
1:0 Kevin Dauser (43., Foulelfmeter)
2:0 Tobias Hambloch (48.)
3:0 Sinisa Vascovic   (83.)
4:0 Kevin Dauser  (88.)
4:1 Röttger (89.)

Aufstellung FC Büderich: Rüttgers, Wicher, Wündrich, Arifi, Schlößer, Schäfer, Dauser, Niesen, Hambloch, O. Thederan, Vaskovic

Aufstellung SV Hilden-Nord: Mlitzke, Kurihara, Denizci, Salomon, Cyrys, Tosun, Röttger, Hidimoglu, Ziegler, Schaumburg, Donath

O-TON FC Büderich: "Der FCB ist back. Die Mannschaft lebt noch", waren die Statements des Büdericher Coaches Micky Foehde. Das 6-Punktespiel war in der 1.Halbzeit arm an Torchancen. Die Gäste aus Hilden versuchten mit einfachen Mitteln zu Torgelegenheiten zu kommen. Langer Ball durch den Torwart in den Angriff und dann auf gut Glück vors Büdericher Tor. Bis zum Strafraum klappte dies auch soweit, zum Abschluss kamen die in rot gekleideten Hildener nicht. Die brenzligsten Situationen beschworen die Büdericher durch eigene Aktionen herauf. Zu überhastet ausgeführte Freistöße und Konter nach eigener Ecke, weil der Rückwärtsgang klemmte. Aber auch auf der anderen Seite blieben Chancen Mangelware. Die erste zwingende Chance gab es in der 43.Minute nach einem "Hammerschuss" von Kapitän Benne Niesen den Marcus Mlitzke nicht festhalten konnte. Der einschussbereite Tobias Hambloch wurde durch ein Foul am Torerfolg gehindert. Den fälligen Strafstoß verwandelte Kevin Dauser zur 1:0 Führung.

Die 2.Halbzeit begann wie die 1.Hälfte endete, mit einem Tor. Tobias Hambloch konnte eine Flanke unhaltbar zur 2:0 Führung ablenken. Danach hatte der FCB durch Kevin Dauser mehrfach die Vorentscheidung auf dem Fuß. Entweder scheiterte der junge Büdericher an der Latte (61.) oder nur eine Minute später am Hildener Keeper Mlitzke. Und wäre in der 78. Minute ein abgefälschter Hildener Freistoß nicht an die Latte sondern ins Tor von Marc Rüttgers eingeschlagen, hätte es sicherlich eine heiße Schlussphase gegeben. In der 83.Minute fiel dann aber nach einem schönen Spielzug die Vorentscheidung. Der 10 Minuten zuvor eingewechselte Daniel Hermanns leitete den Angriff mit einem perfekten Steilpass auf Dauser ein, der spielte den Ball in die Mitte zu Sinisa Vaskovic der den mit dem Ball um Torwart Mlitzke dribbelte und zum 3:0 einschob. In der 88. staubte dann Kevin Dauser nach einem Vaskovic Schuss zum 4:0 ab. Das 4:1 (89.)durch Kai Röttgen trübte die Stimmung nicht mehr.

Fazit: Nach einer schwachen Anfangsphase verdienten sich die Büdericher den Sieg auf Grund der 2.Halbzeit.

 

24.03.2008 NGZ Lokalsport

Einfach, aber höchst effektiv


VON DIRK SITTERLE

Auch wenn man sich noch so sehr bemüht, man kann es einfach nicht allen recht machen. Selbst nach dem 4:1-Erfolg (1:0) seines FC Büderich über den SV Hilden-Nord sah Trainer Micky Foehde nicht ausnahmslos in strahlende Gesichter. FC-Keeper Marc Rüttgers hatte noch ein Haar in der Suppe gefunden, klagte: „Ich will nur ein Mal zu null spielen, nur ein einziges Mal …!“

Der Gegentreffer (Röttgen/90.) interessierte den Coach freilich nur am Rande. Er atmete nach dem im Abstiegskampf der Landesliga fast schon überlebenswichtigen Heimsieg erst mal tief durch, ließ die Anspannung mit einem erleichterten „Gott sei Dank“ weichen. Dass seine Fußballer am Montag keine Schönheitspreise abräumten, war ihm dabei ziemlich schnuppe.

„Wir haben heute Karo einfach gespielt“, räumt er lächelnd ein: „Kämpfen und Tore schießen, das sind die Dinge, die in unserer Situation wichtig sind - und sonst gar nichts.“ Natürlich waren ihm die Defizite nicht entgangen, ohne die verletzten Führungskräfte Mike Thederahn und Patrick Barbier geriet die Abwehr gegen einen dieses Mal an Harmlosigkeit kaum mehr zu überbietenden Kontrahenten viel zu häufig - zumeist auch noch selbstverschuldet - in die Bredouille.

„Im hinteren Bereich haben wir Probleme“, gab Foehde zu, wollte sich die gute Laune indes nicht von allzu forscher Kritik verderben lassen. Er richtete seinen Blick lieber auf seine Offensivabteilung, die am Montag mal wieder einen prächtigen Job machte. „Da sehen wir richtig gut aus.“

Wonnig schaute nicht nur er auf die Entstehung des Führungstreffers, der kurz vor der Halbzeitpause einen ansonsten recht unansehnlichen ersten Durchgang adelte: Oliver Thederahn und Kevin Dauser hatten Bene Niesen gekonnt in Position gebracht, den Schuss des Kapitäns konnte Hildens Torhüter Markus Mlitzke zwar parieren, doch weil sein Teamkollege Daniel Salomon kurz darauf den nachsetzenden Tobias Hambloch mit unerlaubten Mitteln an seiner Arbeit hinderte, zeigte der gute Schiedsrichter Fabian Meißner auf den Elfmeterpunkt.

Diese Chance ließ sich Kunstschütze Dauser nicht entgehen (43.). Und die Hausherren blieben dran. Der zweite Abschnitt war gerade vier Minuten alt, da streichelte Hambloch die Kugel nach erstklassiger Vorarbeit von Niesen und Lukas Wicher zum 2:0 in die Maschen.

Die Hildener, in ihren spielerischen Mitteln höchst eingeschränkt (Foehde: „Jeden Spielzug mit einem Pass über gefühlte 85 Meter zu eröffnen, das hat mit Fußball wenig zu tun.“) waren damit eigentlich schon geschlagen. Sie mühten sich zwar redlich, zu viel mehr als einem abgefälschten Freistoß des spielenden Co-Trainers Peter Cyrys ans Gebälk (80.) reichte es aber nicht.

Glanz verbreiteten auch die Gastgeber nur selten - dafür wussten sie, wo am Eisenbrand die Tore stehen: Dausers Salve lenkte Mlitzke noch an die Latte (60.), doch Sinisa Vaskovics 3:0 (83.) - die Vorarbeit kam von Daniel Hermanns und Dauser - und Dausers 4:0 (89.) vermochte er nicht zu verhindern. Danach strahlten alle um die Wette - bis auf einen …

 

17. März 2008 | Home / Lokalsport / Sport im Kreis Neuss / FC Büderich: Rückschlag im Abstiegskampf SPORT im KREIS NEUSS

FC Büderich: Rückschlag im Abstiegskampf

Büderich. Landesligist FC Büderich musste nach zwei Spielen ohne Niederlage im neuen Jahr beim BV 04 Düsseldorf einen Rückschlag im Abstiegskampf hinnehmen. Die Mannschaft von Trainer Micky Foehde verlor mit 2:3 – und das vollkommen verdient.

„Wir haben nur 15 Minuten guten Fußball gespielt, das ist definitiv zu wenig, wenn man ein Spiel gewinnen will“, spielt Foehde auf die Schlussviertelstunde an, als die Büdericher durch zwei Kopfballtreffer von Kevin Dauser (83.) und Konny Schäfer (89.) aus einem 0:3-Rückstand noch einmal ein 2:3 machten. 

Konstantin Schäfers Anschlusstreffer zum 2:3 kam zu spät für den FCB. (Foto: M.I.)

Doch wie die Büdericher überhaupt derart in Rückstand geraten konnten, lässt den Coach am Können seiner Spieler zweifeln. Gegentor Nummer eins kurz vor der Halbzeit resultierte aus einem haarsträubenden Torwartfehler von Marc Rüttgers, Treffer Nummer zwei ging ein Aussetzer von Sebastian Armke voraus.

„Was wir zuletzt alles gut gemacht haben, haben wir heute falsch gemacht“, lautet Foehdes Fazit.

 

10-03-08 NGZ Lokalsport
Wie eine gute Frikadelle

VON DIRK SITTERLE

Klotzen statt kleckern, ist das Motto von Micky Foehde. Und darum hielt sich der Trainer des in der Fußball-Landesliga mutig gegen den Abstieg kämpfenden FC Büderich nach dem 2:2 (1:1) daheim gegen den Linner SV auch nicht mit kleingeistiger Fehlersuche auf. Stattdessen posaunte er seine Sicht der Dinge fröhlich in den regenverhangenen Himmel hinaus: „Das war Abstiegskampf pur! Da war alles drin - wie in einer guten Friko!“

Verbissener Kampf um den Ball auf seifigem Kunstrasen: Nermin Pramenkovic (l.) und Mohamed El Mala nehmen sich den Büdericher Kevin Dauser vor. NGZ-Foto: M. Reuter

Weil die Frohnatur aus dem Ruhrgebiet aber nicht nur ein erklärter Freund griffiger Sprüche ist, wusste er schon direkt nach dem Schlusspfiff, warum seine Mannen zwar die Serie von ungeschlagenen Spielen auf drei ausgebaut, aber nicht gewonnen hatten. „Wir kriegen es einfach nicht hin, einen Vorsprung über die Zeit zu bringen.“ Beim begeisternden 7:5-Schützenfest vor Wochenfrist in Westen wäre die Sache selbst nach einer 5:1- und 6:2-Führung fast noch aus dem Ruder gelaufen, am Sonntag lagen die Hausherren zwei Mal vorne. Das erste Mal nach einem strammen Schuss von Kevin Dauser aus gut 25 Metern (26.). Die Gäste, die kurz zuvor durch David Sfarzetta, der das Leder aus fünf Metern per Kopf über das Gestänge setzte, eine hundertprozentige Gelegenheit ausgelassen hatten, mahnten bei Schiedsrichter René Gröll zwar ebenso heftig wie erfolglos eine dem Tor vorangegangene Abseitsstellung an, übernahmen dann aber beherzt das Kommando.

Büderich verlor im Mittelfeld die Kontrolle über das Spielgeschehen und war gut mit dem einen Gegentreffer vor der Pause bedient. Der allerdings wäre vermeidbar gewesen. Beim Kopfballtor Nezir Göcmens in Höhe der Grasnarbe gaben FC-Keeper Marc Rüttgers und seine Vorderleute keine gute Figur ab (41.).

Auch in Hälfte zwei ging Büderich in Vorlage. Dauser brachte seinen technisch beschlagenen, aber mitunter noch zu zaghaften Kollegen Daniel Hermanns in beste Position und der bugsierte die Kugel nach einem unfreiwilligen Doppelpass mit seinem Teamkameraden Sinisa Vaskovic aus kurzer Entfernung ins Netz (48.). Auch hier wähnten die Linner den Torschützen im Abseits.

In der Folgezeit beschränkte sich der Neuling auf Konter, blieb dabei aber immer gefährlich. Der Ausgleich für Linn war trotzdem ebenso verdient wie vermeidbar. Nach einem Freistoß des ausgewiesenen Spezialisten Hüseyin Yildiz verpassten es die Hausherren nämlich, das Leder trotz mehrerer Möglichkeiten aus der Gefahrenzone zu befördern. Gegen den noch abgefälschten Schuss des guten Fuad El Mala war Rüttgers dann chancenlos (68.).

Die Gäste wollten mehr und wären für ihre Mühen auch belohnt worden, hätte nicht Rüttgers gegen Göcmen in großartiger Manier pariert (85.). Der FC sah sich kurz vor Schluss nach einer Attacke an Vaskovic um einen Strafstoß gebracht.

 

3. März 2008 | Home / Lokales / Rhein Kreis Neuss / Meerbusch / Rhein Kreis Neuss Aktuell / Fußball:

MEERBUSCH / RHEIN KREIS NEUSS AKTUELL

Fußball: Ein Spiel für die Annalen

FC Büderich siegt in Wersten 7:5,
muss nach 5:1-Führung aber zittern.

Büderich. „Meine Nerven liegen blank.“ Nicht nur dem stellvertretenden Vorsitzenden Thomas Küppers lief es gestern nach dem Abpfiff der Landesliga-Partie zwischen Wersten 04 und dem FC Büderich eiskalt den Rücken hinab. Wohl jeder, der dem FCB wohl gesonnen ist, dürfte nach diesem Krimi der Meinung gewesen sein, dass diese 93 Minuten in die Annalen der jungen Vereinsgeschichte eingehen werden.

7:5 gewann der FC Büderich in seinem Bemühen, den Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze wieder herzustellen, beim SV Wersten 04. Sind zwölf Treffer für ein Fußballspiel schon selten genug, vermag der Spielverlauf das mathematisch Merkwürdige sogar noch zu toppen.

Nach der besten Halbzeit des FCB in dieser Saison führte das Team von Trainer Micky Foehde souverän mit 5:1, die Vorentscheidung schien gefallen. Fast jeder Schuss auf das Tor der Düsseldorfer war ein Treffer. Sinisa Vaskovic und zweimal Kevin Dauser hatten nach 17 Minuten einen 3:0-Vorsprung herausgeschossen, ehe die Hausherren durch einen verwandelten Handelfmeter zu ihrem ersten Tor kamen.
Kevin Dauser traf gegen Wersten gleich fünfmal. (Foto: Ingel)

Nach 37 Minuten zeigt auch Vaskovic, dass er aus elf Metern treffen kann. Dauser – wer auch sonst – war im Strafraum gefoult worden, und noch vor dem Pausenpfiff erhöhte der an diesem Nachmittag überragende Spieler auf dem Platz mit seinem dritten Treffer auf 5:1.

Es sollte nicht sein letzter bleiben, denn nachdem Wersten nach 51 Minuten auf 2:5 verkürzen konnte, war es erneut Dauser der den alten Abstand wieder herstellte. Was dann in der Folgezeit passierte, ließ den zunächst vor Freude strahlenden FCB-Anhängern das Grinsen im Gesicht erfrieren. Die nun mit Mann und Maus stürmenden Werstener holten zwischen der 62. und 77. Minute Tor um Tor auf und drängten in der Schlussviertelstunde gar auf den Ausgleich. In der dritten Minute der Nachspielzeit erlöste – na, wer wohl – Dauser die Büdericher mit dem 7:5.

Der FCB hat jetzt nur noch einen Zähler Rückstand auf Rang 13, der im Optimalfall für den Klassenerhalt reichen würde.

03.03.2008
Von Marc Ingel

 

10.02.2008 Pokalspiel
FC Büderich I.  -  SC West I.     2:3 (0:0)

SPORT im KREIS NEUSS

FC Büderich ist gegen Verbandsligist ebenbürtig
Die Mannschaft von Trainer Micky Foehde verlor erst nach Verlängerung mit 2:3 gegen den SC Düsseldorf-West.

Diese brenzlige Situation kann Andreas Wündrich per Kopf klären. (Foto: Ingel)
 
Büderich. Der FC Büderich ist zwar in der ersten Runde des Kreispokals bereits ausgeschieden, konnte den Kunstrasenplatz am Eisenbrand am Sonntag aber erhobenen Hauptes verlassen. Denn gegen den klassenhöheren SC Düsseldorf-West verlor die Mannschaft von Trainer Micky Foehde erst nach Verlängerung mit 2:3.

Zu Beginn schien der Verbandsligist seiner Favoritenrolle gerecht zu werden. In der ersten Viertelstunde brannte es mehrmals lichterloh vor dem Büdericher Tor. Zweimal parierte Keeper Tim Fourberg, einmal rettete der Pfosten. Doch mit zunehmender Spielzeit bekamen die Büdericher das Spiel besser in den Griff.

Nach torloser erster Halbzeit ging der Gast dann direkt nach Wiederbeginn doch in Führung, nachdem der Unparteiische kurz zuvor ein Tor von Sinisa Vaskovic wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt hatte. Aber Kevin Dauser gelang postwendend der Ausgleich. Weitere Treffer gab es in der regulären Spielzeit nicht.

In der Verlängerung ging der SC West mit 3:1 in Führung, obwohl eigentlich die Büdericher die besseren Chancen hatten. Dauser verkürzte noch einmal (111.), doch es blieb beim Sieg für die Düsseldorfer. In der 103. Minute hatte Fourberg einen Handelfmeter inklusive Nachschuss pariert.

Marc Ingel 11.02.2008

 

19. Januar 2008 | Home / Lokalsport / Sport im Kreis Neuss / Fußball: Die Dominanz der Büdericher ist ungebrochen

SPORT im KREIS NEUSS

Fußball: Die Dominanz der Büdericher ist ungebrochen

Bei den Hallen-Stadtmeisterschaften der Junioren sichert sich der FC Büderich gleich vier von neun Titeln.

Meerbusch. Die Jugendabteilung des FC Büderich hat nicht nur quantitativ viel zu bieten, auch qualitativ muss sich der Klub nicht verstecken. Das wurde bei den Meerbuscher Stadtmeisterschaften der Fußball-Junioren in der Forstenberg-Halle unter der Regie des TuS Bösinghoven deutlich.

Der FCB holte sich gleich vier von sieben Titeln. Da kann zumindest die Konkurrenz bei den Mädchen froh sein, dass die Büdericher beim weiblichen Geschlecht bis jetzt noch keine Mannschaft stellen.

A-Junioren: SSV Strümp
Bei den A-Junioren führte allerdings einmal mehr kein Weg am SSV Strümp vorbei, der alle drei Partien klar gewann und sich auch im letzten (End-)Spiel des Turnier-Wochenendes am Sonntagabend gegen den FC Büderich beim 4:1-Sieg als würdiger Titelverteidiger erwies.

B-Junioren: FC Büderich
Der Titel bei den B-Junioren war schnell vergeben, denn es bedurfte nur eines Spieles, um den Sieger zu ermitteln. Dieses gewann der FCB gegen den OSV Meerbusch knapp mit 4:3. Dass es in ganz Meerbusch nur zwei B-Jugendmannschaften gibt, stimmt allerdings schon bedenklich.

C-Junioren: FC Büderich
Vier Spiele, vier deutliche Siege bei einem Torverhältnis von 18:3 – diese Bilanz des FCB bei den C-Junioren spricht Bände. Auch der härteste Konkurrent aus Strümp musste sich dem späteren Turniersieger mit 0:2 beugen.

D-Junioren: FC Büderich
Noch gravierender war der Leistungsunterschied bei der D-Jugend: 10:0 gegen den SSV Strümp, 9:0 gegen Bösinghoven, 7:2 gegen Lank und 4:0 gegen den Zweiten Osterath. Dieser Jahrgang des FC Büderich sucht seinesgleichen.

E-Junioren: ASV Lank
Nicht ganz so dominant trumpften die Lanker bei der E-Jugend auf, dennoch war der ASV das mit Abstand stärkste Team (vier Siege, 15:2 Tore). Das bekam auch der Zweite aus Büderich zu spüren, der mit 1:3 gegen die Lanker den Kürzeren zog.

F-Junioren: FC Büderich
Die einzig wirklich knappe Entscheidung bekamen die Zuschauer bei der F-Jugend zu sehen. Dass die zweite Partie zwischen dem FC Büderich und dem OSV Meerbusch (2:2) dabei so etwas wie das vorweggenommene Endspiel war, ahnte zu Beginn des Turniers wohl noch niemand. Am Ende setzten die Büdericher sich aufgrund der deutlich besseren Tordifferenz durch.

Bambini-Treff: OSV Meerbusch
Bei den kleinsten Kickern wird zwar nicht von Meistern geredet, einen Turniersieger gab es aber natürlich schon. Der heißt in diesem Jahr OSV Meerbusch, was die Osterather zwei taktisch klug herausgespielten 2:0-Siegen gegen Büderich und Lank sowie einem leistungsgerechten 1:1 gegen den Zweiten Strümp zu verdanken hatten.

U17-Mädchen: Adler Nierst
Adler Nierst hat immer noch die beste Mädchenmannschaft in Meerbusch. Zumindest bei der U17, denn in dieser Altersklasse wurde der OSV Meerbusch mit 6:0 mehr als deutlich bezwungen.

U15-Mädchen: OSV Meerbusch
Dass der OSV aber mächtig im Kommen ist, bewiesen die U15-Mädchen aus Osterath, die Nierst dank eines einzigen Treffers den Titel abluchsten.

17.01.2008
Von Marc Ingel

 

15.01.2008 - Rheinische Post

Munteres Toreschießen

Rund 400 Jugendliche kickten um Meerbuschs Fußballkrone und geizten nicht mit Toren: 297 Mal zappelte der Ball im Netz. Die meisten Treffer gingen auf das Konto des vierfachen Titelträgers FC Büderich.

VON CHRISTOPH BAUMEISTER

Der FC Büderich hat seine Vormachtstellung im Meerbuscher Juniorenfußball erneut unter Beweis gestellt. Bei den Jugend-Hallenfußballstadtmeisterschaften, die am Wochenende in der Lanker Forstenberghalle ausgetragen wurden, fuhr der Fusionsclub gleich vier Titel ein. Alles überragend war die Leistung der D-Junioren. Angeführt von Boris Jolitz, der mit sieben Toren bester Torschütze des Turniers war, schoss Büderich seine vier Kontrahenten regelgerecht aus der Halle. 10:0 gegen Strümp, 9:0 gegen Bösinghoven, 7:2 gegen Lank und 4:0 gegen den OSV Meerbusch lautete die beeindruckende Erfolgsbilanz.

B-Junioren schnell fertig
Ähnlich souverän schritten auch die F-Junioren durch ihren Wettbewerb. Nach Startschwierigkeiten (2:2 gegen Osterath) kamen sie ins Rollen und ließen in den folgenden Partien (5:0 gegen Lank, 14:0 gegen Strümp, 8:0 gegen Nierst und 4:0 gegen Bösinghoven) keinen Gegentreffer mehr zu. Als äußert treffsicher erwiesen sich Dominic Abdel-Ahad (14 Tore) und Ruben König (11), die gemeinsam 25 der 33 Tore erzielten.

Bei den C-Junioren gelang es ebenfalls keiner Mannschaft, Büderich eine Niederlage beizubringen. Am dichtesten dran waren der SSV Strümp (0:2) und der ASV Lank (1:3). Ohne Chance waren Bösinghoven (1:8) und Osterath (1:5). Ein Drittel der 18 Treffer gingen auf das Konto des Büderichers Enes Sancaktar.

Der Stadtmeister der B-Jugend war schnell ermittelt. Mit dem FCB und dem OSV hatten sich lediglich zwei Teams gemeldet, so dass es gleich zum Finale kam. In einer spannenden Auseinandersetzung hatte zunächst Osterath die Nase vorn. Doch Büderich drehte den Spieß um und sicherte sich durch den 4:3-Siegtreffer von Oguz Polat seinen vierten Titel.

Der Größte bei den Kleinsten war Paul Dosot von dem OSV. Mit zwölf Toren verbuchte er mehr als die Hälfte der Einschüsse seiner Mannschaft und war damit Garant dafür, dass die Osterather Bambini ganz oben auf dem Treppchen standen. Bei den E-Junioren gab es kein Vorbeikommen am ASV. Die Resultate (6:0 gegen Strümp, 4:1 gegen den OSV, 3:1 gegen Büderich und 2:0 gegen Bösinghoven) sprechen eine deutliche Sprache. Die Torjägerkanone holte mit Falk Bories ebenfalls ein Lanker.

Im entscheidenden Spiel um den Titelgewinn der A-Junioren behielt der SSV gegen Büderich klar mit 4:1 die Oberhand. Marcus Stüben von der SG Lank/Bösinghoven war mit vier Einschüssen bester Torschütze. Die Titel bei den Mädchen teilten der OSV Meerbusch und der FC Adler Nierst gerecht unter sich auf. Das U-17-Endspiel verlief einseitig ­ mit 6:0 setzten sich die Adler durch. Spannender ging es bei den U15-Juniorinnen zu. Jessica Jurkiewicz schoss das goldene Tor zum 1:0-Sieg von Osterath.

Als guter Gastgeber zeigte sich der TuS Bösinghoven. Der überließ den übrigen Vereinen die Siegerpokale und ging als einziger Club leer aus. Zumindest die Verantwortlichen hätten aber für die gute Organisation der neun Turniere eine Auszeichnung verdient gehabt.

Sieger auf einen Blick:

A - Junioren: SSV Strümp
B - Junioren: FC Büderich
C - Junioren: FC Büderich
D - Junioren: FC Büderich
E - Junioren: ASV Lank
F - Junioren: FC Büderich
G - Junioren: OSV Meerbusch

U17 - Mädchen: Adler Nierst
U15 - Mädchen: OSV Meerbusch

 

10. Januar 2008 | Home / Lokalsport / Sport im Kreis Neuss / Hallenfußball: Das Turnier der kleinen Sensationen

SPORT im KREIS NEUSS

Hallenfußball: Das Turnier der kleinen Sensationen

Der TuS Bösinghoven ist Stadtmeister im Hallenfußball. Im Endspiel verliert Adler Nierst mit 0:8. Es war der erste Finaleinzug für die Nierster in der Geschichte der Stadtmeisterschaft.

Meerbusch. Die 23. Stadtmeisterschaft im Hallenfußball glich in diesem Jahr einer sportlichen Wundertüte. Bis auf das einseitige Endspiel, das der neue Titelträger TuS Bösinghoven mit einem 8:0-Kantersieg gegen den Überraschungsfinalisten Adler Nierst für sich entscheiden konnte, geizte das Turnier nicht mit kleinen und größeren Sensationen.

Bereits bei den Gruppenspielen rieben sich viele der 600 Zuschauer in der Sporthalle des Meerbusch-Gymnasiums bisweilen verwundert die Augen. Da kam der hohe Favorit FC Büderich doch zum Beispiel gegen C-Liga-Zwerg Adler Nierst nicht über ein 1:1 hinaus – wobei der Ausgleich in letzter Sekunde nach einem Pressschlag an der Mittellinie der wohl kurioseste Treffer des Tages war.

In der Gruppe B entpuppte sich der OSV Meerbusch als die stärkste Mannschaft. Sowohl der Liga-Konkurrent Strümp (1:4) als auch der Kreisliga-A-Spitzenreiter Bösinghoven (2:4) liefen den Osterathern ins offene Messer. Der TuS qualifizierte sich letztendlich überhaupt nur wegen dieses einen mehr erzielten Treffers für das Halbfinale.

Im ersten Semifinale übernahm der OSV Meerbusch gegen den Außenseiter aus Nierst zwar zu Beginn die Kontrolle, schlich trotz Führung am Ende aber mit einer 2:3-Niederlage vom Platz.

Die Nierster kämpften, standen in der Defensive so sicher wie eben möglich und verließen sich ansonsten auf ihren Torhüter Christian Bodewig (bester Keeper des Turniers) oder vorne auf Goalgetter Florian Müller. Es war der erste Finaleinzug für die Nierster in der Geschichte der Stadtmeisterschaft.

Im zweiten Halbfinale waren die Büdericher zunächst die tonangebende Mannschaft, ein Treffer gelang dem Landesligisten aber nicht. Dafür aber dem TuS: Wiederum in allerletzter Sekunde lupfte Michael Lurz den Ball über den herausstürmenden FCB-Keeper Tim Fourberg zum 1:0 ins Netz.

Das Finale war dann leider das langweiligste Spiel des Turniers. Schnell ging der TuS in Führung, danach brachen die Adler ein. Allein drei Treffer steuerte Markus Kuhl bei, der im Kampf um die Torjägerkrone am Ende aber Kevin Dauser (FCB), der ebenfalls fünf Turniertore erzielt hatte, vom Neunmeterpunkt unterlegen war. Zum besten Spieler wurde der Bösinghovener Roberto Gambino gewählt, der mit einem feinen Heber im Endspiel das letzte Tor des Tages erzielte.   M.I.

  
Die Uhr zeigte noch exakt eine Sekunde Spielzeit an,       Der TuS Bösinghoven feierte ausgelassen den Gewinn der   als Michael Lurz gegen Büderich das 1:0 markierte.          Stadtmeisterschaft.  (Fotos: Marc Ingel)

 

28.12.07 SPORT im KREIS NEUSS
Rückblick 2007/Fußball: FC Büderich hat sich Traum erfüllt

Nach dem Landesliga-Aufstieg der Büdericher wird auch in Osterath und Bösinghoven ausgiebig gefeiert.

Meerbusch. So ein erfolgreiches Jahr hat es im Meerbuscher Fußball noch nicht gegeben. Gleich drei Mannschaften feierten im Frühjahr den Aufstieg in die nächst höhere Klasse. Und es hätten sogar noch mehr werden können.

Die Leistung des FC Büderich stellt den Erfolg der anderen Teams ein wenig in den Schatten. Das Jahr ging im Januar mit dem Sieg bei den Hallenfußball-Stadtmeisterschaften gleich gut los. Im März stürmte der FCB dann durch einen 2:1-Sieg bei Turu Düsseldorf II erstmals die Spitze in der Bezirksliga.

Grenzenloser Jubel herrschte bei den Spielern des FCB nach der gewonnenen Meisterschaft. (Foto: Ingel)

Mit dem 6:4-Erfolg gegen Nievenheim schüttelte man Anfang April den ärgsten Verfolger ab, ehe mit einem 1:1-Zitter-Remis beim DSC die Meisterschaft vorzeitig perfekt gemacht wurde. Die rauschende Aufstiegsfeier auf dem Spielfeld wurde mit der Party nach dem letzten Spieltag im frisch eingeweihten Klubheim fortgesetzt.

In der Landesliga zahlte der FC Büderich dann erst einmal kräftig Lehrgeld. Eine Serie von Niederlagen musste verkraftet werden, ehe das Team von Trainer Micky Foehde gegen Hilden-Nord im September die ersten Punkte einfahren konnte.

Die Büdericher spielten im Verlauf der Hinserie oft gut mit, standen aber nach 90 Minuten meist mit leeren Händen da. Nach dem 3:1 gegen Odenkirchen im abschließenden Spiel des Jahres beträgt der Abstand auf das rettende Ufer vier Punkte – nicht aussichtslos.

Die erste Meerbuscher Mannschaft, die den Aufstieg in ihrer Klasse perfekt machte, war der TuS Bösinghoven in der Kreisliga B. Spielerisch leicht beherrschte die Mannschaft von Trainer Lutz Lenzen die Liga, bereits im April durfte nach einem 4:0 gegen Marathon Krefeld II gefeiert werden.

Der angepeilte Durchmarsch in die Bezirksliga könnte tatsächlich gelingen, denn auch in der Kreisliga A führt der TuS unter dem neuen Coach Wolfgang Jeschke die Tabelle wieder an.

Ebenfalls noch gut im Aufstiegsrennen liegt der OSV Meerbusch, der Bösinghoven wenige Wochen später in die Kreisliga A folgte. Wie sehr man die Liga dominierte, ist am 4:1-Sieg gegen den Vizemeister Viktoria Krefeld abzulesen. Der Rückstand auf den (sicheren) zweiten Aufstiegsplatz beträgt momentan fünf Zähler.

Sieben Punkte sind es beim dahinter rangierenden SSV Strümp, der im Frühjahr ebenfalls lange am Aufstieg in die Bezirksliga schnupperte. Am Ende reicht es nur zu Platz vier. Schlimmer noch: Die zweite Mannschaft aus Strümp musste den bitteren Gang zurück in die B-Klasse antreten.

Fast wären auch dem ASV Lank und dem FC Adler Nierst der Sprung in die Kreisliga B gelungen, doch beide Teams vergeigten den Aufstieg am letzten Spieltag.

Besser machte es zunächst zwar die zweite Mannschaft des OSV Meerbusch, doch am grünen Tisch wurden einem Konkurrenten nachträglich noch Punkte zugesprochen, und der sicher geglaubte Aufstieg wurde der Zweiten wieder aberkannt.

28.12.2007
Von Marc Ingel

 

04.12.07 SPORT im KREIS NEUSS
Fußball: FC Büderich hat in Fischeln Glück des Tüchtigen

Büderich schafft beim Zweiten ein 3:3-Remis.

Büderich. Viel Glück hatte der Landesliga-Aufsteiger FC Büderich im Verlauf der bisherigen Saison nicht gerade. Am Samstag jedoch war das Team von Trainer Micky Foehde mit Fortuna im Bunde. Beim Tabellenzweiten schaffte der FCB ein 3:3-Unentschieden, was aufgrund des großen kämpferischen Einsatzes aber auch nicht unverdient war.

Kevin Dauser brachte seine Mannschaft nach 36 Minuten auf Vorlage von Florian Eichholz in Führung. Mit dem Pausenpfiff kam der Gastgeber durch einen verwandelten Foulelfmeter – Andreas Haas hatte gefoult – zum Ausgleich.

Nach der erneuten Führung durch einen Dauser-Freistoß (48.) schnürte Fischeln die Büdericher in der eigenen Hälfte ein und kam bis zur 60. Minute zu zwei weiteren Treffern. Der Gastgeber hatte diverse weitere Möglichkeiten zu erhöhen, doch statt des fälligen 4:2 markierte Sinisa Vaskovic vier Minuten vor dem Abpfiff das glückliche 3:3.

M.I.

 

WZ 04.11.07 SPORT im KREIS NEUSS

 

FCB verliert Kellerduell

Der Landesligist verliert im Kellerduell bei Giesenkirchen mit 0:2. Nach 25 Minuten gab es einen zweifelhaften Elfmeter für den Gastgeber.
 

Büderich. „Wir waren die bessere Mannschaft, haben auf diesem Radieschenacker aber die falschen Mittel gewählt“, erklärt Micky Foehde.  

Was der Trainer des FC Büderich nach der 0:2-Niederlage beim VfL Giesenkirchen meint: „Mit Schönspielen kommt man gegen so einen Gegner nicht weit. Vielleicht stimmt da bei uns auch einfach beim Personal etwas nicht“, droht der Coach Änderungen im Kader an.

Das Fußball-Drama nahm aus Büdericher Sicht nach 25 Minuten seinen Lauf, als der Schiedsrichter einen zweifelhaften Elfmeter für den Gastgeber pfiff, nachdem Dennis Kluge der Ball an die Hand gesprungen war.

Foto: Auch Kevin Dauser konnte für den FC Büderich eine große Chance nicht verwerten. (Foto: Marc Ingel)

Ähnlich unglücklich ging es dann auch im zweiten Durchgang weiter: In der 53. Minute fälschte Kapitän Benny Niesen einen eigentlich harmlosen Schuss unhaltbar zum vorentscheidenden 0:2 ab. „Ein unberechtigter Elfmeter und ein Eigentor, das passt zu diesem Spiel“, schluckt Foehde.

Die Büdericher selbst hatten drei hundertprozentige Gelegenheiten, doch sowohl zweimal Sinisa Vaskovic als auch Kevin Dauser scheiterten jeweils mehr oder weniger kläglich.  So blieb es bis zum Schluss beim 0:2. „Giesenkirchen hat jeden Zweikampf angenommen, ansonsten zwar nur den Ball nach vorne gepöllt, aber genau so musst du vielleicht auf einem schlechten Platz auch spielen“, analysiert der FCB-Coach.

Da Preußen Krefeld gegen den 1.FC Grevenbroich-Süd gewann, rutscht Büderich auf den vorletzten Platz ab und hat nun wieder drei Punkte Rückstand auf das rettende Ufer.  „Aber die Saison ist noch lang, und das Hoffnungs-Lämpchen erlischt bei uns so schnell nicht“, hat Foehde die Flinte noch lange nicht ins Korn geworfen.

05.11.2007
Von Marc Ingel

 

Ausgabe 2. November 2007     6. Jahrgang
WESTKICK

Die aktuelle Fußballzeitung  zwischen Maas und Rhein

Landesliga Niederrhein, Gruppe 2  -  FC Büderich

Sicherlich nicht zufriedenstellend

 „Im Duell der Aufsteiger wollen wir auch in Giesenkirchen punkten. Das jüngste Spiel gegen Vatangücü macht für dieses Unterfangen berechtigte Hoffnung. Eingedenk der Tatsache, dass Patrick Barbier, Conny Schäfer, Luke Wicher und Tobias Hambloch wieder zur Verfügung stehen, schöpft der Coach wieder neuen Mut. Einzig der Wermutstropfen Mike Thederahn schmeckt etwas bitter. Mike fällt zum dritten Mal in dieser Saison aus. Bleibt zu hoffen, dass ‘Verletzung - Rot - Verletzung’ bei ihm nicht zur Kontinuität wird“, freut sich FC Büderichs Trainer Mickey Föhde (Foto), nach dem jüngsten Erfolg gegen Vatangücü, auf das kommende Spiel gegen Giesenkirchen.

„Bei erfolgreicher Gestaltung und dem Einfahren der drei Punkte summieren sich die eigenen drei Punkte plus der drei nicht geholten Punkte des Gegners zu sechs Punkten. Da das Torverhältnis schon des öfteren in der Endabrechnung wichtig war, ist hier der siebte Punkt zu finden“, rechnet Foehde vor.

Mit dem Start in diese Saison ist Coach Foehde allerdings nicht einverstanden: „Natürlich bin ich nicht zufrieden mit dem bisher Erreichten. Ich gab anfangs einen einstelligen Tabellenplatz zum Saisonziel aus. Dies tat ich nicht in übermütiger Selbstüberschätzung, als vielmehr im Wissen um den Leistungsstand dieser Mannschaft. Blauäugigkeit, Naivität und ein zeitweises Fehlen von zehn Spielern machten die Aufgabe nicht leichter. Wir stehen bisher da, wo wir sind, auch nicht zu Unrecht. Bei Einigen meiner Spieler dauert das Entdecken der neuen Liga halt etwas länger, wobei ich den Jungs keinen Vorwurf diesbezüglich mache. Mit einem Altersdurchschnitt von gerade einmal 21 Jahren muss man hier und da auch einmal Nachsicht walten lassen“,  zählt der Trainer die Probleme auf und verweist darauf, dass „bei uns zu keiner Zeit der Baum gebrannt hat. Die neuen Spieler haben sich hervorragend eingefügt.

Mit Dennis Kluge, Daniel Hermanns, Andreas Haas, Andreas Kindler und Sinisa Vaskovic kamen allesamt prima Kerle zum FCB. Mit Bene Niesen steht mir und Frank Gerhards auch ein Kapitän der Sonderklasse zur Verfügung. Der Weg des FCB wird mittel- und auch langfristig ein guter werden. Hier stimmen Mannschaft, Umfeld und Vorstand“, gibt sich Föhde zuversichtlich.

STS

 

NGZ - Lokalsport 28.10.07

Keine Spur von Abstiegsangst

VON BERND SCHWICKERATH

Jubeln wollte er kaum. Fast war es ihm schon peinlich. Als Giacomo Taibbi rund eine Viertelstunde vor Schluss das Kellerduell der Fußball-Landesliga zwischen dem FC Büderich und dem SC Vatangücü Düsseldorf zu Gunsten der Gastgeber entschied, wäre er wohl am liebsten im Boden versunken. Sicher, er hatte gerade durch sein Tor zum 3:0-Endstand den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze perfekt gemacht und damit nur zwei Minuten nach seiner Einwechselung genau das getan, was ihm Trainer Micky Föhde mit auf den Weg gegeben hatte.

Wirklich stolz auf seinen Treffer war Taibbi jedoch nicht. Wie konnte er auch, war es doch vielmehr ein total verunglückter Pass in die Mitte, der aus Versehen aufs kurze Eck ging und den gerade eingewechselten SV-Torwart Yalcin Kilic noch schlechter aussehen ließ als Taibbi selber.

Foto: Spielentscheidende Personen: Daniel Hermanns (l.) bereitete das 1:0 vor, Florian Eichholz (am Ball) traf zum vorentscheidenden 2:0, Ryota Emorie (r.) sah die Rote Karte.
ngz-foto: l. Berns

Den meisten der rund 250 Zuschauer auf dem Büdericher Kunstrasenplatz war das jedoch ziemlich gleich. Sie freuten sich einfach über den dritten Saisonsieg des Aufsteigers. Auch die Tatsache, dass alleine Kevin Dauser in den Schlussminuten weitere vier (!) gute Möglichkeiten ungenutzt ließ, interessierte herzlich wenig. Denn da war die Partie bereits entschieden. Es waren hingegen die zahlreichen vergebenen Chancen des ersten Abschnitts, die Coach Föhde auch noch nach dem Spiel beschäftigten: „Eigentlich musst du hier mit 4:0 in die Pause gehen. So musst du nachher noch zittern.“

Ob Dauser, Sinisa Vaskovic, der sehr agile Daniel Hermanns oder Florian Eichholz - beste Chancen blieben bereits in den ersten 45 Minuten meist ohne zählbaren Erfolg. Gut, dass der FCB aber schon in der Anfangsphase (7.) getroffen hatte. Hermanns hatte Dauser mustergültig bedient, der aus halbrechter Position trocken zur Führung verwandelt hatte.

In der Folge entwickelte sich ein munteres Spiel mit Torchancen auf beiden Seiten. Keine Spur von Abstiegsangst oder Mauerfußball zum Abgewöhnen beim Spiel des Vorletzten gegen den Letzten. Im Gegenteil: Feine Kombinationen wechselten sich mit guten Defensivaktionen ab. So zum Beispiel vor dem vorentscheidenden 2:0 (45.), als Hermanns den Ball erkämpfte und Dauser auf die Reise schickte, der wiederum Eichholz bediente.

Nach dem Wechsel verlegte sich der FCB auf Konter, ließ die Landeshauptstädter kommen. Doch deren feine Techniker wussten mit dem Plus an Ballbesitz nichts anzufangen, vertendelten meist unnötig kurz vor dem gegnerischen Strafraum. Aber auch Büderich spielte nach der Pause zu hastig. Anstatt mit Ruhe das Spiel aufzubauen, setzten die Gastgeber auf lange Bälle, die meist wirkungslos blieben. Einer dieser langen Bälle führte aber doch noch zum Erfolg - doch darauf war nicht mal der Torschütze stolz.

 

RP-Online -  22.10.2007 Fußball
2:0 – Tönisberg trägt weiter eine weiße Weste

(RP) Der VfL Tönisberg gefällt sich in der weißen Weste. Die Mannschaft von Trainer Frank Goldau ist nach dem 2:0 (0:0)-Sieg gegen den FC Büderich weiterhin als einzige Mannschaft ungeschlagen. Nächste Woche geht es zum Gipfeltreffen beim SV Straelen II.

Der VfL-Erfolg fiel eher in die Kategorie Arbeitssieg, denn Gäste-Trainer Micky Foehde bot an alter Wirkungsstätte eine dichte Defensive auf. Das machte vor allen Dingen Dirk Wallrafen zu schaffen, der als einzige Spitze mächtig ackerte, aber nicht immer die nötige Unterstützung aus dem Mittelfeld erhielt. So hätte der VfL sicher mehr Druck erzeugen können. Chancen gab es im ersten Durchgang nur wenige. Kevin Dauser traf aus halbrechter Position nur das Außennetz (8.) und Wallrafen nach Zuspiel von Björn Tebart mit einer Direktabnahme aus der Drehung nur den Pfosten (9.). FC-Keeper Marc Rüttgers fischte später einen Schuss von Kamill Stetz aus dem Winkel (17.). Tönisberg war spielerisch überlegen und zeigte ansatzweise schönes, schnelles Direktspiel, fand aber keine Lücke. Als die Gastgeber etwas nachließen, kam der Gast auf, und die Partie blieb bis zum Pausenpfiff offen. Nach einem Schuss von Sinisa Vaskovic rettete Valerij Scerbinin vor dem einschussbereiten und immer stärker werdenden Kevin Dauser kurz vor der Linie (28.).

Gülbey Yidigkurt erzielte nach großartiger Vorarbeit von Wallrafen das erlösende 1:0 (56.). Doch damit war die Partie noch lange nicht entschieden, denn die Gäste gaben trotz bescheidener Mittel nicht auf. Erst als Wallrafen das 2:0 erzielte, gaben sie sich geschlagen (73.). Um diesen Treffer gab es noch kurzzeitig Diskussionen, denn der Ball fand ein Loch im Netz. Foehde versuchte es noch mit drei Stürmern, aber Vaskovic zog es vor, sich mit Gelb/Rot zu verabschieden (77.).

Tönisberg: Hechler – Stetz, Rebig, Dartey – Tebart, Wurzler – Lukaschek, Yidigkurt, Kilic (83. Sonnen), Scerbinin – Wallrafen (74. Orlowski).

 

FC Büderich hielt gut mit

 

(-sit) Trotz der 0:2-Niederlage (0:0) des Fußball-Landesligisten FC Büderich an alter Wirkungsstätte beim Aufstiegskandidaten DJK/VfL Tönisberg gab sich Trainer Micky Foehde relativ entspannt. „Die Jungs geben sich ja Mühe“, stellte er fest, „und es ist ja nicht so, als ob die uns aus dem Anzug geschossen hätten. Ich jedenfalls konnte keinen Unterschied zwischen den beiden Mannschaften erkennen“.

Der in akuten Abstiegsnöten steckende Neuling hätte nach gut einer Viertelstunde sogar in Führung gehen können, „ja müssen“, befand Foehde, „das war eine 100prozentige Chance“. Kevin Dauser war in günstiger Position in Ballbesitz geraten, hätte selber den Abschluss suchen oder seinen lauernden Teamkollegen Sinisa Vaskovic bedienen können. Doch die gute Gelegenheit verpuffte ohne zählbaren Erfolg.

Gülbay Yegitkurt eiskalt
Wie das besser geht, stellte nach dem Seitenwechsel der Tönisberger Gülbay Yegitkurt eiskalt unter Beweis. Er nutzte „zwei Stellungsfehler am Stück“ (Foehde) zum 1:0 (55.). Dirk Wallrafen legte in der 75. Minute das 2:0 nach. Und als kurz darauf Vaskovic, der sich gefoult fühlte, aber keinen Freistoß zugesprochen bekam, wegen Meckerns die Ampelkarte sah (77.), war die Partie endgültig gelaufen.

Foehde („Wir haben heute sicher gegen eine bessere Mannschaft verloren.“) hatte die Partie jedoch ziemlich rasch abgehakt. Er blickte schon unmittelbar nach Spielschluss auf das kommende Wochenende, wenn das Kellerduell mit Vatangücü auf dem Plan steht. „Dem gilt jetzt unsere ganze Konzentration.“
 

Lokalsport 24.09.07

Gegner im Missmut vereint

VON DIRK SITTERLE

Bei seinen energischen Vorstößen war Kai Pelzer oft nur durch Fouls zu stoppen.

Hier schreitet Elvir Arifi elfmeterreif zur Tat, Kollege Andreas Kindler schaut zu. NGZ-Foto: H. Jazyk

 

Vor heimischem Publikum geht für die Landesliga-Fußballer des FC Büderich weiter gar nichts. Eine Woche nach dem ersten Saisonsieg in Hilden ging der Neuling auch im vierten Anlauf leer aus, unterlag dem TSV Bayer Dormagen mit 2:3 (1:2).

Die Begegnung schien eigentlich schon nach gut einer Viertelstunde entschieden. Die Gäste waren einfach stärker, zogen bereits in der fünften Minute in Führung. Kai Pelzer, der nach seinem Schien- und Wadenbeinbruch immer besser in Schwung kommt, hatte das Leder in den Strafraum geflankt, Salvatore Franciamore verpasste noch, doch André Grunzel semmelte die Kugel mit Macht ins Netz. Kurz darauf konnte FC-Keeper Tim Fourberg einen Kopfball Franciamores noch von der Linie boxen (12.), aber wiederum nur vier Minuten später verwandelte Sascha Querbach einen von Elvir Arifi an Pelzer verursachten Foulelfmeter.

Dass seine Schützlinge danach jedoch mindestens zwei Gänge zurückschalteten, ärgerte Trainer Uwe Kühn kolossal: „Ich bin stinksauer auf meine Mannschaft. Das ist arrogant und nicht landesligareif.“ Die Hausherren nutzten die Zurückhaltung des TSV, um sich in die Partie hineinzubeißen.

Der fleißige Sinisa Vaskovic (20./32.) und Oliver Thederahn (25.) patzten zunächst noch, aber die Bemühungen dieses Duos waren dann doch von Erfolg gekrönt: Vaskovic lupfte das Spielgerät nach feinem Pass Thederahns über TSV-Torhüter Timo Brandes zum 1:2 über die Linie. Erst danach fanden auch die Gäste wieder Geschmack an planvollen Offensivaktionen, dokumentiert von Pelzer (41.) und Jens Skrzypcyck (45.).

Der Elan des TSV hielt auch noch für die ersten Minuten nach dem Seitenwechsel: Skrzypcyck (48.) und Franciamore (50.) verfehlten knapp, Querbach setzte den Ball an die Latte (51.). Ausgerechnet mit der Roten Karte für Andreas Kindler - der Büdericher rammte Skrzypcyck nach einem an ihm begangenen Foul in einer mehr ungeschickten als bösartigen Aktion zu Boden (56.) - endete die Dormagener Herrlichkeit indes abrupt. In Unterzahl stürmte Büderich mutig nach vorne, köpfte das Leder durch Benedikt Niesen ans Quergestänge (59.) und steckte sogar das 1:3 (Kopfball Pelzer/76.) ungerührt weg.

Zwar reichte es nur noch zum 2:3-Anschlusstreffer von Konstantin Schäfer (83.), trotzdem hielt sich Trainer Micky Foehde mit Kritik sehr zurück. Natürlich hatte auch er missmutig registriert, „dass wir uns die Beine immer wieder selber weghauen“, richtete seinen Blick aber auch auf die nach wie vor höchst angespannte Personalsituation. Die brachte er gewohnt griffig auf den Punkt: „Gib mir die zehn Leuten, die verletzt sind und einen Torwart und ich spiele dir mit diesem Team in der Landesliga. Aber ich bleibe dabei: wir bleiben drin.“

Dem mochte Kühn nicht wiedersprechen, doch war er naturgemäß ohnehin mehr am Auftritt seiner Mannen interessiert. Sein Fazit: „Das war vielleicht unser schwächstes Spiel in dieser Saison, trotzdem hätten wir diesen Gegner abschießen können.“

 

24.09.2007 - Rheinische Post
von Christoph Baumeister

2000 Besucher sahen Stars von morgen

Volksfeststimmung am Samstag in Büderich: Rund 2000 Fans im Stadion am Eisenbrand sorgten beim U16-Länderspiel zwischen Deutschland und Dänemark für eine prächtige Kulisse. Bei strahlendem Sonnenschein trugen die Fußballstars von morgen ihren Teil zum gelungenen Nachmittag bei und siegten hoch verdient mit 3:1 (1:0).

Erfolgreich verlief die Partie auch für den FC Büderich. Der Fusionsclub wurde von allen Seiten mit großem Lob für die Organisation des ersten Länderspiels auf Meerbuscher Boden überschüttet. „Ich muss den Ausrichtern ein großes Kompliment aussprechen. Es war eine tolle Kulisse, das Spielfeld war in einem exzellenten Zustand und auch im VIP-Raum herrschte eine tolle Atmosphäre“, erklärte DFB-U16-Trainer Marco Pezzaiuoli .

Auf der Haupttribüne versammelte sich die Prominenz: Ex-Fortuna-Profi Gerd Zewe, der ehemalige Gladbacher Markus Hausweiler und der Argentinier Rodolfo Cardoso, früher in Diensten des SC Freiburg und HSV, ließen sich die Partie ebenso wenig entgehen wie die Talent-Späher vom FC Chelsea und Ajax Amsterdam.

Die sahen eine deutsche Nationalmannschaft, die loslegte wie die Feuerwehr. In der dritten Minute lupfte Pascal Breier (VfB Stuttgart) den Ball an die Latte. Kurz darauf legte er den Ball im Strafraum quer und Alexander Merkel (VfB Stuttgart) schob den Ball zum 1:0 (17.). ein. „Deutschland, Deutschland“- Rufe schallten durchs Stadion und die zum großen Teil jungen Zuschauer schwenkten stolz die schwarz-rot-goldenen Fahnen.

Kurz vor der Pause verschoss Tim Scheffler einen Elfmeter. Die Gastgeber ließen sich nicht davon beirren. Direkt nach Wiederbeginn erzielte der gerade eingewechselte Christopher Madiangu das 2:0 (43.). „Für einen jungen Spieler ist es etwas Besonderes vor einer solch grandiosen Kulisse zu spielen. Das hat mich beflügelt“, meinte der Spieler von Borussia Mönchengladbach, der weiter wirbelte und und das 3:0 (52.) des technisch besten, Mario Götze, klasse vorbereitete. „Die beiden sind Riesentalente. Aber eigentlich fällt keiner so richtig ab. Der 92er könnte ein goldener Jahrgang werden“, sagte Chelsea-Scout Michael Piwowarski. Cardoso pflichtete ihm: „Da wächst etwas Gutes heran.“ Auch Bürgermeister Dieter Spindler war angetan: „Ich bin begeistert, was die 15-Jährigen schon technisch und athletisch alles drauf haben.“

Büderich gab eine tolle Visitenkarte ab, der DFB stellte dem Ort bereits ein weiteres Länderspiel in Aussicht. Spindler: „Vielleicht kommt beim nächsten Mal ein älteres Nationalteam hierhin.“

 

NGZ Lokalsport vom 24.09.07

Ein Fußballfest

VON PETER BÖTTNER

Das U 16-Länderspiel zwischen Deutschland und Dänemark ließ keine Wünsche offen.

Beim hochverdienten 3:1-Erfolg der DFB-Mannschaft konnte sich vor allem die Gastgeber FC Büderich vor Lobeshymnen kaum retten.

Foto: C. Offermanns


Es hätte nicht besser laufen können. Strahlender Sonnenschein, eine volle Tribüne, ein deutscher Sieg, zufriedene Gesichter allenthalben: Mit der Ausrichtung des Länderspiels Deutschland gegen Dänemark hat sich der FC Büderich fraglos selbst ein Geschenk gemacht.

Rund 2000 Zuschauer wollten am Samstag das Spiel der U16-Auswahlen sehen, das Stadion am Eisenbrand platzte aus allen Nähten. Und der FCB präsentierte sich als toller Gastgeber. „Wir haben hier beste Bedingungen vorgefunden, können den Büderichern nur gratulieren“, lobte Peter Frymuth, Delegationsleiter des Deutschen Fußball-Bundes, in der Pause.

Bei einem DFB-Länderspiel wird nicht viel dem Zufall überlassen. Vom Einmarsch der Fahnenträger bis zur Anzahl der Balljungen, selbst ein Juniorenvergleich unterliegt einem genauen Protokoll. Doch bei Fiona Pförtke, die als Leiterin des Organisationsteams des DFB für die penible Einhaltung des äußeren Rahmens verantwortlich ist, sollten erst gar keine Sorgenfalten entstehen.

Und für die geringfügige Verspätung des Anpfiffs war nicht der FCB, sondern der Busfahrer des deutschen Teams verantwortlich. Der war zwar noch am Vormittag die Route von der Sportschule Wedau nach Büderich abgefahren, doch am Nachmittag steuerte er den Bus zielsicher am Kaarster Kreuz vorbei in Richtung Mönchengladbach.

Erst rund eine halbe Stunde vor dem Anpfiff fuhr die deutsche Mannschaft Am Eisenbrand vor. Dennoch war die Elf von Trainer Marco Pezzaiuoli direkt hellwach, hatte bereits nach wenigen Minuten ihre erste dicke Chance durch den starken Pascal Breier vom VfB Stuttgart. Das Niveau der 15-jährigen Talente ist bemerkenswert. Athletisch bereits weit entwickelt, überzeugt die Mannschaft auch mit taktischer Disziplin und spielerischer Raffinesse.

Rodolfo Esteban Cardoso, ehemaliger Bundesligaspieler beim SC Freiburg, Werder Bremen und Hamburger SV, der als B-Jugendtrainer des HSV auf eine Stippvisite Am Eisenbrand vorbeischaute, war beeindruckt: „Ein super Spiel, da sind einige Talente dabei.“ Nur wenige Meter weiter machte Michael Piwowarski, der gemeinsam mit Rainer Bonhof als Scout für den großen FC Chelsea deutsche Talente beobachtet, eifrig Notizen: „Ich denke, da wächst eine neue Generation guter Spieler heran. Das Nachwuchskonzept des DFB trägt Früchte.“

Und es schießt Tore. Wie beim verdienten 1:0, als Breier seinen mitgelaufenen Vereinskollegen Alexander Merkel bediente, der locker einschob. Wie beim 2:0, als der überragende Christopher Mandiangu (Borussia Mönchengladbach) nach einer feinen Einzelleistung den dänischen Keeper David Jensen umkurvte. Oder wie beim 3:0, das Mario Götze (Borussia Dortmund) mit einem trockenen Schuss ins kurze Eck erzielte.

Und es hätte auch noch öfter im dänischen Gehäuse klingeln können, wenn „wir unsere Chancen sorgfältiger genutzt hätten“, so Trainer Pazzaiuoli, der mit diesem Sieg einen gelungenen Einstand bei der U16 feierte. Von den Dänen war nicht viel zu sehen, sie kamen erst kurz vor Schluss zum schmeichelhaften Anschlusstreffer durch einen verwandelten Elfmeter von Rasmus Jensen.

 „Diese Mannschaft befindet sich auf einem guten Weg“, befand Pazzaiuoli, der nach dem Rücktritt von Jürgen Klinsmann als Assistent von Joachim Löw im Gespräch war. Im Gespräch bleiben wird auf jeden Fall der FCB. Ein erneutes Gastspiel des DFB Am Eisenbrand ist nicht unwahrscheinlich. „Wir wissen jetzt um das Potenzial dieses Vereins“, so Peter Frymuth.

 

 

NGZ Lokalsport vom 24.09.07

Imagegewinn für Verein und Stadt

Meerbusch Das U16-Länderspiel zwischen Deutschland und Dänemark war fraglos ein Glücksgriff für den FC Büderich. Rund 2000 Zuschauer am Eisenbrand fühlten sich bestens versorgt, die Organisation klappte wie am Schnürchen. Und so etwas fällt auf.

Auch beim DFB, der eine lange Warteliste für die Bewerber auf eine Länderspielausrichtung führt. „Wir sind beim Verein und der Stadt offene Türe eingerannt. Das ist nicht selbstverständlich und zeigt besondere Qualitäten“, so DFB-Delegationsleiter Peter Frymuth.

Eine Fortsetzung ist also keineswegs ausgeschlossen. Und auch wenn bereits der U16-Vergleich ein Publikumsmagnet war, beim FCB wird man bereits ein Auge auf ein U18, ein U19-Spiel geworfen haben. „Ich denke, wir haben unsere Visitenkarte abgegeben“, sagt FCB-Sprecher Thomas Feldges, der den Wunsch „unseren Verein, die Stadt und das Umfeld positiv zu präsentieren“, als erfüllt ansieht.

Rund 30 ehrenamtliche Helfer, ein privater Sicherheitsdienst, sowie die Kräfte der Polizei lenkten den Besucheransturm in geordnete Bahnen. Dazu die Sportanlage des FCB, die punktgenau im neuen Glanz erstrahlt. „Dies war natürlich eine wunderbare Wechselwirkung. Ohne das Länderspiel hätten wir die baulichen Maßnahmen im Kassenbereich sicherlich nicht so schnell hinbekommen“, so Feldges.

Lob kam nicht nur von offizieller Seite. Der ehemalige Bundesligaprofi von Borussia Mönchengladbach, Markus Hausweiler, war „positiv überrascht, was ein relativ kleiner Verein bewegen kann“. Bleibt noch der Blick in die Zukunft und auf ein mögliches Wiedersehen mit einer deutschen Nationalmannschaft. Peter Frymuth: „Das fehlende Flutlicht am Rasenplatz schränkt noch die Auswahl ein.“ Dazu Bürgermeister Dieter Spindler: „Wenn sich Investoren finden würden, wären wir erfreut und würden dieses Unterfangen sicherlich unterstützen.

 

 

Rheinische Post - Ausgabe Hilden - 17.9.2007

Fußball: Böser Ausrutscher gegen den Aufsteiger

VON BIRGIT SICKER

RP-Foto: Olaf Staschik

(RP) Hilden-Nord – FC Büderich 1:3 (0:2).
Der Jubel der Büdericher Fußballer kannte keine Grenzen. Mit dem Sieg feierte der Landesliga-Aufsteiger die ersten Punkte überhaupt. Für den SV Nord hingegen brechen nach zwei Niederlagen in Folge schwere Zeiten an. Denn der Trainer war angesichts des desolaten Auftritts seiner Elf sprach- und ratlos. Und ausgerechnet nächsten Sonntag tritt die Mannschaft von Ferdi Stanetzky beim Spitzenreiter SV Straelen II an – der Sturz auf die Abstiegsplätze droht.

Immerhin verbuchten die Norder die erste Chance der Partie. Nach einer Flanke von Peter Cyrys kam Dominik Donath frei zum Kopfball, doch Torwart Tim Fourberg parierte. Das war aber schon das Ende der Hildener Herrlichkeit, denn fortan gab der FC Büderich den Takt an. Micky Foehde bereitet seine Truppe am Wochenende eigens in der Sportschule Hennef auf die Aufgabe vor. Eine Maßnahme, die sich offenbar bezahlt machte.

Nach einer Hereingabe von Konni Schäfer wehrte Marcus Mlitzke den Kopfball von Tobias Hambloch ab. Der Norder Keeper bekam in der Folge noch mehrfach Gelegenheit, sich auszuzeichnen – ohne Mlitzkes Glanzparaden wäre die Niederlage noch deutlicher ausgefallen. Als der Schiedsrichter ein Handspiel von Rudi Nadais mit Elfmeter ahndete, war der Schlussmann jedoch machtlos. Andreas Kindler verwandelte sicher zur Büdericher Führung (12.). Tolle Strafraumszenen blieben danach erst einmal Mangelware. Doch die nächste Chance brachte den Gästen gleich das 2:0 (32.). Schäfer flankte von der linken Seite, Florian Eichholz beförderte das Leder per Kopf ans Lattenkreuz, den Abpraller versenkte Sinisa Vaskovic. Noch vor der Pause verhinderte Marcus Mlitzke gegen Konni Schäfer zwei weitere Einschläge (36./42.).

In der zweiten Halbzeit setzten die Hildener das erste Ausrufezeichen, doch nach einem Querpass von Ali Al Makhloufi traf Rudi Nadais den Ball nicht richtig (49.). 60 Sekunden später verwertete Alfred Ziegler eine Makhloufi-Hereingabe zum 1:2. Die Norder schöpften Hoffnung, aber die erstickte der quirlige Vaskovic im Keim. Einen Vorstoß von Konni Schäfer über die linke Seite wehrte Marcus Mlitzke zwar ab, doch dann stand Vaskovic ganz frei und schob locker zum 3:1 (57.) ein. In der letzten halben Stunde drückten die Platzherren aufs Tempo, doch blieb in der Offensive weiter vieles Stückwerk. Bei den zahlreichen Büdericher Kontern war Schlussmann Mlitzke auf dem Posten.

Hilden-Nord: Mlitzke – Kurihara, Denizci (46. Weingarten), Kremer, Cyrys, Ziegler, Paulsen (46. Aztout), Knüfermann, Al Makhloufi (75. Hidimoglu), Nadais, Donath.

FC Büderich:
Fourberg – Armke, Haas (69. Thederahn), Kindler, Schlösser, Kluge (82. Arifi), Hambloch, Niesen, Eichholz (46. Schmidt), Schäfer, Vaskovic.

Schiedrichter: Robert Küll (Solingen).

Zuschauer: 200.
 

WZ - MEERBUSCH / RHEIN KREIS NEUSS AKTUELL 17.09.2007

Fußball/FC Büderich: Endlich die ersten Punkte

FC Büderich siegt nach starker Leistung in Hilden mit 3:1. Sinisa Vaskovic trifft doppelt.

Büderich.
Der Bann ist gebrochen. Nach fünf vergeblichen Anläufen hat der Landesligist FC Büderich endlich die ersten Punkte eingefahren. Beim bisherigen Tabellenneunten SV Hilden-Nord siegte die Mannschaft von Trainer Micky Foehde vollkommen verdient mit 3:1 (2:0).

Von Beginn an wirkte der Gast engagierter, aber vor allem auch durchdachter in seinen Aktionen als noch in den Spielen zuvor. Resultat der Bemühungen war eine Vielzahl von Torchancen in der Anfangsviertelstunde. Das 0:1 entsprang jedoch einem Handelfmeter, den Andreas Kindler sicher verwandelte. Bis zur Halbzeit blieb der FCB das spielbestimmende Team und wurde für den Einsatz durch ein weiteres Tor von Stürmer Sinisa Vaskovic belohnt (33.), der an der richtigen Stelle stand, als der Ball nach einem Kopfball von Florian Eichholz an die Latte ins Feld zurücksprang.

Nach der Pause wurden die Hildener stärker und kamen nach 50 Minuten auch zum Anschlusstreffer. Doch die Büdericher brachen dieses Mal nicht wie zuletzt so oft ein und verlegten sich aufs Kontern. Bereits sieben Minuten nach dem 1:2 stellte erneut Vaskovic den alten Abstand wieder her.

In der Schlussphase hätten die Büdericher sogar noch höher gewinnen können. Oliver Thederahn und wiederum Vaskovic hatten Großchancen auf dem Fuß, ein Treffer von Kay Schmidt wurde wegen Abseits nicht anerkannt. So blieb es beim 3:1-Sieg für den FCB, der zwar noch nicht den Sprung an das rettende Ufer bedeutet, aber zumindest Anlass zur Hoffnung gibt.

FCB:
Fourberg – Armke, Haas, (O. Thederahn), Kindler, Schlösser, Kluge (Arefi), Hambloch, Niesen, Eichholz (Schmidt), Schäfer, Vaskovic

Büderichs Zweite besiegte in der Kreisliga B den ASC Ratingen-West mit 2:1.

17.09.2007
Von Marc Ingel

 

 

WZ - MEERBUSCH / RHEIN KREIS NEUSS AKTUELL

Fussball: Erstes Länderspiel am Eisenbrand

Am 22. September empfängt das deutsche U 16-Nationalteam Dänemark.

Ballverliebte Vorfreude: Thomas Küppers (l.) und Thomas Feldges (FCB) nehmen Dieter Spindler in die Mitte.

Büderich. Mit bis zu 3.000 Zuschauern rechnet der FC Büderich am Samstag, 22. September, wenn im frisch renovierten Stadion am Eisenbrand mit der Partie zwischen der deutschen und der dänischen U 16-Nationalmannschaft erstmals ein Länderspiel ausgetragen wird.

Nachdem neuer Kabinentrakt, Clubheim und Kunstrasenplatz bereits fertiggestellt sind, soll bis zu diesem Tag auch der Eingangsbereich – momentan noch eine Baustelle – umgestaltet und eines Länderspiels würdig sein, verspricht Bürgermeister Dieter Spindler.

Die deutsche U 16-Auswahl war zuletzt das erfolgreichste DFB-Team überhaupt. „Zehn Siege, darunter auch gegen Frankreich, stehen nur einem Unentschieden gegenüber“, hat Vorstands-mitglied Thomas Feldges recherchiert. Nachdem der FC Büderich lange um die Austragung gebuhlt hat, kam im Frühjahr die Zusage. Stolze 17 Seiten an Auflagen galt es jedoch zunächst zu erfüllen. Dafür ersetzt der Deutsche Fußballbund dem Büdericher Verein im Nachhinein aber auch alle Kosten.

„Wir verstehen die Länderspiel-Vergabe an den FC Büderich vor allem als Dankeschön. Der Verein mit seinen 23 Junioren-Mannschaften ist ein echtes Aushängeschild für uns“, lobt Guido Danek vom Fußballverband Niederrhein (FVN), der als Vermittler aufgetreten ist.

Fans, die sich das Spiel nicht entgehen lassen wollen, sollten nach Möglichkeit mit dem Fahrrad kommen. Zwar sind die Randstreifen der L 30 für das Parken freigegeben, die Straße Am Eisenbrand ist ab Necklenbroicher Straße aber ebenso gesperrt wie der vermeintliche Schleichweg Niederdonker Straße.

Der Eintritt an dem Samstag, Anpfiff ist um 15 Uhr, beträgt 3,00 Euro für den Steh- und 5,00 Euro für den Sitzplatz. Kinder können sich aber zu Gruppen (ab zehn) zusammenschließen und müssen so nur jeweils einen Euro bezahlen. Beim FVN sind noch fast 1.000 Gruppentickets im Angebot (0203 / 77 80 401).

Zwar gehen die Deutschen, die von Marco Pezzaiuoli trainiert werden, als Favorit ins Spiel, „doch gegen die Dänen zu bestehen, ist immer schwer“, warnt Danek, der auch mit dem einen oder anderen Scout von Bundesligavereinen oder gar ausländischen Clubs rechnet. Auf die Hymnen muss man auch nicht verzichten: Die Böhler-Werkskapelle wird auf dem grünen Rasen aufspielen.

13.09.2007

Von Marc Ingel

 

NGZ-Lokalsport 10.9.2007

Widerstandslos abfertigen lassen

VON BERND SCHWICKERATH

Auch Andreas Kindler (hier gegen den Torschützen David Breitmar) war mit den Düsseldorfern überfordert. Sein FC Büderich verlor mit 0:3 gegen den BV 04. ngz-foto· l. berns

Im Stadionkiosk hängt er stolz an der Wand - der Bilderrahmen mit der Erinnerung an bessere Zeiten. „Bezirksliga-Meister 2007“ steht über dem Mannschafts-foto, das noch keine drei Monate alt ist.

Doch es wirkt wie ein Bild aus grauer Vorzeit. Die Realität in Büderich sieht anders aus. Rund 50 Meter sind es von dem kleinen Kiosk bis zum Spielfeld. 50 Meter, die momentan zwei Welten trennen. Der FC Büderich spielt nun in der Fußball-Landesliga.

Doch der FC Büderich der Saison 2007/08 hat so gut wie gar nichts mehr zu tun mit der Mannschaft, die noch vor kurzer Zeit Zuschauer, Presse und Verantwortliche des FCB schwärmen ließ. Denn Schwärmen ist momentan eher nicht an der Tagesordnung.

Fünf Spiele ist die neue Saison gerade einmal alt. Fünf Spiele, in denen der FC nicht mal einen Punkt einfahren konnte. Neuestes Beispiel war das hochverdiente 0:3 gegen den BV 04 Düsseldorf. Selbst FCB-Coach Micky Foehde konnte sich den neuerlichen Totalausfall seiner Mannen nicht erklären: „Wir arbeiten die ganze Woche auf dieses Spiel hin und was passiert dann? Wir sind wie ein Pfingstochse, der sich absolut widerstandslos ins Schlachthaus zerren lässt.“ In der Tat hatten sich die Gäste aus der Landeshauptstadt für den Auswärtssieg nicht sonderlich ins Zeug legen müssen.

Lediglich eine Durchschnittsleistung reichte den Herren in rot und schwarz für drei Punkte. So wie in Minute fünf, als Ricardo Garcia Torres bereits mit dem 1:0 zur Stelle war. Oder nur 25 Minuten später, als sich keiner der vier Büdericher Abwehrspieler genötigt sah, David Breitmar anzugreifen, der das Leder aus spitzem Winkel in die Maschen schoss.

Doch anstatt mit wütenden Gegenangriffen auf den Anschluss zu drängen, versagten die Hausherren komplett. Fehlpässe, Ungenauigkeiten, fehlender Biss, Stellungsfehler - die Liste der Büdericher Verfehlungen hatte alles, was einen Trainer zur Weißglut bringt.

Zwar gab es hier und da ordentliche Ansätze, doch sobald der Ball auch nur in die Nähe des Gästetors kam, fiel den FC-Offensivkräften gar nichts ein. Nicht ein kluger Pass, nicht eine mutige Einzelaktion - Bernd Westekus im BV-Gehäuse hätte sich auch ein Buch mit nehmen können. Das 3:0 durch den eingewechselten Benjamin Schäfer (69.) besiegelte die Niederlage endgültig. Dabei hatten die Gastgeber sogar noch Glück: Schiedrichter Krupic verweigerte dem BV zwei ganz klare Handelfmeter und ein blitzsauberes Fallrückziehertor.

Doch das konnte Foehde auch nicht mehr glücklich stimmen: „Wenn ich die Jungs frage, ob sie genug dafür getan haben, nicht als Verlierer vom Platz zu gehen, müssen mich mindestens neun Spieler anlügen.“


 

NGZ-Lokalsport 2.9.2007

Bitter, bitterer, FC Büderich

VON DIRK SITTERLE


Fußball kann so grausam sein. Micky Foehde weiß das nur zu genau, und trotzdem tat er sich nach der bitteren 0:1-Niederlage (0:0) des FC Büderich beim Linner SV schwer, direkt die richtigen Worte zu finden.

Minuten nach dem Schlusspfiff versuchte er seine nach dem Aufstieg in die Landesliga nun vier Mal in Folge geschlagenen Kicker aus dem tiefen Tal der Tränen zu holen. Mit festem Blick in die leeren Gesichter des auf dem holprigen Rasen kauernden aktiven Personals sprach er mit leicht bebender Stimme Worte des Trosts: „Kopf hoch, Männer!

Wir haben gegen einen Gegner, der aufsteigen will, eine Topleistung geboten. Wir gucken nach vorne.“ Doch so ganz glauben konnte gestern wohl selbst der 47-Jährige nicht an seine Botschaft. Denn ganz leise schob er nach: „Wenn du selbst mit so einer Leistung wie heute verlierst, wird’s schwer …“

Das ganze Dilemma des Neulings machte die 85. Minute deutlich: Da verhängte der in seinen Entscheidungen nicht immer glückliche Schiedsrichter Marcel Schneider einen höchst umstrittenen Freistoß gegen die Gäste direkt an der Strafraumgrenze. „Eigentlich ist unser Spieler gefoult worden“, stellte Foehde ärgerlich fest. Linns zur Vollstreckung herbeigeeilten Kapitän Ilhan Uyma interessierten derlei Einwände natürlich nicht die Bohne.

Sein von der Mauer auch noch unhaltbar abgefälschter Schuss schlug hinter Büderichs verzweifeltem Keeper Tim Fourberg im Netz ein. Das wiederum brachte Mike Thederahn, dem die dem Freistoß vorangegangene Regelwidrigkeit zur Last gelegt worden war, derartig auf die Palme, dass er sich zu einer prompt mit der Roten Karten bestraften Schiedsrichterbeleidigung hinreißen ließ. Der vierte Platzverweis für den FC Büderich im vierten Spiel in neuer Umgebung.

Doch selbst dezimiert stellten die Gäste das bessere Team, hätten um ein Haar sogar noch ausgeglichen. Zwei Minuten vor dem Ende rettete Muzaffer Kalayli gegen den kurz zuvor eingewechselten Kay Schmidt auf der eigenen Torlinie. Auch in den Minuten davor war Linn den Beweis fast vollständig schuldig geblieben, zu den ganz heißen Aufstiegsaspiranten zu gehören.

Die von Sebastian Armke, Mike Thederahn, Andreas Kindler und Andreas Haas gebildete Viererkette vor Fourberg geriet nur selten in Verdrückung. Richtig gefährlich wurde ihnen lediglich Thomas Kochanek: Er hämmerte das Leder ans Aluminium (16.), seinen Kopfball fischte Fourberg gekonnt aus dem Eck (80.).

Die besten Chancen für den FC boten sich Benny Niesen (28./44.) und Sinisa Vaskovic (45.). Foehde: „Wir waren über 90 Minuten die bessere Mannschaft.“ Trotzdem hätte er liebend gern mit dem LSV getauscht.


Aus der Homepage der SPVGG Odenkirchen 19.8.2007
 

FCB verlor 0:4 in Odenkirchen


Foehde: "Danke, dass ihr es bei vier Toren habt bewenden lassen.
 

Nach dem Schlusspfiff eilte Gästecoach Micky Foehde schnell in die Kabine. Allerdings nicht in die seines FC Büderich, sondern in die der "Ersten" und sagte: "Danke, dass ihr es bei nur vier Toren habt bewenden lassen, ihr hättet doppelt so viele schießen müssen". Ein sicher nicht alltäglicher Auftritt eines Trainers in der Kabine des Gegners. Dass der Büdericher Übungsleiter aber die Wahrheit gesprochen hatte, darüber waren sich alle einig an der Beller Mühle, denn der Aufsteiger aus dem Rhein-Kreis Neuss war mit "nur" vier Gegentoren am Ende mehr als gut bedient.

Dabei hatten die Gäste gar nicht schlecht in die Partie gefunden und drängten zunächst mit Macht auf das Tor der Platzherren aus Odenkirchen. Offensichtlich waren die Büdericher aber gedanklich noch in der Bezirksliga, denn nur das Spiel nach vorne verlief recht ansehnlich. In der Defensive sollte es dann wohl der liebe Gott richten, denn die Abwehr der Büdericher war löchrig wie ein Schweizer Käse. Nach knapp zwanzig Minuten hatte es daher bereits auch folgerichtig zweimal in deren Tor eingeschlagen, denn Sandi Barth und Timo Lenzen waren vom stark aufspielenden Mohamed Chaibi auf die Reise geschickt worden und vollendeten kaltschnäuzig zur Odenkirchener Führung. In der Folgezeit erspielte sich die "Erste" weiterhin Feldvorteile, aber ein Treffer gelang nur noch Benny Burda, der mit dem Pausenpfiff das 3:0 erzielte.

Auch nach dem Seitenwechsel versuchten die Blau-Weißen Büdericher eifrig mitzuspielen, was sich allerdings als fatal erwies. Odenkirchen konterte eiskalt und Sandi Barth erzielte seinen zweiten Treffer. Sandi Barth war auch an der nächsten mitentscheidenden Situation beteiligt. Wiederum war er der Büdericher Abwehr auf und davon gegangen. Gästekeeper Rüttgers war weit aus seinem Kasten geeilt und langte daraufhin im Mittelfeld ordentlich dazwischen, brachte Barth zu Fall und sah völlig zu Recht die Rote Karte. Danach erspielten sich die Platzherren noch mehrere hochkarätige Torchancen, aber Halit Topcu, Ulli Harrison und Yannick Peltzer vergaben diese leichtfertig. In der Schlussminute traf Benny Burda mit einem Kopfball nur noch die Latte des Büdericher Tores.

 

WZ - MEERBUSCH / RHEIN KREIS NEUSS AKTUELL 14.08.2007

Junioren-Fussball: Alles für eine gute Nachbarschaft


Der Flughafen hat ein Turnier für Jugendfußballer aus Nachbargemeinden organisiert. Der FC Büderich schneidet gut ab.
 

Die Büdericher E-Junioren (l.) schlugen Lohausen mit 1:0. Foto: Ingel

 

Büderich. Den Flughafen als Nachbarn zu haben, ist nicht immer leicht. Davon können lärmgeplagte Anwohner des Düsseldorfer Airports ein leidvolles Liedchen singen. Der wiederum tut vieles, um in einem freundlicheren Licht zu erscheinen. Dafür gibt es das Nachbarschaftsteam, dessen Mitglieder sich – argumentativ bestens geschult – zur Not auch schon mal einer Übermacht von Kritikern stellen.

Doch Werbung für den Flughafen zu machen, das geht auch anders. So hat der Airport vor zwei Jahren nicht nur die Patenschaft für die D-Jugend des FC Büderich übernommen und die kleinen Kicker mit schicken Trikots ausgestattet, sondern dem FCB auch mit einer Spende für das neue Klubhaus unter die Arme geholfen.

Drei Vereine ermitteln in vier Altersklassen ihre Meister
Damit nicht genug, richtete der Flughafen am Samstag zum zweiten Mal den „International Cup“ aus, ein Jugend-Fußballturnier ausschließlich für Vereine, die ihr Klubgelände in direkter Nachbarschaft haben. Und so spielten im Stadion am Eisenbrand die Teams des FC Büderich aus Meerbusch, des ASV Tiefenbroich aus Ratingen sowie des SV Lohausen aus Düsseldorf in vier Juniorenklassen ihre jeweiligen Sieger aus.

Für das Rahmenprogramm mit Torwandschießen, Hüpfburg oder Kinderschminken wurden unter anderem auch Auszubildende des Flughafens herangezogen. Die mussten in einer derart freundlichen und aufgelockerten Atmosphäre nicht befürchten, dass ihnen plötzlich aufgebrachte Fluglärmgegner gegenüber stehen.

D-Junioren des FCB überzeugen mit zwei deutlichen Siegen
Sportlich lief es für den Gastgeber besonders bei den älteren Jahrgängen gut. Sowohl die D-Junioren des FCB als auch die Büdericher E-Jugend ging als Sieger aus dem Turnier hervor. Der SV Lohausen gewann bei den Bambini und der F-Jugend. Beeindruckend war vor allem der Siegeszug der Büdericher D-Junioren, die einem 8:0-Erfolg gegen Lohausen einen 4:1-Sieg gegen Tiefenbroich folgen ließen.

14.08.2007
Von Marc Ingel


NGZ-Online - Lokalsport 10.8.2007

1. FC-Süd siegt zum Auftakt

VON DIRK SITTERLE

Der erste Auftritt einer Meerbuscher Fußball-Mannschaft in der Landesliga nach 31-jähriger Abstinenz endete mit einer Niederlage. In einer intensiv geführten Partie unterlag der FC Büderich am Donnerstagabend im heimischen Stadion am Eisenbrand vor mehr als 300 Zuschauern dem 1.FC Grevenbroich-Süd mit 1:2 (0:1).

Auch wenn sich die selbst in Unterzahl - Dennis Kluge hatte nach gut einer Stunde wegen einer „Notbremse“ gegen Save Spasovski die Rote Karte gesehen - aufopferungsvoll kämpfenden Hausherren einen Punkt redlich verdient gehabt hätten, ging der Sieg der Schloss-Städter aufgrund der Vielzahl bester Einschussgelegenheiten letztlich wohl in Ordnung.

Die Gäste waren auf dem vom Dauerregen nahezu unbeeinträchtigt gelassenen Kunstrasen ins Match gestartet, als gäbe es kein Morgen mehr.

Nach einer Viertelstunde hatten sie durch Tobias Willkomm (1./9.), Marcel Wilms (10.), Sinisa Spasovski (14.) und Save Spasovski, der das Leder nach feiner Einzelleistung von Marius Schoenen an den Pfosten setzte (15.), schon fünf erstklassige Chancen vergeben.

Gut für den gerade in der Abwehr unter argen Personalproblemen leidenden Neuling, dass sein Torhüter Marc Rüttgers auf der Linie ein Meister seines Fachs ist.

Erst in der 26. Minute gelang Robert Niestroj nach gekonnter Vorarbeit von Michael Eckholz der längst fällige Führungstreffer. Trotzdem unkte Trainer Thomas Bahr in der Halbzeitpause: „Hoffentlich rächt sich das hinterher nicht, dass wir so viele Dinger vergeben.“

Seine Schützlinge ließ das offenbar unbeeindruckt. Wie der klug von Tobias Willkomm eingesetzte Save Spasovski kurz nach Wiederbeginn erneut an Rüttgers scheiterte, wirkte fast schon überheblich.

Die Strafe folgte auf den Fuß. Der starke Kevin Dauser, der schon vor dem Seitenwechsel mit einer krachenden Freistoß-Salve für Gefahr gesorgt hatte, knallte die Kugel in der 54. Minute mit überragender Schusstechnik aus spitzem Winkel zum Ausgleich in die Maschen.

Der FCB, für den kurz darauf Patrick Barbier gegen Tayfun Kula auf der eigenen Torlinie retten musste (60.), kam gegen die danach ausgepowert wirkenden Gäste trotz Unterzahl besser ins Spiel, wurden für ihren Mut jedoch nicht belohnt.

Im Gegenteil. Jetzt patzten sie vor FC-Keeper Alexander Lüpges - und standen nach Kulas Treffer zum 2:1 (84.) am Ende mit leeren Händen da.


WZ SPORT im KREIS NEUSS 10.8.2007

Fußball/FC Büderich: Landesliga-Premiere verpatzt


Der FC Büderich unterliegt dem 1. FC Grevenbroich-Süd mit 1:2. Ab der 60. Minute musste der FCB nach einer knallroten Karte für Dennis Kluge (Notbremse) mit zehn Mann auskommen.
 

Kevin Dauser (r.) war zwar bester Büdericher Feldspieler,
hat das Kopfballspiel aber offenbar nicht erfunden.
Arthur Wacker klärt. (Fotos: Ingel)


Büderich. Aufsteiger FC Büderich hat seine Landesliga-Premiere verpatzt. Ein Punktgewinn wäre bei der 1:2-Niederlage gegen den Vorjahressiebten 1. FC Grevenbroich-Süd aber durchaus im Bereich des Möglichen gewesen.

Ab der 60. Minute musste der FCB nach einer knallroten Karte für Dennis Kluge (Notbremse) mit zehn Mann auskommen, entdeckte in der Folgezeit aber sein Kämpferherz und war, angefeuert von 300 Fans, in der Schlussphase dem Ausgleich nahe.

Spielansetzung für den FCB unglücklich
Unglücklich waren die Verantwortlichen des Gastgebers bereits vor dem Anpfiff. Dass der Gruppenleiter das Kreisderby zum Auftakt der Saison ausgerechnet auf einen Donnerstagabend vorverlegt hatte – aus welchem Grund auch immer – dürfte den Büderichern mit Sicherheit einige hundert Zuschauer gekostet haben.

Erschwerend hinzu kamen das schlechte Wetter und die Verlegung auf den für die Zuschauer unattraktiven Kunstrasenplatz. Dass dennoch knapp 300 Anhänger den Weg an den Eisenbrand fanden, spricht für eine sich entwickelnde Euphorie, die den FCB hoffentlich durch die Saison tragen wird.

Zu Beginn der Partie zahlten die Hausherren Lehrgeld. Die routinierten Grevenbroicher schüttelten die über die gesamte Spielzeit wenig sattelfeste Abwehr der Büdericher gehörig durcheinander und erarbeiteten sich eine Chance nach der anderen. Erst ein Freistoß von Kevin Dauser an den Außenpfosten weckte die Mannschaft von Trainer Micky Foehde auf.

Es war dennoch der Gast, der durch Robert Niestroj, der eine Tiefschlafphase in der Büdericher Abwehr eiskalt ausnutzte, nach 26 Minuten in Führung ging.

Marc Rüttgers vereitelt mit Glanzparaden viele Chancen
Aber der FC Büderich war jetzt definitiv in der Landesliga angekommen, konnte das Spiel ausgeglichener gestalten, musste sich aber immer wieder auf seinen besten Mann an diesem Abend, Keeper Marc Rüttgers, verlassen, der insgesamt mindestens ein halbes Dutzend Großchancen der Gäste durch Glanzparaden vereitelte.

Kurz vor dem Seitenwechsel scheiterte Neuzugang Sinisa Vaskovic erneut am Außenpfosten. Nach 55 Minuten war dann aber die Zeit gekommen für das erste Landesligator der Büdericher: Eine Flanke von Oliver Thederahn segelte über die Gäste-Abwehr hinweg auf den Fuß des starken Kevin Dauser, der aus spitzem Winkel zum 1:1 einschoss.

Die größte Chance zum Siegtreffer verpasste erneut Vaskovic (80.), dessen Schuss Sinisa Spasovski von der Linie kratzte und fast ins eigene Tor beförderte. Doch es war auf der Gegenseite Spasovski Bruder Save, der letztlich das siegbringende Tor fünf Minuten vor dem Abpfiff erzielen sollte.

In der dramatischen Nachspielzeit wäre Süd-Keeper Alexander Lüpges fast noch eine Eigentor unterlaufen, aber es blieb beim alles in allem verdienten 2:1 für die Gäste.

FCB: Rüttgers – Kluge, Wicher, Haas, Barbier, Hambloch (Schäfer), Dauser, Niesen (Hermanns), Schmidt (Eichholz), O.Thederahn, Vaskovic

11.08.2007
Von Marc Ingel


 

WZ MEERBUSCH / RHEIN KREIS NEUSS AKTUELL 8.8.2007

Büderich: Den Kader sinnvoll ergänzt


Nach dem Aufstieg in die Landesliga gilt das Augenmerk beim FC Büderich zunächst einmal dem Klassenerhalt.



Die Aufstiegsfeierlichkeiten im Mai gingen auch an Micky Foehde (l.) nicht spurlos vorbei. Mike Thederahn kehrt zum FCB zurück. Fotos: Ingel

Büderich. 81 Tage sind vergangen, seitdem es im Stadion am Eisenbrand um Punkte und Tore ging. Morgen endet die fußballlose Zeit endlich, wenn der Aufsteiger FC Büderich zum Auftakt der Landesliga-Saison in einem vorgezogenen Spiel den 1. FC Grevenbroich-Süd empfängt. Für die Meerbuscher Fans ist es eine Rückkehr zu längst vergangenen Zeiten. In der Saison 1975/76 gab es zuletzt Landesliga-Flair, als die damalige Tura den bitteren Weg in die Bezirksliga antreten musste.

Für den Fusionsclub FCB ist es ein sportlicher Meilenstein. Nach dem Bezirksliga-Aufstieg 2004 ernteten die Büdericher im Mai mit dem Aufstieg in die Landesliga die Früchte des konsequenten Neuaufbaus. Die gelungene Mischung aus jungen, hungrigen Spielern und einigen erfahrenen Akteuren, von den der überwiegende Teil in Büderich wohnt, führte zu einer hohen Identifikation der Anhänger mit dem Team.

Verpflichtung von Foehde war eine Glücksgriff
Einen gewaltigen Schritt nach vorne machte der FCB im Vorjahr mit der Verpflichtung von Coach Micky Foehde. Er verstand es, das vorhandene Potenzial optimal zu nutzen und eine echte Mannschaft zu formen. Foehde beherrscht die einfache Fußballsprache und ist bei Mannschaft wie Zuschauern gleichermaßen beliebt. Mit Sprüchen wie „Fußball im Konjunktiv ist Kappes“ trifft der 47-jährige Schalke-Fan oft des Pudels Kern.

Sämtliche Leistungsträger wie der vielumworbene Kevin Dauser, Kapitän Benny Niesen oder der unermüdlich rackernde Patrick Barbier bleiben dem FC Büderich erhalten. Den Kader komplettieren die Neuzugänge Daniel Hermanns (BV 04), Andreas Haas (Niersquelle Kuckum), Sinisa Vaskovic (1. FC Grevenbroich-Süd), Dennis Kluge (SV Hilden-Nord) sowie Rückkehrer Oliver Thederahn (BV 04). „Mit den neuen Spielern sind wir viel ausgeglichener besetzt“ freut sich Senioren-Obmann Thomas Feldges.

Leidensfähig mussten die Zuschauer bei so manchem Spiel in der Vorbereitung sein. Doch Foehde blieb seiner Linie treu. Keines der Testspiele wurde ergebnisorientiert ausgetragen, und so mancher Spieler fand sich auf einer ungewohnten Position wieder.

„Die Vorbereitungszeit dient nun mal zur Vorbereitung. Da ist das Ergebnis uninteressant“, erklärt Foehde. Auch die 1:2-Niederlage gegen den Ortsrivalen OSV Meerbusch (Kreisliga A) weiß er zu relativieren: „Da waren wir schlicht schlecht. Die Osterather haben in der Defensive ordentlich gespielt, wir dagegen keine landesligataugliche Leistung abgeliefert.“

Von Marc Ingel, 7. August 2007


Donnerstag, 19 Uhr, Eisenbrand: FC Büderich – 1.FC Grevenbroich-Süd

Presseinfo von Düsseldorf International 7.8.2007

Start frei für den Nachwuchs!

Jugend lässt beim „2. Düsseldorf International Cup“ die Bälle fliegen

Beim zweiten „Düsseldorf International Cup“ dreht sich am Sonntag, 12. August, alles um’s runde Leder. Beim Fußballturnier für Jugendmannschaften aus der Flughafenumgebung, das das Nachbarschaftsteam des Airports organisiert hat, erwarten die Zuschauer jede Menge spannende Spiele und ein buntes Rahmenprogramm. Drei Vereine mit jeweils vier Jugendmannschaften werden im Büdericher Stadion am Eisenbrand von 11:00 bis 16:00 Uhr die Bälle fliegen lassen. An Bord sind die Bambinis sowie die F-Jugend-, E7- und D11-Mannschaften des Lohausener Sportvereins aus Düsseldorf, des ASV Tiefenbroich aus Ratingen und des FC Büderich aus Meerbusch.

„Nach der gelungenen Premiere im letzen Jahr freuen wir uns, dass wir uns jetzt erneut gemeinsam mit Vereinen aus der Nachbarschaft für die Nachwuchsförderung engagieren können“, sagt Veronika Bappert, Leiterin des Bereiches Nachbarschaftsdialog am Airport. „Der Flughafen ist im Rahmen des Nachbarschaftsdialogs Sponsor und Organisator des Turniers. Die teilnehmenden Vereine wechseln sich mit der Ausrichtung ab“, so Veronika Bappert. Im vergangenen Jahr hatte die D-Jugend des Lohausener Sportvereins den Wanderpokal vor heimischer Kulisse gewonnen. Der diesjährige Sieger erhält den Cup aus den Händen von Flughafengeschäftsführer Thomas Schnalke.

Auch am Spielfeldrand bieten die Vereine und der Flughafen, darunter auch Auszubildende des Airports, ein buntes Programm. Wer möchte, kann sein Ballgefühl an einer Torwand ausprobieren. Unter dem Motto „Kick and Buy“ nimmt jeder, der trifft, an der Verlosung eines Gutscheins für die Airport Arkaden im Wert von 100 Euro teil. Darüber hinaus lassen Hüpfburg, Kinderschminken und weitere Attraktionen auch bei den kleinen Besuchern keine Langeweile aufkommen. Spieler und Zuschauer können es sich zwischendurch am Grillstand oder an der Kuchentheke schmecken lassen. Der Tageserlös fließt dabei in voller Höhe in die Jugendarbeit des ausrichtenden Vereins.

Bereits vor zwei Jahren hatte der Airport die mittlerweile sieben Jahre andauernde Zusammenarbeit mit dem FC Büderich erheblich ausgebaut und die Patenschaft für die Fußball-D-Jugend des Vereins übernommen. Düsseldorf International trägt beispielsweise die Kosten für Trikots und die weitere Ausrüstung der jungen Fußballer. Darüber hinaus unterstützte der Flughafen mit einer großzügigen Spende auch den Bau des neuen Vereinsheims des FC Büderich, das im vergangenen Jahr offiziell eingeweiht wurde.

Der zweite „Düsseldorf International Cup“ auf einen Blick:

Was:                         Fußballturnier des Düsseldorfer Airport für
                                  Jugendmannschaften aus der Flughafenumgebung

Wann:                      Sonntag, 12. August, 11:00 bis 16:00 Uhr

Wo:                           Am Eisenbrand 45 40667 Meerbusch

Wer:                          Bambinis sowie die F-Jugend-, E7- und D11-Mannschaften des Lohausener Sportvereins aus Düsseldorf, des ASV Tiefenbroich aus Ratingen und des FC Büderich aus Meerbusch

Aktionen:                  Hüpfburg, Torwandschießen, Verlosung und vieles mehr


 

Extra-Tipp Meerbusch


Sonntag, 05.08.2007


 

RP Sonderseite 30.7.2007: Fußball-Experten unter sich

Schaut her, wir sind die wahren Kenner!“ Die Nachwuchskicker des FC Büderich erklären, warum Bayern Meister wird, „Poldi“ zu Bremen wechseln muss und Gladbach nicht in die erste Liga aufsteigt.

Von Stefanie Sandmeier

Wenn Kevin Rudolph etwas beim FC Schalke 04 zu sagen hätte, er hätte die fußballfreie Zeit ge-nutzt, um „vernünftige Spieler“ zu kaufen. Denn das Herz des Zehn-jährigen hängt an „Blau-Weiß“, und deshalb kann er die Einkaufspolitik seines Lieblingsvereins über-haupt nicht verstehen. „Wenn wir den Lincoln schon verkaufen mussten, dann hätten Mirko Slomka und Andreas Müller für Ersatz sorgen müssen“, sagt der E-Jugendliche des FC Büderich. „Ivan Rati..., äh... Rajki..., ach quatsch, Rakitic kann den Brasilianer jedenfalls nicht ersetzen.“ „Stimmt“, unterbricht ihn Moritz Wienolt. „Der ist doch noch viel zu jung, um auf dieser Position spielen zu können. Und deshalb werdet ihr Schalker in diesem Jahr wieder nicht Meister.“

Mit Aussagen wie diesen erntet der Neunjährige kräftigen Applaus bei seinen Mannschaftskameraden. Denn Schalke gönnen nur die wenigsten der Nachwuchskicker den Deutschen Meistertitel. Und auch Stuttgart und Bremen haben nach „Experten-Meinung“ in dieser Saison keine Chance auf die Schale. „Der VfB hat einfach zu schlecht eingekauft“, meint Moritz Kemmer. „Und Bremen fehlen gute Stürmer. Torgefährliche Angreifer, von denen Bayern viel zu viele hat.“

„Stimmt, deshalb verstehe ich auch nicht, warum Bayern noch den Schlaudraff gekauft hat“, sagt Pablo Jülch. „Das ist doch rausgeschmissenes Geld, weil der eh keinen Stammplatz haben wird.“ Lukas Podolski leider auch nicht, da ist sich Boris Jolitz sicher. „Der wäre besser nach Bremen gewechselt. Denn wer, außer Sanogo, soll dort denn die Tore schießen?“
Dass Bayern Meister wird, daran haben selbst die Anhänger des VfB Stuttgart, von Borussia Mönchengladbach und vereinzelt Schalke 04 keinen Zweifel. Die Mehrheit der jungen Ballkünstler diskutiert im laufenden Fußball-Ferien-Camp des FC Büderich lediglich über die Höhe des Vorsprungs, den die Münchner am Saisonende haben werden. „Mit Franck Ribéry und Luca Toni hauen die alle weg. Wenn die so in der Bundesliga spielen wie im Ligapokal, kann nur Bayern Meister werden“, glaubt Lukas Wienands, der zugibt: „Ich finde Bayern toll, weil meine Oma Rita auch Fan war.“

„Die Münchner haben sich am besten verstärkt“, fügt Julian Platte an. Vor allem Ribéry bringe viele Qualitäten mit. „Er sieht gut aus, ist nett, und Fußball spielen kann er auch.“
Beim FC Büderich haben die Bayern-Fans die Oberhand. Für Schalke- oder Stuttgart-Anhänger zeigen die Neun- bis Elfjährigen kein Verständnis. Und nur vereinzelt trauen sich auch Fortuna-Fans mit ihrem Trikot auf den Rasen. Und Dortmund? „Die steigen sowieso ab“. Da sind sich fast alle sicher. „Schlechte Spieler, schlechtes Umfeld, schlechte Zugänge. Das passt auch zu Cottbus, Hertha und Rostock.“

Für die zweite Liga tun sich die Experten mit ihrer Prognose hingegen schon schwerer. „Da spielen ganz schön viele super-tolle Mannschaften mit“, sagt Pablos Bruder, Janik Jülch. „Aber ich glaube, dass Köln, 1860 München und Freiburg das Ding schon schaukeln werden und aufsteigen.“

Für den Aufstieg seiner Gladbacher sieht Borussia-Fan Niklas Martin allerdings schwarz. „Die haben alle guten Spieler verkauft. Und die Neuen werden Marcell Janssen und Federico Insua definitiv nicht ersetzen können.“ Aber das sei nicht so schlimm – denn einmal Gladbacher, immer Gladbacher. „Selbst in schlechten Zeiten. Ich hoffe nur, dass die aus dem Abstieg etwas gelernt haben und wir schnell wieder aufsteigen.“ Leid geprüft hoffen auch die Fortuna-Fans endlich auf den Zweitliga-Aufstieg.
 
Gespannt gucken die Kinder schon jetzt dem Saisonstart entgegen. Doch bis der Ball endlich wieder rollt, müssen sich die Jungs noch mindestens eine Woche gedulden. Dann wird sich zeigen, wer sich zu Recht „Experte“ nennen darf.

 

WZ SPORT im KREIS NEUSS 21.7.2007

Fußball: FC Büderich sammelt Erkenntnisse für Saisonstart

Der BV 04 Düsseldorf gewinnt den Copa Angelo. Der Gastgeber aus Büderich gibt sich mit Platz vier zufrieden.

Büderich. Der BV 04 Düsseldorf hat das Turnier des FC Büderich – in Gedenken an den verstorbenen FCB-Betreuer Copa Angelo genannt – durch einen 2:0-Sieg gegen den VfL Tönisberg im Finale gewonnen. Der Gastgeber unterlag im Spiel um Platz drei dem VfR Fischeln 2:4. Fünfter wurde der VfL Willich, der den VfR Neuss im Elfmeterschießen bezwang.

Die Büdericher konnten letztlich zwar nur das klassentiefere Willich in der Vorrunde bezwingen. Dennoch dürfte Trainer Micky Foehde genug Erkenntnisse im Hinblick auf die am 9. August mit dem Spiel gegen Grevenbroich-Süd beginnende Landesliga-Saison gesammelt haben. „Das nackte Ergebnis ist hier doch nicht so wichtig“, begründet er die Maßnahme, viel zu rotieren und so dem gesamten Kader inklusive der Neuzugänge Spielzeiten einzuräumen.

Nachdem der Aufsteiger sich bereits in der Vorrunde von Fischeln mit 3:3 getrennt und damit unter Beweis gestellt hatte, dass man sich mit dem Liga-Konkurrenten durchaus auf Augenhöhe befindet, war auch die Partie um Rang drei lange ausgeglichen.Das 1:0 von Kay Schmidt, der eine mustergültige Vorlage von Kevin Dauser nur noch einzuschieben brauchte, glich Fischeln nach einem Abwehrfehler zwar aus. Doch noch vor der Pause tankte sich Dauser erneut durch die gegnerische Abwehr und erzielte das 2:1 für die Hausherren.

In der zweiten Halbzeit machte sich dann zunehmend der Kräfteverschleiß nach den anstrengenden Trainingseinheiten der vergangenen Tage bei den Büderichern bemerkbar – und ein Manko, das es dringend abzustellen gilt: Denn wenn der FCB den Ball im Mittelfeld verliert, schaltete er zu spät auf die Defensive um, so dass der Gegner oft in Überzahl vor dem von Marc Rüttgers gehüteten Tor auftauchte.
So fiel dann auch der Ausgleich, dem Mike Grün per Foulelfmeter zehn Minuten vor dem Ende das 3:2 für Fischeln folgen ließ. Schmidt, Dauser und Benny Niesen verpassten im Anschluss diverse Großchancen auf den Ausgleich, in der Schlussminute machten die Krefelder dann mit dem 4:2 alles klar.

„Das war für alle Teams ein runde Sache“, ist Senioren-Obmann Thomas Feldges mit dem Verlauf des Turniers, das sich über mehr als eine Woche erstreckte, vollauf zufrieden. Eine Wiederholung des Copa Angelo ist fest eingeplant, allein am Modus soll noch ein bisschen herumgebastelt werden.

Ein nächster Höhepunkt im Stadion am Eisenbrand ist bereits fest eingeplant: Am 22. September soll in Büderich ein Länderspiel zwischen den U 16-Junioren aus Deutschland und Dänemark stattfinden. „Bis zu diesem Termin hat dann hoffentlich auch die Tribüne ihre neuen Sitze“, so Feldges.

23.07.2007
Von Marc Ingel